Union Berlin
: Deshalb dankt Trainer Bo Svensson den Fans nach Zittersieg

Union Berlin startet gegen Hoffenheim furios – muss am Ende aber mächtig zittern. Hier sind die Stimmen zum Spiel in der Fußball-Bundesliga.
Von
Frank Noack
Berlin
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1.BL 1. FC Union - TSG Hoffenheim 2024/25: Fussball, Herren, Saison 2024/2025, 1. Bundesliga (4. Spieltag), 1. FC Union Berlin - TSG Hoffenheim, v. l. Co-Trainer Kristoffer Wichmann (1. FC Union), Co-Trainer Babak Keyhanfar (1. FC Union Berlin), Trainer Bo Svensson (1. FC Union Berlin), Torwarttrainer Michael Gspurning (1. FC Union), Jubel nach dem Abpfiff, 21.09. 2024, Foto: Matthias Koch

Bo Svensson (Mitte) jubelt gemeinsam mit seinem Trainerteam über den Sieg von Union Berlin gegen die TSG Hoffenheim.

Matthias Koch
  • Union Berlin siegt 2:1 gegen Hoffenheim, dank starker Startphase und Fans.
  • Tore: Rothe (4.), Jeong (6.) für Union, Bülter (67.) für Hoffenheim.
  • Trainer Svensson dankt Fans für Unterstützung.
  • Reaktionen: Freude über Sieg, Kritik an zweiter Halbzeit.
  • Hoffenheim: Erste Halbzeit schwach, zweite Halbzeit verbessert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das war eine echte Berg- und Talfahrt für den 1. FC Union Berlin und seine Fans. Die Eisernen mussten beim 2:1 (2:0)-Sieg gegen die TSG Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga trotz einer starken Startphase am Ende noch einmal mächtig zittern, ehe der zweite Sieg im zweiten Heimspiel der Saison 2024/25 feststand.

Die beiden Neuzugänge Tom Rothe in der 4. Minute und Woo-Yeong Jeong (6.) hatten mit ihren Toren die furiose Startphase der Gastgeber im Stadion An der Alten Försterei gekrönt. Marius Bülter traf für Hoffenheim (67.) und machte die Partie wieder spannend.

Deshalb dankte Union-Trainer Bo Svensson nach dem Schlusspfiff ausdrücklich den Fans. „Ich hatte draußen kein gutes Gefühl. Aber das Stadion hat uns geholfen, den Sieg über die Bühne zu bringen“, erklärte der Däne mit sichtlicher Erleichterung. Hier sind die Stimmen zum Spiel.

Stimmen der Trainer von Union Berlin und TSG Hoffenheim

Bo Svensson (Union Berlin): „Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Wir sind gut reingekommen ins Spiel und waren sehr aktiv. Die zweite Halbzeit war dann schwer, wir hatten kaum noch Zugriff auf das Spiel. Der Sieg ist verdient, aber durch die zweite Halbzeit war es sehr eng. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn der Ausgleich gefallen wäre.“

Pellegrino Matarazzo (TSG Hoffenheim): „Was wir unbedingt vermeiden wollten, ist passiert: Wir lagen durch zwei Gegentore, die auf Bundesliga-Niveau nicht passieren dürfen, schnell 0:2 zurück. Union war in der ersten Halbzeit klar besser. Die zweite Halbzeit war dann in Ordnung. Wir haben die Struktur verändert und viel besser verteidigt.“

Reaktionen von Union Berlin und TSG Hoffenheim

Dirk Zingler (Präsident Union Berlin): „Die Art und Weise in der Startphase war ein Genuss. Wir haben Hoffenheim mit viel Intensität unter Druck gesetzt. Es waren allerdings auch Phasen dabei, die nicht so gut waren.“

Horst Heldt (Sportchef Union Berlin): „Wir haben in der ersten Halbzeit herausragend angefangen. Wie die Feuerwehr – getragen vom Publikum. In der zweiten Halbzeit war es dann etwas schwieriger. Dennoch ist der Sieg verdient.“

Benedict Hollerbach (Union Berlin): „In Schulnoten ausgedrückt: erste Halbzeit Note eins, zweite Halbzeit vier minus. Am Ende kommt dann eine zwei raus. Die Marschroute heute war Attacke – kombiniert mit taktischen Vorgaben, die sehr gut funktioniert haben. Wenn du die erste Chance gleich nutzt, dann ist das Momentum da. In der zweiten Halbzeit hatten wir zu viele Ballverluste. Wir haben den Gegner eingeladen. Aber unsere Verteidigung ist sehr gut.“

Woo-Yeong Jeong (Union Berlin): „Ich bin sehr glücklich, dass ich das erste Mal in der Startelf spielen durfte. Und ich freue mich, dass ich ein Tor im Union-Trikot erzielt habe. Die erste Halbzeit war richtig gut.  Insgesamt können wir zufrieden sein.“

Rani Khedira (Union Berlin): „Wir hatten uns vorgenommen, in den ersten fünf Minuten gnadenloses Angriffspressing zu spielen. Generell war die erste Halbzeit verdammt gut. Nach dem Wechsel waren wir dann teilweise zu passiv und auch nach vorne zu unpräzise. So holst du den Gegner nochmal zurück in die Partie und machst aus so einem Spiel am Ende noch mal eine enge Kiste.“

Marius Bülter (TSG Hoffenheim): „Wir waren am Anfang nicht kompakt genug. Wir sind unglücklich in Rückstand geraten und waren geschockt. In der ersten Halbzeit waren wir von der Rolle, in der zweiten Halbzeit waren wir fußballerisch deutlich besser.“

1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25