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Youtube Fünf Fakten, die jeder wissen sollte

Nachdem ich mich mehrere Jahre auf einer Reise befunden habe, um zu einem bewussteren, gesünderen und fitteren Selbst zu gelangen, gab es zwischendurch immer wieder Aha-Momente, in denen ich dachte: „Das hätte ich gern schon viel früher gewusst!“ Welche das genau sind und wieso mir diese so wichtig sind? Hier sind meine Top 5 Fakten über Sport und Ernährung, die meiner Meinung nach jeder kennen sollte.

Cottbus

#1 Fett macht nicht gleich fett

Leider gibt es immer noch viele falsche Theorien über fettreiche Lebensmittel und sie werden teilweise verteufelt. Doch am Ende kommt es immer darauf an, die Fette clever zu wählen. Denn dann dürfen wir ganz ohne schlechtes Gewissen ausreichend davon zu uns nehmen. Frauen und Männern wird geraten, täglich gut ein Gramm Fett pro Kilogramm Körpergewicht aufzunehmen. Gesunde Fette sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Kokosöl und andere Öle. Auch Avocado und alle Arten von Nüssen, Samen und Saaten zählen zu den gesunden Fetten. Fette sind besonders wichtig für die Vitaminaufnahme und essentiell für eine gesunde Haut und eine ausgeglichene Hormonproduktion.

#2 Schummeltage sind nicht förderlich

Immer wieder liest man von verschiedenen Diäten, die mit sogenannten Cheat Days (dt. Schummeltage) einhergehen. Doch die Sinnhaftigkeit dahinter ist fragwürdig und auch die Umsetzung geht oft nach hinten los. Von Montag bis Freitag wird hart dafür gearbeitet, einen gesunden Lebensstil zu pflegen und sich gesund zu ernähren und dann kommt der Tag, an dem angeblich alles erlaubt ist und es keine Tabus gibt! So sah das in meiner Anfangszeit auch aus. Manchmal wurden aus einem Tag auch gern mal zwei. Doch schneller als man denkt macht man sich dadurch die Erfolge kaputt. Wenn der Körper sonst eher auf Sparflamme läuft und plötzlich einen Überschuss an Nahrung bekommt, ist er danach einige Tage beschäftigt, alles zu verwerten und abzubauen. Ziel sollte es deshalb immer sein, keine extremen Verbote einzuführen und Lebensmittel nicht gänzlich zu streichen oder zu verteufeln. Die Balance ist der Schlüssel.

#3 Kein Lebensmittel ist schlecht

Wir neigen gern dazu, Lebensmittel in gesund und ungesund zu unterteilen, aber das ist so nicht richtig. Denn auch vermeintlich ungesunde Lebensmittel dürfen in Maßen konsumiert werden. Es kommt immer auf die Menge und Häufigkeit an. Es ist vielleicht nicht leicht, das Mittelmaß zu finden, jedoch kann man das erlernen. Man sollte ganz einfach auf die Zeichen und Signale des Körpers achten. Erstens sollte man sich nicht ständig überessen, sondern aufhören, wenn man satt ist. Zweitens sollte man essen, wenn man tatsächlich Hunger hat. Ein Satz, der mir damals die Augen geöffnet hat: Ein Salat allein wird dich niemals dünn machen, so wie eine Tafel Schokolade dich nicht dick machen wird. Wahr ist es!

#4 Frauen sollten keine Angst vor dem Krafttraining haben

Ich erinnere mich noch ganz genau: Als ich meinen allerersten Trainingsplan bekam, auf dem Übungen standen, die ich im Kraftbereich absolvieren sollte, wurde mir Angst und Bange. Ich zwischen all den Männern? Auf gar keinen Fall! Außerdem wollte ich ja gar nicht maskulin aussehen oder breite Arme und einen breiten Rücken bekommen. Wenn ich mich so daran zurück erinnere, muss ich schmunzeln. Frauen haben komplett andere Voraussetzungen als Männer. Denn bis eine Frau auch nur ansatzweise männlich aussehen kann, muss sie wirklich mit verdammt harten und schweren Gewichten trainieren. Krafttraining ist gesünder und besser als wir ahnen. Regelmäßiges Krafttraining strafft den Körper, stärkt und unterstützt das Bindegewebe. Auch im höheren Alter macht sich Krafttraining bezahlt: Dadurch bleiben Sehnen, Bänder und Gelenke stabil und gemeinsam mit einem gesunden Herz-Kreislauf-System bleibt die Leistungsfähigkeit bestens erhalten.

#5 Regeneration ist das A und O

Viel Ruhe, ausreichend Schlaf und regelmäßige Erholungsphasen sind essentiell für einen gesunden Körper und Geist. Jeder sollte sich wenigstens 30 Minuten am Tag für sich nehmen und einfach lesen, meditieren oder etwas tun, was beruhigend wirkt. Es ist vielleicht nicht immer ganz so einfach umzusetzen, da viele einen stressigen Alltag haben, doch bewusste Pausen sollten nie zu kurz kommen. Das Gleiche gilt auch für den Sport: An sieben Tagen in der Woche Sport zu treiben, ist einfach zu viel. Auch 20 Minuten joggen sind für den Körper eine Belastung und haben nichts mit Erholung zu tun.
Einmal wöchentlich an „Jennys Fitwoch“ gibt die Cottbuserin Jennifer Bieling Tipps für einen gesunden Lebensstil.