• Die Zahl der Impfungen in Deutschland steigt.
  • Das Bundesjustizministerium hat einen Vorschlag für eine neue Verordnung auf den Weg gebracht.
  • Für Geimpfte soll die Testpflicht und Ausgangsbeschränkung fallen.
  • Brandenburg hat für Geimpfte bereits erste Lockerungen ermöglicht.
Unter hohem Zeitdruck will die Bundesregierung klären, was für Bürger mit vollem Impfschutz noch an Corona-Regeln gelten soll. Insbesondere von Auflagen für private Treffen und nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sollen diese Gruppen ausgenommen werden. Eine entsprechende Verordnung soll noch in dieser Woche im Bundesrat verabschiedet werden. Ein Entwurf von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) sieht Erleichterungen bei Ausgangss und Kontaktbeschränkungen vor. Geimpfte und Genesene sollen auch ohne Corona-Test in Geschäfte, Zoos oder zum Friseur gehen können.

Corona-Impfung Brandenburg: Astrazeneca wird in ganz Deutschland freigegeben

Bei Corona-Schutzimpfungen mit dem Mittel von Astrazeneca wird die Priorisierung jetzt auch in ganz Deutschland aufgehoben. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag (06.05.2021) nach einer entsprechenden Entscheidung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern mit. Wer mit dem Mittel geimpft werde, liege nun im ärztlichen Ermessen. In Brandenburg ist bereits seit dieser Woche die Priorisierung für diesen Impfstoff komplett aufgehoben.
Für die Impfstoffe neben Astrazeneca gilt deutschlandweit nach dem Beschluss weiterhin die Impfreihenfolge, nach der besonders gefährdete Gruppen zuerst immunisiert werden. Die Priorisierung soll insgesamt nach Aussage der Bundesregierung voraussichtlich im Juni aufgehoben werden. In den meisten Bundesländern wird derzeit schon die letzte Priorisierungsgruppe 3 geimpft.

Corona-Impfung in Brandenburg: Astrazeneca für unter 60-Jährige freigegeben

In Brandenburg können sich ab sofort unter 60-Jährige freiwillig in Arztpraxen mit dem Wirkstoff des Herstellers Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Brandenburger Impfkabinett habe dies gebilligt, teilte das Innenministerium am Dienstag (04.05.2021) mit. Die Arztpraxen erwarteten größere Lieferungen des Impfstoffs. Insgesamt könne der Bestand bis Ende nächster Woche auf mehr als 100.000 Dosen anwachsen, hieß es zur Begründung. “Jetzt, wo Astrazeneca endlich wieder in größeren Mengen zur Verfügung stehen wird, können wir für unter Sechzigjährige die Priorisierung komplett aufheben“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU). In Arztpraxen dürfe ab sofort frei entschieden werden, wer den Impfstoff bekomme. Dies erhöhe die Flexibilität für die impfenden Hausärzte ganz entscheidend.

Corona-Impfung in Brandenburg: Arztpraxen verimpfen mehr Impfstoff als Testzentren

Die Arztpraxen haben bei der Brandenburger Corona-Impfkampagne die Führungsrolle übernommen: Nach Angaben des Innenministeriums vom Montag (03.05.2021) wurden 74.000 der 101.623 Impfungen in der vergangenen Woche in Arztpraxen vorgenommen. Danach folgten die Impfzentren mit rund 16.000 Schutzimpfungen sowie mobile Impfteams (mehr als 6300) und Krankenhäuser (rund 5500). In der Vorwoche hatten die Impfzentren noch mit 40.000 Impfungen vor den Arztpraxen mit rund 36.700 Impfungen gelegen. Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) hatte bereits gefordert, schnellstmöglich das Impfen in Impfzentren zu beenden und ganz auf die Haus- und Fachärzte übergehen zu lassen. Diese sehen ihren Vorteil in der Verteilung über das Land und dem direkten Kontakt zu ihren Patienten. Dagegen hält das Land zunächst an den Impfzentren fest.

Tempo der Corona-Impfungen in Brandenburg soll erhöht werden

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält mehr Freiheiten für geimpfte Menschen in der Corona-Krise für richtig. Darüber debattiert am Mittwoch (28.04.2021) der Brandenburger Landtag. Woidke hofft für weitere Lockerungen auf ein deutlich höheres Tempo: Sollten die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Liefermengen an Corona-Impfstoff tatsächlich eintreffen, gehe er davon aus, „dass es gelingen kann, dass bis Ende Mai etwa ein Drittel aller impfberechtigten Brandenburger mindestens eine Erstimpfung erhalten haben wird“, sagte Woidke. Derzeit seien mit den verfügbaren Impfstoffen 80.000 bis 100.000 Impfungen pro Woche möglich. „Wir brauchen hier eine Verdoppelung“, betonte der Regierungschef. Dies könne mit der verfügbaren Logistik von Impfzentren, mobilen Teams und Arztpraxen geleistet werden.

Corona-Impfung in Brandenburg: 15.000 Termine müssen abgesagt werden

Am Mittwoch (28.04.2021) wurde eine neue Impfpanne bekannt. 150 Arztpraxen hätten 15.000 Corona-Impftermine absagen müssen, teilte der Hausärzteverband mit. Die Praxen seien gebeten worden, kurzfristig Termine für 15.000 zusätzliche Dosen der Impfstoffe Biontech/Pfizer und Moderna zu organisieren, die Lieferungen seien aber am Dienstag wieder abgesagt worden. Laut Innenministerium soll der Fehler bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) gelegen haben. Es ging demnach um 20.000 zusätzliche Impfdosen.
Die KVBB teilte mit, sie sei vom Impfstab beauftragt worden, 20.000 zusätzliche Termine in Impfzentren zu organisieren. Kurzfristig seien dort aber nur 5000 zusätzliche Termine möglich gewesen. Daher habe die KVBB für die weiteren 15.000 Dosen die 150 Praxen gebeten, kurzfristig Termine auszumachen und den Stab darüber informiert. Dagegen habe der Stab danach entschieden, 5000 Impfdosen in die Landkreise zu geben und 10.000 Impfdosen für spätere Termine in Impfzentren zu reservieren.

Priorisierung der Corona-Impfung in Brandenburg: Wer ist aktuell impfberechtigt?

Nach der Impfung der Priorisierungsgruppen 1 und 2 mit den besonders vulnerablen Gruppen sowie unter anderem Beschäftigten im medizinischen und Pflegebereich hat Brandenburg weitere Personengruppen aus der Priorisierungsstufe 3 für Corona-Schutzimpfungen freigegeben. Folgende Personengruppen sind ab Montag, den 26.04.2021 impfberechtigt:
  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Das betrifft laut Impfverordnung zum Beispiel Menschen, die an Krebs, Asthma, Diabetes oder starkem Übergewicht leiden.
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind.
  • Personen die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr und beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks tätig sind.
  • Personen, die in weiterführenden Schulen tätig sind.
  • Personen, die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind.

Corona-Impfung in Brandenburg: Warum gibt es überhaupt die Priorisierung?

An der amtlich fixierten Reihenfolge gab und gibt es viel Kritik. Doch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt das Instrument: „Menschenleben retten ist keine Bürokratie.“ Zweck ist, den anfangs knappen Impfstoff für Menschen mit dem höchsten Risiko für schwere und tödliche Corona-Verläufe zu reservieren: Alte, chronisch Kranke und viele Berufsgruppen mit hoher Ansteckungsgefahr, die nicht ins Homeoffice gehen können. Nach den ersten zwei Priorisierungsgruppen soll im Mai zuerst noch die dritte und letzte Gruppe Impfungen angeboten bekommen. Eine vierte Gruppe gibt es nicht - dann kommen alle dran.

Wie komme ich an einen Termin für eine Corona-Impfung in Brandenburg?

  • Impfberechtigte Personen ab 18 Jahren (ab 16 Jahren für Biontech/Pfizer) buchen ihre Termine für Impfungen in einem Brandenburger Impfzentrum online oder vereinbaren persönlich die Impftermine mit einem impfenden Hausarzt.
  • Aktuell beteiligten sich landesweit bereits rund 1200 Arztpraxen an den Impfungen. Aufgrund der weiterhin begrenzten Impfstoffkapazitäten erhalten die Praxen vom Bund aber nur begrenzte Impfstoffmengen. In den kommenden Wochen soll sich die Anzahl der Impfdosen, die Arztpraxen bestellen können, jedoch spürbar erhöhen.
  • Auch für das Impfen in Arztpraxen gilt im Land Brandenburg generell die festgelegte Prioritäten-Reihenfolge. Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht. Die Vergabe der Impftermine obliegt den Praxen.
  • Zur Vereinbarung eines Impftermins bei einer impfenden Ärztin oder einem impfendem Arzt benötigen Brandenburger keinen Vermittlungscode des Impfterminservices.
Wer sich in Brandenburg gegen Corona impfen lassen will, kann ab Mai möglicherweise längerfristig einen Termin vereinbaren als bisher. „Wir haben jetzt Impfstoffzusagen für den Mai einschließlich für den Juni, dass wir dann auch dazu übergehen können, längerfristig Termine zu vergeben - auch wenn der Impfstoff noch nicht bei uns ist“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch (28.04.2021) im Landtag in Potsdam. Er sprach von drei bis vier Wochen Vorlauf für Impftermine in Arztpraxen und Impfzentren. Bisher würden Termine erst vergeben, wenn der Impfstoff auch geliefert sei.

Corona-Impfung: Wo sind die Impfzentren in Brandenburg?

  • Potsdam - Metropolis Halle -
Großbeerenstraße 200
14482 Potsdam
  • Cottbus - Messe Cottbus -
Vorparkstraße 3
03042 Cottbus
Parkplätze: P1-Messe, Am Eliaspark
  • Schönefeld - Flughafen Schönefeld -
Terminal 5 / Terminalbereich M – Abflug, P56
12529 Schönefeld
Parkplätze: Bitte nutzen Sie P56 direkt vor dem Impfzentrum. Ihren Parkausweis können Sie am Check Out gegen einen Ausfahrschein eintauschen.
  • Elsterwerda - Mehrzweckhalle -
Am Elsterschloß 4
04910 Elsterwerda
Vom Parkplatz am Holzhof verkehrt im Pendelverkehr ein Bus-Shuttle im 20 Minuten-Takt direkt zum Impfzentrum in der Elbe-Elster-Halle
  • Frankfurt (Oder) - Messehalle 1 -
Messering 3
15234 Frankfurt (Oder)
  • Oranienburg - TURM ErlebnisCity -
André-Pican-Straße 42
16515 Oranienburg
Parkplätze: Bitte benutzen Sie den ausgewiesenen Parkplatz des Impfzentrums (Gästeparkplatz der TURM Erlebniscity, 1h kostenfreies Parken).
  • Brandenburg an der Havel - Stahlpalast -
Magdeburger Landstraße 226
14770 Brandenburg an der Havel
  • Eberswalde - Sportzentrum Westend -
Heegermühler Straße 69a
16225 Eberswalde
Der Eingang zum Impfzentrum befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes der Sporthalle.
  • Prenzlau - Turnhalle Gesamtschule Carl Friedrich Grabow -
Berliner Strasse 29
17291 Prenzlau
  • Luckenwalde - Fläminghalle - Weinberge 39
14943 Luckenwalde
  • Kyritz - Sport- und Kulturzentrum -
Perleberger Straße 8
16866 Kyritz
  • Perleberg - Rolandhalle -
Karl-Liebknecht-Straße 14
19348 Perleberg
  • Falkensee - Stadthalle -
Scharenbergstraße 15
14612 Falkensee
Youtube

Youtube Informationsfilm des Bundesgesundheitsministerium für Impfzentren

Corona-Impfung Brandenburg: Darum sind zwei Impftermine nötig

Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:
  • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
  • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
  • AstraZeneca-Impfstoff: 9-12 Wochen

Das kostet die Corona-Impfung in Brandenburg

Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Testpflicht, Quarantäne, Pflegeheime: Welche Rechte haben Geimpfte in Brandenburg?

In Brandenburg sind in den aktuellen Corona-Regeln bereits vollständig Geimpfte mit negativ getesteten Bürgern gleichgestellt. Das bedeutet, dass Erstere etwa bei Einkäufen oder Friseurbesuchen keinen negativen Test mehr vorlegen müssen. Zur Quarantäne von Kontaktpersonen sagte Woidke am Dienstag (27.04.2021) im Inforadio vom rbb, derzeit führe man noch die Diskussion, „aber ich gehe davon aus, dass wir diese Regelung so umsetzen werden, dass es eine Quarantäne nicht nötig macht, wenn es Menschen sind, die mit in Europa zugelassenem Impfstoff geimpft sind.“ Der Ministerpräsident betonte, es mache keinen Sinn, Dinge einzuschränken, wenn es nicht nötig sei. Er verwies darauf, dass Brandenburg bereits „unterm Radar“ Regelungen beschlossen habe. Etwa für Senioren- und Pflegeheime, „wo die Besucherregeln anders sind, wo die Gruppen wieder zusammenkommen können, wo Gruppenarbeit gemacht werden kann, wo gemeinsam gesungen werden kann und Spiele gespielt werden können.“
Woidke sagte am Mittwoch (28.04.2021) in der Landtagsdebatte, diese Lockerungen gelten auch für Schulen und Kitas. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Impfstoff in der EU zugelassen ist und die Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt.

Wie soll die Impfkampagne weitergehen?

Bis Anfang Mai wird nach einer Prognose Spahns jeder Vierte geimpft sein, bis Juni dann jeder Dritte. Bereits heute gebe es auch immer weniger ungenutzte Dosen auf Halde, hieß es aus Spahns Ressort. Ab Juni sollen die Betriebsärzte in die Impfkampagne einsteigen. Warum erst so spät? „Das liegt an der Impfstoffmenge“, bekräftigte ein Sprecher Spahns. In Betrieben sollen dann auch verstärkt die erreicht werden, die zwar nicht strikt gegen Impfungen sind, aber selbst eher nicht dafür aktiv werden würden. Bis Ende des Sommers am 21. September sollen alle eine Impfung angeboten bekommen, versicherte Merkel.

Wie weit sind die Impfungen bei den besonders bedrohten Älteren?

Auf diese Gruppe kommt es besonders an - trägt sie doch ein besonders hohes Risiko schwerer Erkrankungen. Bei der Generation 60plus reicht die Quote der Menschen mit mindestens einer Impfung von 43 Prozent in Thüringen bis zu 63 Prozent in Bremen. Den vollen Impfschutz haben in dieser Altersgruppe erst rund 14 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 22 Prozent in Bremen.

Bedenken bei einer raschen Impf-Freigabe

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt davor, eine Impf-Freigabe regelrecht anzuheizen. Hausärzte und Impfzentren würden mit Anfragen „bombardiert“, viele forderten eine sofortige Impfung, sagte Vorstand Eugen Brysch. Wegen unzureichender Impfstoffmengen erzeuge das Frust. Und: „Ein Windhunderennen bedeutet, dass sich am Ende immer der Stärkere durchsetzt.“ Der Sozialverband VdK mahnte, viele Ältere und Kranke warteten immer noch auf Termine. Manche könnten sich zudem aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen und für Kinder gebe es noch keinen Impfstoff. Daher müsse weiterhin ein aktueller negativer Test ein Weg bleiben, Friseurtermine oder Großelternbesuche wahrzunehmen.

Reisen trotz Corona - Klappt es mit dem Sommerurlaub 2021?

Kommt darauf an. Je später man verreist oder je spontaner man auf die Pandemielage reagieren kann, desto leichter tut man sich. Derzeit gelten noch Quarantäneregeln und bei Flugreisen Testpflichten bei der Heimkehr. Der Touristikkonzern Tui zum Beispiel will neben Mallorca schon ab 1. Mai auch wieder Ibiza- und Formentera-Reisen anbieten. Die portugiesische Algarve, Kreta, Rhodos, Kos, Korfu und andere Ziele sollen folgen. FTI Touristik sieht etwa auf Mallorca, Zypern und Malta risikofreien Sommerurlaub als möglich an.

Corona-Impfung in Brandenburg: So viele Menschen wurden schon geimpft

Seit Ende Dezember haben rund 625.000 Brandenburger eine Erstimpfung und fast 181.000 eine Zweitimpfung erhalten. Innenminister Michael Stübgen sagte am Mittwoch (28.04.2021) im Brandenburger Landtag, die Konzentration liege derzeit bei den Zweitimpfungen. Das bringe „Licht am Ende des Tunnels“. Dies führe allerdings dazu, dass es weniger Erstimpfungen gebe. Die Impfung der über 80-Jährigen sei fast abgeschlossen. Als gefährdetste Gruppe nannte der Minister die über 60-Jährigen. „Wir haben nach wie vor eine extrem dramatische Situation“, sagte Stübgen. Jeder dritte Covid-19-Patient auf den Intensivstationen der Krankenhäuser sterbe.

Corona-Impfung in Brandenburg: Impfkommission hält Impfung für Kinder im Herbst für möglich

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, sieht gute Chancen für Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche ab September. „Für Kinder ab zwölf Jahren halte ich das für möglich“, sagte Mertens der „Rheinischen Post“. Bei jüngeren Kindern äußerte er sich skeptischer: „Für kleinere Kinder kann das noch knapp sein.“ Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen in Kürze die Zulassung ihres Vakzins für Kinder von 12 bis 15 Jahren in der EU beantragen, wie eine Biontech-Sprecherin am Donnerstag (29.04.2021) gesagt hatte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ging davon aus, dass im Falle einer Zulassung Kinder dieser Altersgruppe eine erste Immunisierung spätestens in den Sommerferien bekommen könnten. „Stand heute, wenn nichts Ungewöhnliches passiert“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin.