Brandenburg und Sachsen kämpfen in der dritte Corona-Welle weiter mit steigenden Corona-Infektionszahlen. In Brandenburg sollen ab dem 19.04.2021 leicht veränderte Corona-Regeln bis zum 30.04.2021 gelten. Durch die vom Bundeskabinett beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes könnten in Zukunft auch viele Corona-Regeln bundeseinheitlich festgelegt werden. Das hätte auch für die Verordnungen in Brandenburg und Sachsen Folgen. Es gibt inzwischen allerdings auch innerhalb der Regierung größere Bedenken wegen der Einführung einer nächtlichen Ausgangssperre.

So ist die aktuelle Corona-Lage in der Lausitz

Insgesamt 375 neue Coronafälle werden am Samstag, 17.04.2021, aus der Lausitz gemeldet. Betroffen sind die kreisfreie Stadt Cottbus (+27) sowie die Landkreise Dahme-Spreewald (+44), Elbe-Elster (+27), Oberspreewald-Lausitz (+39), Spree-Neiße (+23), Bautzen (+118) und Görlitz (+97).
Insgesamt sind in der Lausitz seit Beginn der Corona-Pandemie 71.792 Menschen positiv auf das Virus getestet worden, rund 48.686 sind wieder genesen und 2930 Menschen sind an und mit dem Virus gestorben.

Entwicklung der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Lausitz

So ist die aktuelle Corona-Lage in Brandenburg und Sachsen

In ganz Brandenburg gibt es laut Meldung zum 17.04.2021 555 neue Corona-Infektionen. Das sind 66 Neuinfektionen weniger als am Vortag (16.04.2021). Seit Anfang März 2020 haben sich 96.194 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der toten Corona-Patienten liegt bei 3443 (+8). Rund 86.061 Patienten gelten den Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge derzeit als genesen. Die Zahl der aktuell Erkrankten wird auf rund 6645 geschätzt.
Am 17.04.2021 sind in Sachsen 1108 neue Fälle (im Vergleich zum Vortag) hinzugekommen. Insgesamt sind seit Beginn der Coronapandemie 245.197 Personen positiv auf das Virus getestet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona liegt bei 8.730 (+11).
Etwa 217.300 auf Covid-19 positiv getestete Personen sind wieder genesen. Die Zahl der Genesenen ist nach Angaben der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen ein Schätzwert.
Neben der Inzidenz gilt zudem in Sachsen die Zahl der belegten Betten auf den Intensivstationen mit Covid-19-Patienten als Richtwert. Sind 1300 Krankenhausbetten belegt, werden Lockerungen zurückgenommen. Am Samstag waren den Angaben zufolge 1145 Betten belegt. Das waren etwas weniger als am Tag zuvor. Am kritischsten stellt sich die Situation demnach in der Chemnitzer Region dar. In den zum Cluster gehörenden Krankenhäusern waren am Samstag 77,6 Prozent der Betten belegt.
Aktuell erfolgt der Datenabgleich zwischen RKI, LAVG und den Landkreisen, da auf ein einheitliches Meldeverfahren umgestellt werden soll. In den kommenden Tagen kann es zu Abweichungen kommen, die auf Meldeverzug und Abweichungen bei der Datenübermittlung und –erfassung beruhen.

Die aktuellen Impfquoten für Deutschland

Die Zahl der in Deutschland verabreichten Corona-Impfungen ist mit Stand einschließlich vom 16.04.2021 um weitere 559.967 (Erst- und Zweitimpfungen) auf nun insgesamt 21.332.342 gestiegen. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag, 17.04.2021, bekannt. Die Zahlen bilden den aktuellen Stand ab, soweit die Impfungen aus den Ländern an das RKI gemeldet wurden.
Spitzenreiter mit einer Impfquote, also dem Anteil aller Menschen mit einer Erstimpfung in der Gesamtbevölkerung, von 22,4 ist Bremen. Es folgt das Saarland mit 21,6. In Brandenburg haben 19,1 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten. 6,4 Prozent sind vollständig mit einer Erst- und Zweitimpfung versorgt. Die Quote von Sachsen beträgt bei der Erstimpfung 18,8, eine Zweitimpfung haben 7,2 Prozent der Bevölkerung bekommen.

Die Entwicklung der Corona-Todesfälle