Die Spendenbereitschaft für die vom Hochwasser heimgesuchten Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz ist im Landkreis Görlitz groß. Schließlich hat hierzulande die Neiße vor einigen Jahren gezeigt, dass sie auch anders kann.

Görlitz

In Weißwasser haben Einwohner reichlich gespendet. Anlaufstelle dafür war in der vergangenen Woche der Stadtverein am Sorauer Platz. Am 24. Juli nun wurde ein Lkw voll geladen, der in den Kreis Ahrweiler aufgebrochen ist. „Für den Transport wurde das Unternehmen Reinert gewonnen, das unsere Sammlung und die von Blaulicht Report Lausitz aus dem benachbarten Brandenburg in die betroffenen Gebiete bringt“, erklärt Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext).

Freiwillige helfen beim Beladen in Weißwasser

Dazu sind am Samstag die Spenden von freiwilligen Helfern verladen und auf den Weg geschickt worden. Etwa 1,5 Tonnen Sachspenden sind aus Weißwasser, und mehr als Tonnen kommen aus Forst und Guben und vielen anderen brandenburgischen Gemeinden.
Schon vor mehreren Tagen hatte Landrat Bernd Lange (CDU) die Bürger aufgerufen, Sach- und Geldspenden abzugeben. Kreisbrandmeister Björn Mierisch weiß aus eigener Erfahrung, durch das Hochwasser im Jahr 2013, was nun vor Ort benötigt wird: „Die eigentliche Arbeit wird sich noch Wochen hinziehen. Wichtig ist nun der Wiederaufbau der Infrastruktur, damit vor allem die Strom- und Trinkwasserversorgung wieder gewährleistet ist“, erklärt er.