Der Berliner AK führt weiterhin die Tabelle der Fußball-Regionalliga Nordost an. Der FC Energie Cottbus hatte am Wochenende spielfrei – und ist nach den Fan-Ausschreitungen in Jena dennoch weiter in den Schlagzeilen. Hier ist die Zusammenfassung des 7. Spieltages und der Ausblick auf das FCE-Heimspiel gegen Lok Leipzig.

Das Spitzenspiel des 7. Spieltages

Der Berliner AK verteidigte am Sonntag durch den 4:0-Kantersieg gegen die VSG Altglienicke souverän die Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga Nordost. Keanu Schneider (11. Minute) und Patrick Sussek (18.) hatten den BAK bereits frühzeitig in Führung geschossen. Nach der Pause erhöhten Joel Richter (67.) und Jürgen Gjasula (83.) auf 4:0. Altglienicke rutschte durch diese Niederlage auf Rang fünf ab. Energie Cottbus liegt als Tabellenachter im Mittelfeld.

Das Spiel von Energie Cottbus

Die Partie von Energie Cottbus bei Carl Zeiss Jena fand bereits am Mittwoch statt. Angesichts der Fan-Ausschreitungen rückte das 1:1 (1:0)-Remis des FCE im Ernst-Abbe-Sportfeld aber in den Hintergrund. Die Partie musste rund 20 Minuten unterbrochen werden. Derzeit läuft die Aufarbeitung der Vorkommnisse. Präsident Sebastian Lemke hatte sich im Namen des Vereins entschuldigt: „Es tut mir leid, es ist beschämend.“
Wegen der Verlegung des Spiels in Jena hatte die Mannschaft ein spielfreies Wochenende. Der FCE kann in der kurzen Trainingspause etwas durchpusten. Heißt aber auch: Man musste zuschauen, wie die Konkurrenz weiter Punkte sammelt. Ab Dienstag wird dann wieder regulär trainiert. Für das lange Wochenende haben die Spieler Trainingspläne erhalten und müssen jeden Tag eine Einheit absolvieren.
Sie seien „jedenfalls nicht untätig, sondern vielmehr lediglich im Homeoffice. Fitnesscoach Tim Schneider hat umfangreiche Pläne erstellt, die sich von Aktivierungs-, Stabilisations- und Mobilitätsübungen, über Kraft- und Laufeinheiten bis hin zur genauen Dokumentation der täglichen Hausarbeit erstrecken“, schreibt der FCE auf seiner Internetseite.

Energie-Präsident Lemke im Video-Interview

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Das nächste Spiel von Energie Cottbus

Nach dem Topspiel in Jena ist vor dem Topspiel gegen Lok Leipzig. Energie Cottbus trifft also auf einen weiteren Mitfavoriten im Kampf um den Titel in der Regionalliga Nordost. Die Partie gegen Lok Leipzig findet am Samstag um 14 Uhr im Stadion der Freundschaft statt. „Wir hätten natürlich auch in Jena gern gewonnen. Den nächsten Sieg wollen wir uns gegen Leipzig holen“, kündigt FCE-Stürmer Nicolas Wähling an.

Der Jubel des 7. Spieltages

Lok Leipzig als nächster Gegner von Energie Cottbus jubelte beim 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt über den späten und glücklichen Siegtreffer. Bogdan Rangelov lenkte einen Schuss von Djamal Ziane in der 90. Minute ins Erfurter Tor ab. 5000 Zuschauer sahen diese stimmungsvolle Partie im Bruno-Plache-Stadion. „Man hat am Ende gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten“, lobte Lok-Trainer Almedin Civa. Zuvor hatte Lok Leipzig seinen langjährigen Stadionsprecher wegen eines Fotos mit Nationalsozialismus-Bezug entlassen.

Die Zusammenfassung des 7. Spieltages

Chemie Leipzig setzte sich 1:0 beim Chemnitzer FC durch und verschärfte damit die Krise bei den Gastgebern. Für Chemnitz war es die dritte Niederlage in Folge. Der Ex-Cottbuser Felix Brügmann erklärte beim MDR: „Das tut schon weh. Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir waren die bessere Mannschaft. Im Moment fehlt uns einfach auch das nötige Quäntchen Glück.“
Der SV Babelsberg – Gegner von Energie Cottbus im Achtelfinale des Brandenburger Landespokals – verpasste beim 2:2 gegen den SV Lichtenberg den zwischenzeitlichen Sprung an die Tabellenspitze. Aufsteiger Greifswalder FC gelang ein 3:0-Auswärtssieg bei Tennis Borussia Berlin.

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