Landratswahl Dahme-Spreewald 2023
: Sven Herzberger wird neuer LDS-Landrat – AfD-Kandidat verliert

Sven Herzberger (parteilos) wird neuer Landrat im Landkreis Dahme-Spreewald. Der bisherige Bürgermeister von Zeuthen lag bei der Stichwahl am Sonntag deutlich vor dem AfD-Kandidaten Steffen Kotré.
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Sven Herzberger (parteilos) wird neuer Landrat im Landkreis Dahme-Spreewald. Herzberger und Jana Schimke (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, feiern auf einer Wahlparty in einer Gaststätte in Zeuthen.

Patrick Pleul/dpa

Der parteilose Einzelbewerber Sven Herzberger ist klarer Sieger im Rennen um den Landratsposten im Landkreis Dahme-Spreewald – die AfD landet bei der Stichwahl mit deutlichem Abstand auf dem zweiten Platz. Damit hat sie ihr Ziel eines bundesweit zweiten Landratspostens verpasst. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,9 Prozent und war damit fast so hoch wie im ersten Wahlgang mit 50,8 Prozent.

Lesen Sie hier noch einmal alle Entwicklungen des Wahltages im Liveticker:

+++ 21:32 Uhr: Wir beenden die Live-Berichterstattung.

+++ 21:00 Uhr: Sven Herzberger (parteilos) bedankt sich in Zeuthen für einen großartigen Wahlkampf. Er freut sich über die hohe Wahlbeteiligung: „Das bei einer Landratswahl zu schaffen, wo man hofft, das Quorum zu schaffen, das ist ein Zeichen für Demokratie.“ Seine im Wahlkampf gemachten Versprechen sollen nun der Maßstab der nächsten acht Jahre sein: „Wir werden zusammenführen und nicht spalten“, verspricht Herzberger. Nur gemeinsam könne man den Landkreis Dahme-Spreewald gestalten. „Wir wollen dafür sorgen, dass der Norden und der Süden noch besser zusammenwachsen, sodass das Narrativ des reichen Nordens und des armen Südens endlich ein Ende findet.“ Gemeinsam wolle man „den Landkreis zu einem noch besseren Landkreis machen als er jetzt schon ist“.

Klarer Sieger bei der Stichwahl um das Amt des Landrats von Dahme-Spreewald ist der parteilose Kandidat Sven Herzberger mit 64,8 Prozent.

Anna Faustmann

+++ 20:55 Uhr: Große Freude beim amtierenden Landrat: Stephan Loge (SPD) ist sehr froh über das deutliche Wahlergebnis. Er freut sich, dass sich die Politik Kotrés nicht durchsetzten konnte. Er sieht die von ihm gewünschte Kontinuität als gewährleistet.

Der amtierende Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Stephan Loge (SPD).

Terence Lee

+++ 20:53 Uhr: Steffen Kotré (AfD) ist trotz des Ergebnisses recht optimistisch gestimmt. Für ihn ist die Stimmzahl stabil geblieben. Das zeigt ihm nach wie vor, dass jeder dritte Wähler AfD wählt. Er glaubt, dass Herzberger Akzente setzen wird, aber dennoch politisch nicht immer richtig handeln wird. Er ist der Meinung, dass ein Landrat auch Flüchtlinge abschieben kann, was Herzberger seiner Meinung nach nicht tun wird.

Steffen Kotré (AfD) im Landratsamt in Lübben.

Terence Lee

+++ 20:50 Uhr: Herzberger ist vor allem nahe Berlin stark. In Eichwalde erreicht er mit 76,8 Prozent sein bestes Ergebnis, Kotré kommt im Amt Unterspreewald mit 46,8 Prozent auf seinen höchsten Wert. Bei der Briefwahl war Herzberger deutlich stärker, lag aber auch in der Urnenwahl vorn.

+++ 20:45 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen: Der neue Landrat von Dahme-Spreewald heißt Sven Herzberger. Der parteilose Kandidat gewinnt die Stichwahl nach dem vorläufigen Ergebnis mit 64,8 Prozent der Stimmen. Der AfD-Kandidat Steffen Kotré kommt auf 35,2 Prozent.

+++ 20:15 Uhr: Sven Herzberger zu seinem Wahlsieg: „Ein großartiges Ergebnis, ein Zeichen für Demokratie und ein Zeichen dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger in Dahme-Spreewald mitbestimmen wollen.“

+++ 20:05 Uhr: In der Kreisstadt: In der Landstube in Lübben wird hitzig diskutiert. Man ist aufgrund der aktuellen Zahlen recht zuversichtlich, dass Sven Herzberger die Wahl gewinnt.

Blick in die Landstube in Lübben.

Terence Lee

+++ 20:00 Uhr: Und noch einmal nach Zeuthen: In der Gemeinde, in der Sven Herzberger noch Bürgermeister ist, stehen die Menschen hinter ihm und wollen ihn als nächsten Landrat ihres Landkreises. 74 Prozent holt er dort.

+++ 19:50 Uhr: Freude in Zeuthen: In Zeuthen freut sich der parteilose Sven Herzberger über das aktuelle Zwischenergebnis. Seinen Unterstützern dankt er mit den Worten: „Wir haben der Demokratie einen guten Dienst erwiesen und ich werde euch in den nächsten acht Jahren beweisen, dass wir zusammenführen und nicht spalten.“

Sven Herzberger (parteilos) freut sich vor allem auch über die Ergebnisse aus den südlichen Gebieten, wie Luckau, Heideblick und Unterspreewald.

Anna Faustmann

+++ 19:00 Uhr: Steffen Kotré (AfD) hat am Abend das Landratsamt in Lübben besucht. Er wohnt im Havelland; nicht im Wahlkreis und ist daher nicht wahlberechtigt.

+++ 18:06 Uhr: Der Gewinner benötigt nicht nur die Mehrheit der Wählerstimmen. Er muss zusätzlich ein Quorum erfüllen. Das Quorum ist erfüllt, wenn der Gewinner die Stimmen von mindestens 15 Prozent aller rund 147.000 Wahlberechtigten erhält.

+++ 18:03 Uhr: Der parteilose Kandidat Sven Herzberger bedankt sich bei seinen Unterstützern und wünscht allen einen „spannenden Abend“. Er war in den letzten fünf Wochen verstärkt im Süden des Landkreises unterwegs. Er hofft darauf, dort neue Wähler für sich mobilisiert zu haben.

Sven Herzberger wünscht allen einen „spannenden Abend“.

Anna Faustmann

+++ 18:00 Uhr: Die Wahllokale schließen. Jetzt werden die Stimmen ausgezählt. Wer wird das Rennen machen?

+++ 17:42 Uhr: Endspurt auch in Zeuthen: In knapp 20 Minuten schließen die Wahllokale. Kandidat Sven Herzberger (parteilos) hat seine Unterstützer ins Restaurant „Leutloff‘s am See“ eingeladen. Die Wahlhelfer hoffen „auf einen erfolgreichen Abend“ für ihren Kandidaten.

Das Restaurant „Leutloff‘s am See“ in Zeuthen.

Anna Faustmann

+++ 17:35 Uhr: Die Landratswahl in einem der einwohnerstärksten Landkreise Brandenburgs gilt als richtungsweisend. Dahme-Spreewald verzeichnet seit Jahren Zuzug. Die Region erstreckt sich von Nord nach Süd über 81 Kilometer von Schönefeld bei Berlin über Teile des Spreewaldes bis zu Ausläufern des Niederen Flämings. Mit dem höchsten Bruttosozialprodukt im Land ist der Landkreis wirtschaftlich einer der stärksten in Ostdeutschland. Nirgendwo in Brandenburg gibt es so wenig Arbeitslose. Mit rund 3,6 Prozent liegt die Arbeitslosigkeit auch deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.

+++ 17:30 Uhr: Endspurt! In einer halben Stunde schließen die Wahllokale.

+++ 16:29 Uhr:Auch in der Liuba-Grundschule in Lübben ist ein Wahllokal eingerichtet. Die Wähler geben sich hier jetzt die Klinke in die Hand; ein ständiges Kommen und Gehen. Mehrere Befragte lassen durchblicken, dass sie die AfD gewählt haben beziehungsweise wählen werden.

+++ 16:03 Uhr:Wie hoch wird die Wahlbeteiligung diesmal sein? In Lübben sind in der letzten halben Stunde etwa 35 Wähler ins Rathaus gegangen, um ihre Stimme abzugeben.

+++ 15:48 Uhr:In Zeuthen hat Landratskandidat Sven Herzberger (parteilos) vor wenigen Minuten seine Stimme abgegeben. Er hoffe, dass bis 20 Uhr ein klares Ergebnis vorliegt, und sei guter Dinge, dass dieses Mal ein Quorum erreicht wird. Er ist optimistisch, sagt aber auch, dass er bei dieser Stichwahl „die Verantwortung, den Landkreis weiterhin demokratisch zu halten, noch stärker auf den Schultern spürt als bei der letzten Wahl – jetzt da es nur noch zwei Kandidaten gibt“. Er ist gespannt, sagt er, und auf alles vorbereitet. Ein Dankeschön sendet er an seine Unterstützer: „Am Ende hoffe ich, dass sich die Mühe der Wahlhelfer und Unterstützer gelohnt hat.“

Kandidat Sven Herzberger hat in Zeuthen gewählt.

Anna Faustmann

+++ 15:14 Uhr: Während im Lübbener Rathaus jetzt reger Wähler-Verkehr herrscht, ist der Marktplatz aktuell wie leer gefegt; womöglich ist das trübe Wetter ein Grund. Zur Hauptwahl am 8. Oktober war jedenfalls weitaus mehr Betrieb auf dem Platz, aber auch bestes Wahl-Wetter.

Wahlsonntag in Lübben: Blick auf den Marktplatz der Kreisstadt.

Terence Lee

+++ 14:58 Uhr:Kleine Umfrage unter Wählern in Zeuthen, wo Kandidat Sven Herzberger (parteilos) Bürgermeister ist: Die Gemeinde ist in insgesamt neun Wahlbezirke unterteilt. Die Mehrheit der befragten Wähler, die heute dort an der Stichwahl teilnehmen, hat ihre Stimme auch schon am 8. Oktober abgegeben. Viele gehen davon aus, dass Herzberger die Stimmen, die beim letzten Mal an Susanne Rieckhof (SPD) gingen, heute für sich gewinnen kann.

+++ 14:50 Uhr: Die Wahlbeteiligung liegt aktuell etwas unter der von der Hauptwahl am 8. Oktober. Eine Stichprobe in mehreren Wahllokalen hat mit Stand 14 Uhr konkret eine Beteiligung von 23,2 Prozent ergeben, wie die Wahlbehörde mitteilt. In der Hauptwahl hatte die Wahlbeteiligung um diese Uhrzeit bei 28,6 Prozent gelegen.

+++ 14:40 Uhr: Jetzt drängt die Zeit: Für Briefwähler, die wegen der Probleme bei der Zustellung keine Briefwahl-Unterlagen per Post bekommen oder aber keine beantragt haben, gilt Folgendes: Die Wahlunterlagen können nur noch bis 15 Uhr bei der zuständigen Wahlbehörde abgeholt werden, um dann vor Ort via Briefwahl zu wählen. So schreibt es die Kommunalwahl-Verordnung vor.

+++ 14:25 Uhr: Hier noch einmal das Ergebnis der Landratswahl nach dem ersten Wahlgang Anfang Oktober: Steffen Kotré von der AfD hatte knapp die Nase vorn. Er holte 35,3 Prozent der Stimmen, Sven Herzberger bekam 34,8 Prozent. Die SPD-Kandidatin Susanne Rieckhof erreichte 29,9 Prozent der Stimmen und schied damit aus dem Rennen um den Chefposten im Landkreis aus.

+++ 13:55 Uhr: Im Wahllokal in der Kita „Kleine Waldgeister“ in Zeuthen nutzen Wähler die Mittagsstunde zur Abgabe ihrer Stimme. Laut Einschätzung eines Wahlhelfers, der bereits zur Wahl am 8. Oktober 2023 dort im Einsatz war, ist „die Wahlbeteiligung im Vergleich zur ersten Wahl allerdings merklich geringer.“

Das Wahllokal in der Kita „Kleine Waldgeister“ in Zeuthen im Landkreis Dahme-Spreewald.

Anna Faustmann

+++ 12:46 Uhr: Beim letzten Mal war es knapp. Sven Herzberger hatte im Oktober nur 317 Stimmen weniger als AfD-Kandidat Steffen Kotré. Herzberger wird zur Stichwahl jetzt von allen Parteien außer der AfD unterstützt.

+++ 11:54 Uhr: Seit fast vier Stunden haben die Wahllokale geöffnet. Noch gibt es keine Prognose über die Beteiligung an der Stichwahl. Bis 18 Uhr haben die Wahlberechtigten in Dahme-Spreewald Zeit, ihre Stimme abzugeben.

+++ 11:10 Uhr: Egal wer heute die Nase vorn hat, sofort anfangen muss er nicht. Die Amtszeit des neuen Landrats beginnt am 1. März 2024. Noch-Landrat Stephan Loge (SPD) scheidet dann nach knapp 16 Jahren aus dem Amt.

+++ 10:32 Uhr: SPD-Kandidatin Susanne Rieckhof hatte nach der Wahl im Oktober sofort angekündigt, Sven Herzberger zu unterstützen. Folgen ihre Wähler dem Aufruf und können die zusätzlichen 30 Prozent dem Parteilosen heute zu einem klaren Wahlsieg verhelfen?

+++ 9:47 Uhr: Spannend wird es heute auch in Sachen Wahlbeteiligung. Die lag zur Wahl zwischen drei Kandidaten am 8. Oktober bei 50,8 Prozent. Für wen hätten die übrigen Wahlberechtigten votiert und machen sie die Abstimmung heute nochmal eng?

+++ 9:07 Uhr: Alternativ war auch bei der Stichwahl die Briefwahl möglich. Doch wie zuletzt berichtet wurde, gab es Probleme bei der Zustellung der Briefwahlunterlagen.

+++ 8:33 Uhr: Das Wetter am Wahltag macht nicht zwingend Lust auf einen Spaziergang zum Wahllokal. In Lübben ist es eher bewölkt bei um die 7 Grad Celsius. Wärmer wird es heute nicht. Am Nachmittag sind kurz ein paar Sonnenstrahlen möglich.

+++ 8:00 Uhr: Die Wahllokale in Dahme-Spreewald öffnen. Nun gilt es für die Menschen im Kreis ihren neuen Landrat zu wählen. Rund 147.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, noch einmal ihre Stimme abzugeben.

+++ 7:50 Uhr: Es bleibt spannend an diesem Wahlsonntag: Nachdem im ersten Wahlgang am 8. Oktober keiner der drei Kandidaten für das Amt des nächsten Landrats in Dahme-Spreewald die absolute Mehrheit für sich verbuchen konnte, sind die Wähler am 12. November, aufgerufen, erneut ihre Stimme abzugeben. Im zweiten Wahlgang treffen der parteilose Kandidat Sven Herzberger und AfD-Mann Steffen Kotré erneut aufeinander.

Die Dritte im ursprünglichen Bunde – SPD-Kandidatin Susanne Rieckhof – bleibt außen vor; sie hatte rund 30 Prozent der Stimmen in der ersten Runde erreicht und war somit ausgeschieden. Kotré und Herzberger hatten sich bis zuletzt ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Beide konnten im ersten Wahlgang jeweils rund 35 Prozent der Stimmen auf sich vereinen; wobei Kotré knapp vorn lag.

Die Wahllokale öffnen von 8 bis 18 Uhr

Rund 147.000 Wähler sind jetzt erneut aufgerufen, einen neuen Landrat zu wählen. Die 219 Urnenwahllokale und 37 Briefwahllokale werden von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Zur Urnenwahl muss man persönlich erschienen. Auf der Wahlbenachrichtigung finden Wähler eine Information, welchem Urnenwahlbezirk sie zugeordnet sind und wo sich das Wahllokal befindet.

Hier gibt es das Ergebnis des ersten Wahlgangs – mit Grafik.

Wahlberechtigt sind alle ab 16 Jahren. Zur Vorbereitung der Stichwahl werden Personen, die zwischen Hauptwahl und Stichwahl das 16. Lebensjahr erreichen, ins Wählerverzeichnis aufgenommen; dagegen werden in Sterbefällen die Personen von Amts wegen ausgetragen.

Für den Versand der Wahlbenachrichtigung ist die örtliche Wahlbehörde zuständig. Dabei handelt es sich um die Gemeinden, Städte und Ämter im Landkreis Dahme-Spreewald. Bei Fragen zu den Themen Wahlbenachrichtigung, Wahlschein, Beantragung Briefwahl, zuständiges Wahllokal und Eintragung ins Wählerverzeichnis sollten sich Wähler an ihre zuständige Gemeinde, Stadt oder das zuständige Amt wenden.

Für die Stichwahl erhalten die Wahlberechtigten keine neue Wahlbenachrichtigung. Sollten Wahlberechtigte ihre Wahlbenachrichtigung nicht mehr besitzen, ist das kein Problem. Sie können trotzdem im Wahllokal ihre Stimme abgeben, indem sie im Wahllokal ein amtliches Lichtbilddokument – zum Beispiel den Personalausweis – vorzeigen.

Die Stimme kann erneut per Briefwahl abgegeben werden

Auch zur Stichwahl ist die Möglichkeit der Briefwahl gegeben. Dabei gilt:

● Wähler, die bereits zur Hauptwahl per Briefwahl ihre Stimme abgegeben haben, erhalten zur Stichwahl automatisch Briefwahlunterlagen von ihrer örtlichen Wahlbehörde; es sei denn, sie haben die Unterlagen ausdrücklich nur für die Hauptwahl beantragt.

● In diesem Fall muss ein neuer Antrag auf Briefwahlunterlagen gestellt werden, wenn man nicht im Wahllokal abstimmen möchte.

● Andererseits kann man selbstverständlich auch Briefwahlunterlagen beantragen, wenn man bei der Hauptwahl im Wahllokal abgestimmt hat.

● In diesem Fall beantragen Wähler bei der für sie zuständigen Wahlbehörde (Gemeinde, Stadt, Amt) einen Wahlschein. Der Antrag kann mit der Wahlbenachrichtigung (Rückseite), aber auch per E-Mail, Fax und in vielen Gemeinden auch online über die Webseite der Gemeinde oder Amtsverwaltung gestellt werden.

● In einem elektronisch gestellten Antrag ist neben dem Namen, der Wohnadresse und gegebenenfalls einer Zustelladresse (zum Beispiel die Urlaubsadresse) auch das Geburtsdatum anzugeben. Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich.

So sind die Briefwahlunterlagen pünktlich beim Kreiswahlleiter

Die Briefwahlunterlagen müssen spätestens Donnerstagmittag (9. November 2023) durch Einwurf in einen Postbriefkasten zurückgesendet werden, damit diese noch pünktlich beim Kreiswahlleiter des Landkreises Dahme-Spreewald eintreffen. Es gilt zu beachten, dass die Post am Sonntag keine Wahlbriefe zustellt. Ein erst am Samstag, dem 11. November 2023, in den Postbriefkasten eingeworfener Wahlbrief kann nicht mehr zur Auszählung gelangen.

Danach kann man die Briefwahlunterlagen nur noch direkt beim Landkreis abgeben. Dafür kann der Wahlbriefumschlag in den Postkästen des Landratsamtes (Standort Reutergasse 12 in Lübben oder Standort Brückenstraße 41 in Königs Wusterhausen) eingeworfen werden. Diese werden letztmalig am Wahlsonntag um 18 Uhr geleert.