Union Berlin in Wolfsburg
: Linkes Ding – Svensson nennt wichtigen Grund für Niederlage

Union Berlin geht auch diesmal beim VfL Wolfsburg leer aus. Vor allem in der ersten Halbzeit geht der taktische Plan von Trainer Bo Svensson nicht auf.
Von
Frank Noack
Wolfsburg
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1. BL VfL Wolfsburg - 1. FC Union 2024/25: Fußball, Herren, Saison 2024/2025, 1. Bundesliga (11. Spieltag), VfL Wolfsburg - 1. FC Union Berlin, Trainer Bo Svensson (1. FC Union Berlin), 23.11.2024, Foto: Matthias Koch

Trainer Bo Svensson von Union Berlin ärgert sich über die Niederlage in der Fußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburg.

Matthias Koch
  • Union Berlin verliert 0:1 gegen VfL Wolfsburg, Tor von Ridle Baku in der 70. Minute.
  • Trainer Bo Svensson kritisiert schwache Leistung in der ersten Halbzeit.
  • Wechsel in der Halbzeitpause brachten keine Besserung im Angriff.
  • Wolfsburg feiert ersten Heimsieg der Saison; Union bleibt torlos.
  • Trainer und Spieler beider Teams äußern sich enttäuscht und analysieren das Spiel.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wo war der 1. FC Union Berlin bloß in der ersten Halbzeit? Diese Frage beantwortete Trainer Bo Svensson nach der 0:1 (0:0)-Niederlage der Eisernen in der Fußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburg kurz und bündig. „Wir haben nicht teilgenommen“, konstatierte ein sichtlich enttäuschter Svensson. Der taktische Plan ging in Halbzeit eins überhaupt nicht auf.

Die Niederlage in Wolfsburg war aus Sicht des Union-Trainers gleichermaßen überflüssig und nach seiner Darstellung irgendwie auch ein ziemlich linkes Ding. Denn: Die linke Außenbahn habe „gegen den Ball nicht gut ausgesehen“, analysierte der Däne. Die deutliche Kritik ging vor allem an die Adresse von Robert Skov und Yorbe Vertessen.

In der Halbzeitpause griff Bo Svensson ein und brachte mit Tom Rothe und Benedict Hollerbach ein neues Duo für die linke Seite. In der zweiten Halbzeit war der 1. FC Union dann zumindest anwesend, schoss aber wieder keinen Treffer. Die Torflaute hält also an. Stattdessen traf Ridle Baku in der 70. Minute für Wolfsburg und bescherte dem VfL den ersten Heimsieg in der laufenden Saison.

Aus Sicht von Union Berlin sorgte die schwache erste Halbzeit letztlich dafür, dass der FCU in Wolfsburg erneut leer ausging. In den bisherigen sechs Bundesliga-Spielen in der Volkswagen-Arena gab es fünf Niederlagen und lediglich ein Remis.

Stimmen der Trainer von Union Berlin und VfL Wolfsburg

Bo Svensson (Union Berlin): „An der ersten Halbzeit haben wir nicht so richtig teilgenommen. Wir haben zu wenig Power ausgestrahlt. Das einzige positive war das Ergebnis. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas besser im Spiel und haben mehr Gefahr ausgestrahlt. Insgesamt war es ein Spiel mit wenigen Chancen. Wolfsburg macht aus einer Chance das Tor. Es ist bitter. Die zweite Halbzeit war in Ordnung, die erste Halbzeit war nicht so wie wir uns das vorgestellt haben.“
Ralph Hasenhüttl (VfL Wolfsburg): „Wir sind glücklich über den Sieg gegen einen schwer zu bespielenden Kontrahenten, der sehr kompakt ist. Es war das erwartet schwere Spiel. Wir wussten, dass wir viel Geduld haben müssen. Du bekommst gegen einen solchen Gegner nicht viele Chancen. Die wenigen Chancen musst du nutzen.  Wir haben das Spiel aufgrund der Dominanz in der ersten Halbzeit nicht unverdient gewonnen.“

Reaktionen der Spieler von Union Berlin und VfL Wolfsburg

Danilho Doekhi (Union Berlin): „Es ist immer enttäuschend, wenn man verliert. Ich denke, die erste Halbzeit war von der Defensiv-Leistung her in Ordnung. In der Offensive waren wir jedoch nicht gut genug. Wir haben den Ball zu schnell verloren und haben keine gefährlichen Situationen geschaffen. Die zweite Halbzeit war dann besser und wir hatten mehr Chancen. Aber Wolfsburg hat eben das Tor geschossen. Wie gesagt – es ist enttäuschend.“

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): „Ich hoffe, dass alle im Umfeld ihre Erwartungshaltung überdenken. Wir haben die letzten fünf Spiele nicht verloren und nur zwei Gegentore kassiert. Hier kann jetzt echt etwas entstehen. Aber dafür müssen alle im Umfeld positiver zu dem Ganzen stehen. Wir haben immer eine hohe Erwartungshaltung. Ich nehme mich da gar nicht aus, weil auch manchmal das Gefühl habe, wir können noch viel mehr.“

Christopher Trimmel (Union Berlin): „Wir haben in der ersten Halbzeit ein bisschen tiefer gestanden als sonst, weil wir die Tiefe aus dem Spiel der Wolfsburger rauszunehmen wollten. Das ist uns eigentlich ganz gut gelungen, aber der Weg zum gegnerischen Tor war sehr weit. In der zweiten Halbzeit war es besser, wir waren mutiger. Unterm Strich war es zwar ein ordentliches Spiel. Aber wir haben halt die Chancen nicht genutzt – Wolfsburg dagegen hat es gemacht.“

1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25

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