Am Sonnabend wurden in der Stadthalle Cottbus die Preise des 32. Filmfestivals Cottbus verliehen. Folgende Preise wurden vergeben:

Lubina – Hauptpreis für den besten Film

„Safe Place / Sigurno Mjesto“, Regie: Juraj Lerotic
(dotiert mit 25.000 Euro, gestiftet von der Gesellschaft für die Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten GWFF)

Lubina – Spezialpreis für die beste Regie

Damian Kocur für „Bread and Salt / Chelb I Sól“
(dotiert mit 7.500 Euro, gestiftet vom Rundfunk Berlin-Brandenburg)

Lubina – Preis für eine herausragende künstlerische Einzelleistung

Iulian Postelnicu in „Men of Deeds / Oameni de treaba“ (Regie: Paul Negolesco)
(dotiert mit 5.000 Euro, gestiftet von der Sparkasse Spree-Neiße)

Kleine Lubina – Wettbewerb Kurzfilm

Hauptpreis: „Last Time / Paskutinis Kartas“, Regie: Rinaldas Tomasevicius
(dotiert mit 2.500 Euro, gestiftet von DruckZone)
Spezialpreis: „Primal Therapy / Suoterapia“, Regie: Santtu Salminen
(dotiert mit 1.500 Euro, gestiftet von Thiede+)

Kleine Lubina – Wettbewerb U18 Jugendfilm

„Larry“, Regie: Szilárd Bernath
(dotiert mit 5.000 Euro, gestiftet von der Stadt Cottbus)

Publikumspreis

„The Last Race“, Regie: Tomas Hodan
(dotiert mit 3.000 Euro, gestiftet von der Lausitzer Rundschau)

Preis für den besten Debütfilm

„Larry“, Regie: Szilárd Bernath
(dotiert mit 3.000 Euro, gestiftet von der BTU Cottbus-Senftenberg und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf)

DIALOG - Preis für die Verständigung zwischen den Kulturen

„Bread and Salt / Chleb i Sól“, Regie: Damian Kocur
(dotiert mit 1.500 Euro, gestiftet vomm Rotary Club Cottbus)

Cottbus ins Kino - Preis zur Förderung des Verleihs eines Festivalfilms

Existent Film Verleih für „Fools / Glupcy“, Regie Tomasz Wasilewski
(dotiert mit bis zu 10.000 Euro, gestiftet vom Medienboard Berlin-Brandenburg)

Preis der Ökomenischen Jury

„Minsk“, Regie: Boris Guts.
Lobende Erwähnung für „Salmon to the Fish“, Regie: Hilal Baydarov

FIPRESCI-Preis

„Minsk“, Regie: Boris Guts
(Preis der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalistenvereinigung)

Hauptpreis 20. Lausitzer FilmSchau

„Gedenken“ , Regie: Anna Faroqhi und Haim Peretz
(dotiert mit 1.500 Euro, gestiftet von Hafenbüro by APEX Projekt)

Sonderpreis der Stiftung für das Sorbische Volk bei der 20. Lausitzer FilmSchau

„Se Pada“, Regie: Mira Dubian und Nima Schaper
(dotiert mit 1000 Euro)

Publikumspreis der 20. Lausitzer FilmSchau

„... und schon wieder fallen Bomben“, Regie: Miriam Bergmann
(Einkaufsgutschein in Höhe von 250 Euro, gestiftet von Spree Galerie City-Einkaufstreff Cottbus)

Und wie war die Preisverleihung?

Moderator Christian Matthée fährt in einem Mini-LKW des Staatstheaters auf die Bühne (“alles drin, was wir für die Preisverleihung brauchen“). Festivalleiter Bernd Buder ist „zufrieden“, auch wenn die Themen in diesem Jahr düster bis herausfordernd waren: „Die Zeiten sind leider zu bewegend - ich hätte es viel lieber, wenn wir nur romantische Komödien zeigen könnten“. Ministerpräsident Dietmar Woidke und Kuratoriumsvorsitzender Matthias Platzeck, die per Videobotschaft zugeschaltet werden, bedanken sich besonders bei Gerti Müller-Ernstberger von der GWFF und gratulieren ihr zur Verleihung der Ehren-Lubina für besondere Verdienste um das Festival.

Wer noch nicht genug vom Kino hat ...

Für alle, die noch nicht genug haben: Am Sonntag (13.11.) kann man noch 32 Filme sehen, quer durch alle Sparten, zum Beispiel den Märchenfilm „Zitterinchen“ (Stadthalle, 10 Uhr), in dem Heiko Pinkowski einen Kutscher und einen Kerkermeister spielt. Oder „The Last Race“, der Film, der den Publikumspreis gewonnen hat (10.30 Uhr, Kammerbühne). Und natürlich auch den Preisträgerfilm „Safe Place“ (Stadthalle, 21 Uhr). Das nächste Festival findet vom 7. bis 12. November 2023 statt.
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