Dynamo Dresden
: SGD verliert gegen Osnabrück – heftiger Rückschlag im Aufstiegskampf

Dynamo Dresden verliert den VfL Osnabrück. Die SGD bleibt zwar Spitzenreiter in der 3. Liga, aber das Aufstiegsrennen wird immer enger.
Von
Frank Noack,
Jan Lehmann
Dresden
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SG Dynamo Dresden - VfL Osnabrück: 12.04.2025, Sachsen, Dresden: Fußball: 3. Liga, SG Dynamo Dresden - VfL Osnabrück, 33. Spieltag, Rudolf-Harbig-Stadion; Dynamos Claudio Kammerknecht (3.v.l) und Aljaz Casar (l) gegen Osnabrücks Lars Kehl. Foto: Robert Michael/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Claudio Kammerknecht (Mitte) von Dynamo Dresden setzt sich in dieser Szene gegen Osnabrücks Lars Kehl durch. Aljaz Casar (links) beobachtet die Szene.

Robert Michael/dpa
  • Dynamo Dresden verlor in der 3. Liga gegen VfL Osnabrück 0:1.
  • Das Spiel endete durch ein spätes Tor von Niklas Wiemann in der 89. Minute.
  • Trotz der Niederlage bleibt Dynamo Dresden Tabellenführer mit 60 Punkten.
  • Nächster Gegner ist 1. FC Saarbrücken am Ostersonntag.
  • Überraschungen in der Aufstellung: Kutschke statt Daferner, Hauptmann auf der Bank.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

  • Dynamo Dresden verliert 0:1 in der 3. Liga gegen den VfL Osnabrück.
  • Die SGD liegt auf Platz eins in der Tabelle der 3. Liga.
  • Für Dynamo Dresden geht es jetzt mit dem Topspiel beim 1. FC Saarbrücken weiter.

Dynamo Dresden gegen VfL Osnabrück – das Fazit

Große Kulisse und große Ernüchterung zum Abschluss der englischen Woche: Nach dem 2:2-Remis gegen den FC Ingolstadt verliert Tabellenführer Dynamo Dresden gegen den VfL Osnabrück durch ein Last-Minute-Tor am Samstag mit 0:1 (0:0). Vor 30.351 im Rudolf-Harbig-Stadion fanden die Gastgeber nur selten zu ihrer gewohnten Dominanz – die große Party am 72. Geburtstag des Vereins blieb deshalb aus.

Dynamo Dresden führt mit 60 Punkten vor Arminia Bielefeld, dem 1. FC Saarbrücken (beide 56) und Energie Cottbus (55) an. Saarbrücken musste sich am Freitag mit einem 1:1-Remis in Wiesbaden begnügen. Cottbus (bei Borussia Dortmund II) und Bielefeld (bei Viktoria Köln) sind erst am Sonntag im Einsatz.

Dynamo Dresden gegen VfL Osnabrück – das Tor

0:1 Niklas Wiemann (89.)
Der eingewechselte Wiemann steht nach einer langen Flanke frei und köpft den Ball unter die Latte.

Dynamo Dresden gegen VfL Osnabrück – die Aufstellung

Dynamo-Trainer Thomas Stamm überraschte vorab mit der Aufstellung. Stamm musste im Vergleich zum 2:2-Remis gegen den FC Ingolstadt am Mittwoch aufgrund von Sperren zwar auf mehreren Positionen notgedrungen umbauen.  Sascha Risch und Vinko Sapina waren jeweils aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt. Die Position von Risch auf der linken Abwehrseite nahm Philip Heise ein. Lukas Boeder ersetzte Vinko Sapina im zentralen Mittelfeld. Die wirklichen Überraschungen waren aber zwei andere Wechsel: Kapitän Stefan Kutschke bekommt im Sturmzentrum der Vorzug gegenüber Toptorschütze Christoph Daferner. Niklas Hauptmann saß erstmals in dieser Saison auf der Bank.

Zudem musste Dynamo in diesem Heimspiel auch auf Athletiktrainer Matthias Grahé verzichten. Er hatte gegen Ingolstadt Gelb-Rot gesehen. In seinem sechsten Jahr bei der SGD verpasste Grahé damit zum ersten Mal ein Pflichtspiel – zumindest unten am Spielfeldrand. Die Erwärmung wurde stattdessen von José Portela geleitet. Er verantwortet ansonsten die Bereiche Leistungsdiagnostik, Athletik- und Reha-Training.

Dynamo Dresden gegen VfL Osnabrück – das Spiel

Osnabrück spielte mutig nach vorn und ließ Dynamo Dresden zunächst nicht zur gewohnten Dominanz finden. Den Schuss von Kofi Amoako lenkte SGD-Torhüter Tim Schreiber in der 13. Minute um den Pfosten. Aus ähnlicher Situation sorgte Dominik Kother (21.) auf der anderen Seite dann für die erste Möglichkeit von Dynamo. Die Partie bot zwar viel Tempo, aber wenig Torchancen in Halbzeit eins. Aufregung gab es in der 33. Minute, als Stefan Kutschke bei einem Zweikampf mit Maxwell Gyamfi im Strafraum zu Fall kam. War da ein Kontakt im Spiel? Kutschke rutschte aber wohl vor allem aus.

Die Gäste hatten auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder mehr Ballbesitz als Dynamo. Trainer Thomas Stamm reagierte und brachte nach knapp einer Stunde mit Christoph Daferner und Tony Menzel zwei frische Offensivkräfte. Bei einem Freistoß von Philip Heise aus 18 Metern war VfL-Torhüter Lukas Jonsson zur Stelle (60.). Die SGD intensivierte jetzt ihre Offensivbemühungen. Der Schuss von Dominik Kother nach schöner Kombination ging am langen Pfosten vorbei (75.).

Aber in der Schlussphase gab es dann die Ernüchterung, als Niklas Wiemann den Siegtreffer für Osnabrück erzielte (89.).

Dynamo Dresden gegen VfL Osnabrück – die Statistik

Dynamo Dresden – VfL Osnabrück 0:1 (0:0)
Dynamo Dresden: Schreiber - Sterner, Kammerknecht, Bünning, Heise - Boeder, Casar - Meißner (76. Oehmichen), Baur (65. Hauptmann), Kother (76. Lemmer) - Kutschke.
VfL Osnabrück: Jonsson - Gyamfi, J. Müller, Karademir - Niehoff (71. Manu), Amoako (76. Tesche), Kölle (76. Wiemann) - Henning, Kayo - M. Müller (61. Zwarts), Kehl (71. Gnaase).
Tor: 0:1 Wiemann (88.); Schiedsrichter: Jürgensen (Hamburg); Zuschauer: 30.351; Gelbe Karten: Boeder, Kutschke/J. Müller, M. Müller, Gyamfi, Karademir.

Dynamo Dresden gegen VfL Osnabrück – so geht es weiter

Für Dynamo Dresden geht es am Ostersonntag (20. April) mit dem Topspiel beim 1. FC Saarbrücken weiter. Anstoß im Ludwigspark-Stadion in Saarbrücken ist um 13.30 Uhr.

Tabelle 3. Liga mit Dynamo Dresden

Dynamo Dresden – der Spielplan in der 3. Liga 2024/25

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