Union Berlin Bundesliga
: Pyro, VAR und Elfmeter – hitziges Remis gegen Freiburg

Union Berlin spielt gegen Freiburg in der Bundesliga 0:0. Der Berliner Torhüter Rönnow hält erneut einen Strafstoß – und hat dann selbst Glück.
Von
Jan Lehmann
Berlin
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1. FC Union Berlin - SC Freiburg: 08.11.2024, Berlin: Fußball: Bundesliga, 1. FC Union Berlin - SC Freiburg, 10. Spieltag, An der Alten Försterei. Berlins Torwart Frederik Rönnow (2.v.r) pariert einen Strafstoß von Freiburgs Vincenzo Grifo (l). Foto: Andreas Gora/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Torwart Frederik Rönnow vom 1. FC Union Berlin parierte einen Strafstoß von Freiburgs Vincenzo Grifo. Schiedsrichter Tobias Reichel hatte erst nach dem Blick auf die Videobilder auf Elfmeter entschieden.

Andreas Gora/dpa
  • Union Berlin und Freiburg spielen in der Bundesliga 0:0.
  • Torhüter Frederik Rönnow pariert Elfmeter von Vincenzo Grifo.
  • 22.012 Zuschauer verfolgen das Spiel im Stadion an der Alten Försterei.
  • Union bleibt zu Hause ungeschlagen, verpasst jedoch Rang drei.
  • Viel Pyro und hitzige Momente, aber kein Sieger.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der 1. FC Union Berlin hat den zwischenzeitlichen Sprung auf Rang drei in der Fußball-Bundesliga verpasst, bleibt in dieser Saison aber zu Hause ungeschlagen. Am Freitagabend kam die Mannschaft von Trainer Bo Svensson gegen den SC Freiburg zu einem 0:0. Dabei mussten sich die Köpenicker bei Torhüter Frederik Rönnow bedanken. Der Däne hielt einen Elfmeter und war auch in der Schlussphase zur Stelle.

22012 Zuschauer im Stadion an der Alten Försterei erlebten dabei einen eisigen Abend, der mit viel Pyro bei den Union-Fans begann. Eine teuflische Choreografie auf der Waldseite verkündete: „Wir kamen aus der Hölle.“

Auf dem Spielfeld kam Union anfangs gut ins Spiel. Aber richtig hitzig wurde es erst in der 20. Minute, als die Unioner sich im Zentrum ausspielen ließen und Rani Khedira den Freiburger Eren Dinkci regelwidrig stoppte. Schiedsrichter Tobias Reichel entschied erst auf Freistoß und wurde dann vom Kölner Keller an den Bildschirm am Spielfeldrand gebeten. Der Referee bewertete die Szene nun als elfmeterwürdig. Dass es ein Foul war, galt als unstrittig. Dem Schiedsrichter zufolge war Trimmels Zupfer am Trikot, der außerhalb des Strafraums begonnen hatte, innerhalb des Sechszehners noch nicht beendet.

1. FC Union Berlin - SC Freiburg: 08.11.2024, Berlin: Fußball: Bundesliga, 1. FC Union Berlin - SC Freiburg, 10. Spieltag, An der Alten Försterei. Fans von Berlin zeigen bei einer Choreographie ein großes Banner mit der Aufschrift «Wir kamen aus der Hölle! - 1. FC Union Berlin». Foto: Andreas Gora/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Die Fans von Union Berlin zeigten eine Choreografie mit der Aufschrift: „Wir kamen aus der Hölle!“

Andreas Gora/dpa

Union-Torhüter Rönnow pariert Foulelfmeter

Die Aufregung löste sich in einen Berliner Jubelsturm auf, Keeper Frederik Rönnow parierte den Strafstoß von Vincent Grifo, der Nachschuss von Christian Günther ging Zentimeter am langen Pfosten vorbei (22.). Es war der zweite parierte Elfer von Rönnow in dieser Saison, schon bei RB Leipzig (0:0) hatte er seiner Mannschaft so einen Punkt gerettet.

Freiburg blieb weiter gefährlich: Adamu hatte nach einem Konter die nächste große Gästechance und verfehlt das Berliner Tor nur knapp (34.). Union hingegen konnte in der ersten Halbzeit keine echte Torchance herausspielen.

Nach dem Wechsel deutete Christopher Trimmel mit einem fulminanten Fernschuss (50.) mehr Berliner Torgefahr an. Yorbe Vertessen kam nach einem Doppelpass mit Rani Khedira dem Führungstor nahe – Freiburgs Keeper Noah Atubolu parierte (58.). Aljoscha Kemlein mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (69.) und Yorbe Vertessen per Kopf (70.) erhöhten den Druck der Unioner.

Aber: Zum Heimsieg reichte es nicht. Stattdessen musste Torhüter Rönnow noch einmal retten. Gegen Lucas Höler parierte er aus Nahdistanz (84.). Glück für Union, dass es nicht erneut Elfmeter gab, die Grätsche von Diogo Leite war grenzwertig. Und als sich Rönnow kurz darauf verschätzte, köpfte Freiburgs Philipp Lienhart über das leere Tor (87). Verrückter Abschluss eines Spiels, das keinen Sieger verdient gehabt hätte.

Union Berlin gegen SC Freiburg – die Statistik

Union Berlin - SC Freiburg 0:0

Union Berlin: Rönnow - Doekhi, Vogt, Diogo Leite - Trimmel, Kemlein (84. Kemlein), R. Khedira, Skov (78. Skov) - Jeong (73. Jordan), Vertessen (72. Schäfer) - Hollerbach (72. Skarke. - Trainer: Svensson

SC Freiburg: Atubolu - Kübler (77. Rosenfelder), Ginter, Lienhart, Günter - M. Eggestein, Osterhage (77. Höfler) - Doan, Dinkci, Grifo (90.+2 Muslija) - Adamu (77. Höler). - Trainer: Schuster

Schiedsrichter: Tobias Reichel (Sindelfingen)

Besonderes Vorkommnis: Rönnow (Berlin) hält Foulelfmeter von Grifo nach Videobeweis (22.)

1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25