Der Deutsche Wetterdienst hat Sturmwarnungen für die gesamte Lausitz herausgegeben. In der „Amtlichen Warnung vor Sturmböen“ ist von „Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h und 80 km/h aus westlicher Richtung“ die Rede. In Schauernähe seien auch schwere Sturmböen bis 100 km/h möglich. Die Warnungen gelten ab Donnerstag 9 Uhr.

Autofahrer sollten entsprechend aufmerksam unterwegs sein. Um richtig reagieren zu können, gilt es, das Lenkrad besonders gut festzuhalten und das Tempo zu drosseln, sobald sich Bäume und Büsche deutlich zur Seite neigen, rät die Prüforganisation Dekra.

Mittlerweile über 50 Corona-Infizierte in Brandenburg und Sachsen

In Brandenburg sind derzeit 24 Infizierte mit dem Coronavirus bekannt. Die neuen Fälle am Mittwoch stammten aus den Kreisen Oder-Spree, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Märkisch-Oderland, zwei aus Barnim und zwei aus dem Havelland. Das teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Abend mit. Aktuell gab es in Sachsen bis zum Mittwochabend 29 Infizierte.

Erstmals ist in der weiteren Region, Riesa, ein Gymnasium wegen des Sars-CoV-2-Virus geschlossen worden. Generell sollen nach Angaben der sächsischen Regierung Schulen im Freistaat nur in Einzelfällen geschlossen werden. In der Lausitz gibt es bisher keine Schulschließungen.

Zahlreiche Veranstaltungen in der Region wurden abgesagt. Brandenburg und Sachsen haben jegliche Termine mit mehr als 1000 Teilnehmern mittlerweile untersagt.

Alle Infos zum Coronavirus gibt es fortlaufend in unserem Liveticker.

Streckensperrung bei Luckau

Wegen eines Notarzteinsatzes am Gleis zwischen Berlin und Elsterwerda werden derzeit Züge umgeleitet. Die Streckensperrung tritt zwischen Walddrehna und Luckau-Uckro auf. „Die Halte Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain können entfallen“, teilt die DB per Twitter mit.

Weniger Diebstahl aber mehr Gewalt in Brandenburg

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen hat am Mittwoch die Kriminalitätsstatistik für Brandenburg vorgestellt. Die Zahl der registrierten Straftaten ist weiter zurückgegangen. Es gibt aber mehr Gewaltdelikte. Stübgen spricht von einer zunehmenden „Verrohung der Gesellschaft“.

Suche nach vermissten Cottbuser geht weiter

Seit Montag sucht die Polizei in Cottbus nach einem 64-Jährigen, der aus dem CTK spurlos verschwunden ist. Auch ein Hubschrauber und Rettungshunde kamen zum Einsatz, bisher erfolglos. Wer hat den Mann gesehen und kann helfen?