Dynamo Dresden 3. Liga: Verrückter Sieg in Sandhausen – drei Tore in neun Minuten

Dynamo Dresden springt auf Platz 2 der 3. Fußball-Liga. Christoph Daferner (rechts), hier beim Jubel mit Niklas Hauptmann, erzielte beim 4:2-Sieg beim SV Sandhausen zwei Tore.
Robert Michael/dpa- Dynamo Dresden gewinnt 4:2 gegen SV Sandhausen und steht auf Platz 2 der 3. Liga.
- Christoph Daferner erzielt zwei Tore; Dynamo schießt drei Tore in neun Minuten.
- Sandhausen führt zur Halbzeit, verliert aber nach einer roten Karte in der 87. Minute.
- Dynamo Dresden spielt am 8. Dezember gegen Arminia Bielefeld.
- Dynamo Dresden hat jetzt 29 Punkte, einen hinter Spitzenreiter Energie Cottbus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Fußball im Osten ist weiter obenauf: Zumindest in der 3. Liga, denn direkt hinter Überraschungs-Spitzenreiter Energie Cottbus steht Dynamo Dresden auf Platz 2. Die Sachsen kamen im Spitzenspiel beim SV Sandhausen zu einem 4:2 (1:2)-Erfolg und überholen damit den Gegner aus dem Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg.
Dresden hat als Tabellenzweiter nun 29 Punkte auf dem Konto. Mit einer beeindruckenden zweiten Halbzeit konnte sich Dynamo auf einen Aufstiegsrang vorkämpfen – einen Punkt hinter dem Aufsteiger Energie Cottbus.
Dynamo Dresden schießt drei Tore in neun Minuten
Der Ex-Dresdner Dominic Baumann (24.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Christoph Daferner (29.) gelang der direkte Ausgleich für die Gäste. Kurz vor der Pause traf David Otto (42.) zur knappen Halbzeitführung für Sandhausen.
Nach dem Wechsel drehten erneut Daferner (53.), Vinko Sapina (59.) und Jonas Oehmichen (62.) innerhalb von neun Minuten die Partie. SV-Regisseur Besar Halimi sah in der 87. Minute die Rote Karte.
Dynamo Dresden nach der Pause in einem Rausch
Die 6.400 Zuschauer im Hardtwald sahen eine rassige Partie, in der die Gastgeber die ersten 25 Minuten bestimmten und nach einem Kopfball nicht unverdient führten. Doch Dynamo rappelte sich auf, kam zum Ausgleich und lieferte fortan ein Spiel auf Augenhöhe. Die Sandhäuser Pausenführung entsprang einer feinen Einzelleistung von Jeremias Lorch, der den Torschützen Otto bediente.
Aus der Kabine kamen die Dresdner entschlossener und spielten sich nach dem Ausgleich in einen Rausch. In den folgenden zehn Minuten gelang den Gästen alles, während Sandhausen nur noch hinterherrennen konnte. Nach dem vierten Tor nahmen die Sachsen das Tempo aus dem Spiel, kontrollierten dieses aber über weite Strecken und ließ nur wenig gefährliche Situationen zu.
Dynamo Dresden jetzt gegen Arminia Bielefeld
Am nächsten Sonntag (8. Dezember) gibt es für Dynamo Dresden das nächste Spitzenspiel: Zu Gast an der Elbe ist ab 16.30 Uhr der Tabellendritte Arminia Bielefeld. (mit dpa)


