In Brandenburg und Sachsen sinken die Corona-Infektionszahlen. In Brandenburg gelten durch die Bundes-Notbremse seit dem 24.04.2021 verschärfte Corona-Regeln. Im Infektionsschutzgesetz werden viele Maßnahmen bundeseinheitlich festgelegt. Das hat auch für die Verordnungen in Brandenburg und Sachsen Folgen.
Gleichzeitig gibt es durch die sinkenden Inzidenzen und Neuinfektionen aber in beiden Ländern schon Lockerungen: Geimpfte benötigen unter anderem beim Einkaufen oder Friseurbesuch keinen negativen Test mehr. Zudem konnten Gastronomen ihre Außenbereiche wieder öffnen und Campingplätze dürfen wieder Tagesurlauber empfangen. Im Juni dürfen auch in beiden Ländern die Hotels öffnen.

So ist die aktuelle Corona-Lage in der Lausitz

Insgesamt 61 neue Coronafälle werden am Sonntag, 30.05.2021, aus der Lausitz gemeldet. Dabei fehlen allerdings noch aktuelle Zahlen aus Cottbus, wo auf der Homepage der Stadt auch am Sonntagnachmittag noch keine neuen Daten ausgegeben wurden.
Betroffen sind die kreisfreie Stadt Cottbus (+-0) sowie die Landkreise Dahme-Spreewald (+7), Elbe-Elster (+2), Oberspreewald-Lausitz (+3), Spree-Neiße (+5), Bautzen (+33) und Görlitz (+11).
Insgesamt sind in der Lausitz seit Beginn der Corona-Pandemie 82.639 Menschen positiv auf das Virus getestet worden, 3175 (+2) Menschen sind an und mit dem Virus gestorben.

Entwicklung der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Lausitz

Corona Zahlen Brandenburg und Sachsen: So ist die aktuelle Lage am 30.05.2021

In ganz Brandenburg gibt es laut Meldung zum 30.05.2021 43 neue Corona-Infektionen. Das sind 31 Neuinfektionen weniger als am Vortag (29.05.2021). Seit Anfang März 2020 haben sich 108.201 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der toten Corona-Patienten liegt bei 3727 (+1). Rund 102.000 Patienten gelten den Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge derzeit als genesen. Die Zahl der aktuell Erkrankten wird auf rund 2500 geschätzt. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg liegt am Mittwoch, 26.05.2021, bei 20 (Vortag: 23,2).
Am 30.05.2021 sind in Sachsen 165 neue Fälle (im Vergleich zum Vortag) hinzugekommen. Insgesamt sind seit Beginn der Coronapandemie 283.771 Personen positiv auf das Virus getestet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona liegt bei 9678 (+9).
Etwa 268.300 auf Covid-19 positiv getestete Personen sind wieder genesen. Die Zahl der Genesenen ist nach Angaben der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen ein Schätzwert. Die Inzidenz in Sachsen liegt am Sonntag, 30.05.2021, bei 39,3 (Vortag: 42,3).
Neben der Inzidenz gilt zudem in Sachsen die Zahl der belegten Betten auf den Normalstationen mit Covid-19-Patienten als Richtwert. Sind 904 Krankenhausbetten belegt, werden Lockerungen zurückgenommen. Mit Stand vom 28.05.2021 waren den Angaben zufolge 602 Betten, also 53 Prozent belegt. Im Krankenhauscluster Dresden, zu dem auch die Landkreise Bautzen und Görlitz zählen, waren 230 und damit 53,9 Prozent der Betten belegt.
Aktuell erfolgt der Datenabgleich zwischen RKI, LAVG und den Landkreisen, da auf ein einheitliches Meldeverfahren umgestellt werden soll. In den kommenden Tagen kann es zu Abweichungen kommen, die auf Meldeverzug und Abweichungen bei der Datenübermittlung und –erfassung beruhen.

Die aktuellen Impfquoten für Deutschland

Die Zahl der in Deutschland verabreichten Corona-Impfungen ist mit Stand einschließlich vom 28.05.2021 auf nun insgesamt 49.255.748 Erst- und Zweitimpfungen gestiegen – 14.197.101 Menschen sind vollständig geschützt. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag, 29.05.2021, bekannt. Die Zahlen bilden den aktuellen Stand ab, soweit die Impfungen aus den Ländern an das RKI gemeldet wurden.
Spitzenreiter mit einer Impfquote, also dem Anteil aller Menschen mit einer Erstimpfung in der Gesamtbevölkerung, von 45,7 ist das Saarland. Es folgt Nordrhein-Westfalen mit 44,9. In Brandenburg haben 37,5 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten. 17,7 Prozent sind vollständig mit einer Erst- und Zweitimpfung versorgt. Die Quote von Sachsen beträgt bei der Erstimpfung 36,7; eine Zweitimpfung haben 20,5 Prozent der Bevölkerung bekommen.

Die Entwicklung der Corona-Todesfälle