Dynamo Dresden 3. Liga: Daferner und Kutschke treffen – Sieg vor Derby

Torjäger Christoph Daferner brachte Dynamo Dresden per Elfmeter gegen Viktoria Köln in Führung.
IMAGO/RevierfotoDie SG Dynamo Dresden ist mit einem Auswärtssieg in die Saison 2024/25 der 3. Fußball-Liga gestartet. Vor dem spannungsgeladenen Derby gegen den FC Energie Cottbus gewannnen die Dresdner am Sonntag mit 2:1 (0:0) bei Viktoria Köln. Rückkehrer Christoph Daferner per Foulelfmeter (47.) und Kapitän Stefan Kutschke (78.) trafen für die Gäste, Serhat-Semih Güler (82.) gelang noch der Kölner Anschluss.
Elf der 20 Drittliga-Trainer hatten Dresden vor der Saison als Aufstiegskandidaten genannt, doch vor 5000 Zuschauern im Sportpark Höhenberg war davon lange nichts zu sehen. Die von Dynamos Ex-Coach Olaf Janßen trainierte Viktoria hätte kurz vor der Pause in Führung gehen müssen und bekam nach dem Seitenwechsel die Quittung: Der aus Nürnberg geliehene Daferner überwand Schlussmann Dudu, der zuvor Niklas Hauptmann im Strafraum von den Beinen geholt hatte. Nach dem 2:0 schien alles klar, doch Köln steckte bis zum Schluss nicht auf.
Am Freitag empfängt Dynamo nun den FC Energie Cottbus (19 Uhr/Liveticker). Auf dieses Derby mussten die Fans von Energie Cottbus acht Jahre warten. Das Auswärtsspiel im Rudolf-Harbig-Stadion elektrisiert die beiden Fanlager. Während der Heimbereich komplett ausverkauft ist, gibt es für den Gästeblock der Energie-Fans noch wenige Restkarten.
Dynamo-Trainer Thomas Stamm zeigte sich nach dem Auftaktsieg zufrieden. Er sagte bei MagentaSport: „Es ist in Summe nicht unverdient. Wir hatten in der ersten Halbzeit drei, vier gute Momente. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Griffigkeit.“ Mit Blick auf das Spiel gegen Cottbus sprach Stamm von großer Vorfreude und verdeutlichte: „Wir haben uns noch gar nicht damit beschäftigt. Es wird ausverkauft sein, wir wollen natürlich im Derby nachlegen.“ Torschützer Christoph Daferner fügt an: „Das ist ein megageiles Spiel. Ich freue mich wieder, um Rudolf-Harbig-Stadionspielen zu dürfen. Freitagabend, 30.000 Zuschauer, es gibt nichts „Geileres.“ (mit SID)

