Das Flutlicht im Stadion der Freundschaft von Energie Cottbus leuchtet bereits seit 1997. Seit die Anlage eingeweiht wurde, gab es jede Menge verrückter Spiele des FC Energie Cottbus. Im Schein der großen Lichter glänzte der FCE auf der großen Fußballbühne – im Schatten des Flutlichts wurde aber auch schon mal derbe gestritten. Einmal war es aber auch zappenduster – trotz der großen Lichtmasten.

Das Premierenspiel: Energie Cottbus gegen Lok Altmark Stendal

Das erstes Flutlichtspiel im Stadion der Freundschaft gewinnt Energie Cottbus am 11. April 1997 in der Fußball-Regionalliga mit 3:0 gegen Lok Altmark Stendal.
Das erstes Flutlichtspiel im Stadion der Freundschaft gewinnt Energie Cottbus am 11. April 1997 in der Fußball-Regionalliga mit 3:0 gegen Lok Altmark Stendal.
© Foto: Michael Helbig
Am 11. April 1997 wird die neue Flutlichtanlage im Stadion der Freundschaft eingeweiht. Der damalige Cottbuser Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt knipst die 1800-Lux-Anlage an – und sofort wieder aus. Weil das Kamerateam des Fernsehens noch nicht bereit war. Kulttrainer Eduard Geyer ist sauer und meckert darüber – für ihn zählt nur der Sieg im Regionalliga-Heimspiel gegen Lok Altmark Stendal. Der fällt mit 3:0 standesgemäß aus. Sven Benken erzielt den ersten erleuchteten Treffer im Stadion der Freundschaft.

Das Schneespiel: Energie Cottbus gegen den Karlsruher SC

Nach dem 2:0 durch Detleff Irrgang in der 68. Minute liegen sich die Spieler von Energie Cottbus in den Armen. Am Ende gewinnt Energie 3:0 gegen den Karlsruher SC und zieht ins DFB-Pokalfinale ein.
Nach dem 2:0 durch Detleff Irrgang in der 68. Minute liegen sich die Spieler von Energie Cottbus in den Armen. Am Ende gewinnt Energie 3:0 gegen den Karlsruher SC und zieht ins DFB-Pokalfinale ein.
© Foto: Ralf Hirschberger
Am 15. April 1997 erlebt das Stadion der Freundschaft gleich eine Flutlichtsternstunde: Drittligist Energie Cottbus bezwingt den Bundesligisten Karlsruher SC im Halbfinale des DFB-Pokals mit 3:0. Wegen des sensationellen Laufs im DFB-Pokal war die Flutlichtanlage überhaupt erst nötig und auch möglich geworden – etwa eine Million D-Mark hat sie gekostet. Die Tore von Willi Kronhardt, der danach sein legendäres „Jule“-Shirt präsentiert, Detlef Irrgang und Toralf Konetzke bringen den FCE nun auf die ganz große Bühne: Ins Pokalfinale im Berliner Olympiastadion gegen den VfB Stuttgart.

Der Flutlicht-Ausfall: Energie Cottbus gegen Hannover 96

Plötzlich war das Licht im Stadion der Freundschaft aus. Zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 stand es im Aufstiegs-Rückspiel 1:1. Nach der dunklen Zwangspause gewinnt Energie mit 3:1 in Unterzahl und steigt auf.
Plötzlich war das Licht im Stadion der Freundschaft aus. Zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 stand es im Aufstiegs-Rückspiel 1:1. Nach der dunklen Zwangspause gewinnt Energie mit 3:1 in Unterzahl und steigt auf.
© Foto: Imago Sportdienstfoto GmBH
Der arme Hajo Prinz, er ruhe in Frieden, musste rennen. Trainer Eduard Geyer brüllte ihm hinterher: „Mach das Licht wieder an.“ Ausgerechnet im entscheidenden Aufstiegs-Rückspiel gegen Hannover 96 am 5. Juni 1997 flog beim Flutlicht die Sicherung raus. Zu diesem Zeitpunkt steht es 1:1 in der 61. Spielminute, das reicht Energie nach dem 0:0 im Hinspiel nicht. Doch in der zehnminütigen Zwangspause geht Energie offenbar ein Licht auf. Zwar fliegt Jens Melzig noch vom Platz, doch in Unterzahl schießt Detlef Irrgang zwei Tore und wird zum Lausitzer Fußballgott.

Der erste Wollitz-Moment: Energie Cottbus gegen den 1. FC Köln

Als Spieler trat Claus-Dieter Wollitz nur einmal im Stadion der Freundschaft an - er hatte großen Anteil am 3:2-Sieg des 1. FC Köln in der Zweitliga-Saison 1998/99.
Als Spieler trat Claus-Dieter Wollitz nur einmal im Stadion der Freundschaft an - er hatte großen Anteil am 3:2-Sieg des 1. FC Köln in der Zweitliga-Saison 1998/99.
© Foto: Imago Sportdienstfoto GmBH
Es gibt einige Flutlicht-Momente von Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz im Stadion der Freundschaft – den ersten allerdings erlebt er als Spieler. Am 21. September 1998 gewinnt der 1. FC Köln mit 3:2 in Cottbus. Energie verspielt dabei eine Zwei-Tore-Führung. Der entscheidende Treffer in der 83. Minute ist ein Eigentor von FCE-Profi Steffen Heidrich. Er verlängert einen Freistoß ungewollt ins Netz. Schütze des Kölner Standards: Claus-Dieter Wollitz. Später arbeiten die beiden sogar mal kurze Zeit bei Energie zusammen.

Der Aufstiegsjubel: Energie Cottbus gegen den 1. FC Köln

Aufstieg am Freitagabend: Trainer Eduard Geyer jubelt nach dem 2:0-Sieg des FC Energie Cottbus gegen den 1. FC Köln - und die gesamte Lausitz feiert mit.
Aufstieg am Freitagabend: Trainer Eduard Geyer jubelt nach dem 2:0-Sieg des FC Energie Cottbus gegen den 1. FC Köln - und die gesamte Lausitz feiert mit.
© Foto: Michael Helbig
Am 26. Mai 2000 liegen sich 20.400 Zuschauer im Stadion der Freundschaft in den Armen: Der 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln bedeutet an diesem Freitagabend, dass der FC Energie Cottbus sensationell in die Fußball-Bundesliga aufsteigt. Detlef Irrgang und Vasile Miriuta lassen mit ihren Toren die komplette Lausitz leuchten. Danach beginnt ein Feiermarathon – an diesem Wochenende gehen in Cottbus die Lichter einfach nicht mehr aus.

Das Bundesliga-Novum: Energie Cottbus gegen den VfL Wolfsburg

Diese Startelf von Energie Cottbus ging in die Bundesliga-Geschichte ein: Von links Janos Matyus(Ungarn), Franklin Bittencourt (Brasilien), Rudi Vata (Albanien), Antun Labak (Kroatien), Moussa Latoundji (Benin), Faruk Hujdurovic (Bosnien), Laurentiu-Aurelian Reghecampf (Rumänien), Andrzej Kobylanski (Polen), Tomislav Piplica (Bosnien), Bruno Akrapovic (Bosnien) und Vasile Miriuta (Ungarn).
Diese Startelf von Energie Cottbus ging in die Bundesliga-Geschichte ein: Von links Janos Matyus(Ungarn), Franklin Bittencourt (Brasilien), Rudi Vata (Albanien), Antun Labak (Kroatien), Moussa Latoundji (Benin), Faruk Hujdurovic (Bosnien), Laurentiu-Aurelian Reghecampf (Rumänien), Andrzej Kobylanski (Polen), Tomislav Piplica (Bosnien), Bruno Akrapovic (Bosnien) und Vasile Miriuta (Ungarn).
© Foto: Matthias_Hiekel
Am 6. April 2001 gibt es im Flutlicht im Stadion der Freundschaft ein Bundesliga-Novum. Erstmals läuft eine Mannschaft mit elf ausländischen Spielern in der Startelf auf. Trainer Eduard Geyer bietet bei Energie Cottbus Janos Matyus, Vasile Miriuta (beide Ungarn), Franklin Bittencourt (Brasilien), Rudi Vata (Albanien), Antun Labak (Kroatien), Moussa Latoundji (Benin), Tomislav Piplica, Faruk Hujdurovic, Bruno Akrapovic (alle Bosnien), Laurentiu-Aurelian Reghecampf (Rumänien) und Andrzej Kobylanski (Polen) auf.
Er sagt danach in typischer Geyer-Art: „Ich finde es gut, dass die Ausländer so stark sind. Auch für unsere Nationalmannschaft. Es bringt doch nichts, unsere deutschen Stars immer nur in Watte zu packen und die Ausländer die Dreckarbeit machen zu lassen.“ Der Kult-Trainer, der für viele knackige Sprüche bekannt war, fand: „Die jungen Deutschen sollen rackern, sich den Arsch aufreißen und sich die Stammplätze durch mehr Engagement zurück erkämpfen.“

Die Derby-Randale: Energie Cottbus gegen Hertha BSC

Torhüter Christian Fiedler von Hertha BSC steht in den Rauchschwaden der Feuerwerkskörper aus dem Gästeblock im Stadion der Freundschaft. Auch die Anhänger von Energie Cottbus zündeln am 5. Februar 2002 und bringen das Derby an den Rande des Spielabbruchs.
Torhüter Christian Fiedler von Hertha BSC steht in den Rauchschwaden der Feuerwerkskörper aus dem Gästeblock im Stadion der Freundschaft. Auch die Anhänger von Energie Cottbus zündeln am 5. Februar 2002 und bringen das Derby an den Rande des Spielabbruchs.
© Foto: dpa
Am 5. Februar 2002 gibt es eines der wenigen Flutlichtspiele gegen Hertha BSC im Stadion der Freundschaft – und das steht zwischenzeitlich vor dem Abbruch. Weil beide Fanlager immer wieder Feuerwerkskörper und Böller auf das Spielfeld werfen, kann zwischenzeitlich für die Sicherheit der Spieler nicht mehr garantiert werden. Marko Topic erzielt zwar den 1:0-Siegtreffer für Energie, doch die Ausschreitungen beschäftigen beide Vereine weiter: Letztlich muss Energie 30.000 Euro Strafe bezahlen – Hertha BSC 10.000 Euro.

Der große Streit: Energie Cottbus gegen Arminia Bielefeld

Böse Worte zwischen Torhüter Georg Koch und Trainer Eduard Geyer – Kapitän Gregg Berhalter versucht, zu schlichten. Im Kabinengang wird der Streit noch heftiger. Nach Saisonende verlässt Koch den FCE:
Böse Worte zwischen Torhüter Georg Koch und Trainer Eduard Geyer – Kapitän Gregg Berhalter versucht, zu schlichten. Im Kabinengang wird der Streit noch heftiger. Nach Saisonende verlässt Koch den FCE:
© Foto: Imago Sportdienstfoto GmBH
Im Schatten des Flutlichts werfen sich Energie-Trainer Eduard Geyer und Torhüter Georg Koch an diesem 8. April 2004 böse Worte zu. Der Streit entbrennt nach einem Spiel gegen Arminia Bielefeld, in dem Energie eigentlich wie der sichere Sieger aussieht. Nach dem 1:0 durch Zsolt Löw (72.) kassiert Energie durch Zeljko Radovic (81.) und Isaac Boakye (90. Elfmeter) noch zwei Gegentore, an denen Koch zumindest nicht schuldlos war. In dieser Phase der Saison verspielt der FCE als Tabellenführer noch den Aufstieg in die 1. Liga.

Der letzte Auftritt von Eduard Geyer: Energie Cottbus gegen Alemannia Aachen

Trainer Eduard Geyer und Manager Klaus Stabach diskutieren nach der 1:2-Niederlage gegen Alemannia Aachen. Es ist am 22. November 2004 der Abschied von Geyer und damit das Ende einer Ära. Auf der PK nach dem Spiel sagt Geyer: „Tja, das war’s.“
Trainer Eduard Geyer und Manager Klaus Stabach diskutieren nach der 1:2-Niederlage gegen Alemannia Aachen. Es ist am 22. November 2004 der Abschied von Geyer und damit das Ende einer Ära. Auf der PK nach dem Spiel sagt Geyer: „Tja, das war’s.“
© Foto: Bernd Wende
Am 22. November 2004 gehen für Eduard Geyer als Trainer bei Energie Cottbus die Lichter aus. Beim Spiel gegen Alemannia Aachen sind ohne nur 6600 Zuschauer im Stadion der Freundschaft – das ist Minusrekord. Schon während des Spiels gibt es „Geyer raus“-Rufe, und nach der 1:2-Niederlage ein gellendes Pfeifkonzert. In einer Krisensitzung entscheidet der Verein: Der Macher des Cottbuser Fußballmärchens muss nach zehn Jahren Amtszeit gehen. Eine Ära endet. Geyer sagt zum Abschied „Tja, das war’s.“

Der höchste Bundesliga-Sieg: Energie Cottbus gegen Hannover 96

Am 14. Dezember 2007 klappt nahezu alle bei Energie Cottbus. Gegen Hannover 96 gibt es den höchsten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte. Neben Dennis Sörensen, Christian Bassila und Daniel Ziebig steuert Dimitar Rangelov sogar zwei Tore bei.
Am 14. Dezember 2007 klappt nahezu alle bei Energie Cottbus. Gegen Hannover 96 gibt es den höchsten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte. Neben Dennis Sörensen, Christian Bassila und Daniel Ziebig steuert Dimitar Rangelov sogar zwei Tore bei.
© Foto: Bernd Wende
Am 14. Dezember 2007 klappt nahezu alle bei Energie Cottbus. Gegen Hannover 96 gibt es den höchsten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte. Neben Dennis Sörensen, Christian Bassila und Daniel Ziebig steuert ein FCE-Profis sogar zwei Tore bei: Dimitar Rangelovder einzige Profi, der für Energie Cottbus in den obersten vier deutschen Spielklassen Tore erzielt hat.

Der Kälterekord: Energie Cottbus gegen den MSV Duisburg

Temperaturen um die minus zehn Grad Celsius in Cottbus: Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz muss sich am 25. Januar 2010 ganz warm gegen den MSV Duisburg anziehen - es gibt im Kühlschrank eine 0:1-Niederlage.
Temperaturen um die minus zehn Grad Celsius in Cottbus: Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz muss sich am 25. Januar 2010 ganz warm gegen den MSV Duisburg anziehen - es gibt im Kühlschrank eine 0:1-Niederlage.
© Foto: Bernd Wende
Am 25. Januar 2010 steht die Frage: Gibt es eine Kältegrenze für Fußballspiele? Der DFB hat das nicht festgeschrieben – reglementiert aber die Farben der langen Unterhosen, die die Profis bei diesem Montagsspiel gegen den MSV Duisburg tragen. Die Temperaturen fallen bis deutlich unter minus zehn Grad – und die Stimmung beim FCE auch: Es gibt eine 0:1-Niederlage. Die von Trainer Claus-Dieter Wollitz im sonnigen Trainingslager in Spanien angekündigte Aufholjagd in der 2. Liga wird erst einmal schockgefrostet.

Der Abschied von Tomislav Piplica bei Energie Cottbus

Tomislav Piplica genießt bei seinem Abschiedsspiel im Stadion der Freundschaft mit seinen beiden Kindern Eva Karmela und Zak Paulo die Lichtshow.
Tomislav Piplica genießt bei seinem Abschiedsspiel im Stadion der Freundschaft mit seinen beiden Kindern Eva Karmela und Zak Paulo die Lichtshow.
© Foto: Peter Aswendt
Das Feuerwerk über dem Stadion der Freundschaft strahlt am 21. Mai 2010 noch heller als das Flutlicht: Tomislav Piplica beendet nach elf Jahren und 259 Pflichtspielen beim FCE seine Karriere – er ist der erste und bisher einzige Energie-Profi, dem die Ehre eines Abschiedsspiels zuteil wird. 14 850 Zuschauer bereiten dem 41-Jährigen im Stadion der Freundschaft eine unvergessliche Bühne. Ehemalige Mitstreiter wie Christian Beeck, Bruno Akrapovic, Steffen Baumgart, Detlef Irrgang, Jens Melzig, Antun Labak und Vasile Miriuta schnüren für den Bosnier nochmals die Schuhe.

Das verrückte 5:5: Energie Cottbus gegen den Karlsruhe SC

Erst 2:0, dann 2:5, und am Ende 5:5. Dieses Achterbahnspiel zwischen Energie Cottbus und dem Karlsruher SC werden Spieler und Fans wohl nie vergessen.
Erst 2:0, dann 2:5, und am Ende 5:5. Dieses Achterbahnspiel zwischen Energie Cottbus und dem Karlsruher SC werden Spieler und Fans wohl nie vergessen.
© Foto: Hannibal Hanschke/dpa
Dieses Spiel konnte vermutlich nur unter Flutlicht diesen Lauf nehmen: Am 13. September 2010 sorgen Energie Cottbus und der Karlsruher SC mit einem 5:5 für eines der verrücktesten Spiele der Zweitliga-Geschichte. Aus einer 2:0-Führung für Energie durch Tore von Nils Petersen (1.) und Marc Andre Kruska (16.) wird zwischenzeitlich ein 2:5. Doch dann schlägt Energie zurück. Jiayi Shao (66.) und erneut Petersen (70.), ehe Jules Reimerink mit einem legendären Solo den 5:5-Schlusspunkt (73.) setzt.

Shaos Schuss ins Halbfinale: Energie Cottbus gegen Hoffenheim

Kurz vor Schluss ist der eingewechselte Jiayi Shao (2.v.l.) zur Stelle und trifft gegen Hoffenheims Torwart Tom Starke. Energie Cottbus zieht sensationell ins Halbfinale ein.
Kurz vor Schluss ist der eingewechselte Jiayi Shao (2.v.l.) zur Stelle und trifft gegen Hoffenheims Torwart Tom Starke. Energie Cottbus zieht sensationell ins Halbfinale ein.
© Foto: Thomas Eisenhuth/dpa
Am 26. Januar 2011 trifft Jiayi Shao in der 84. Minute zum 1:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim. Zweitligist Energie schaltet damit im Viertelfinale des DFB-Pokals einen weiteren Bundesligisten aus. Zuvor war schon der SC Freiburg im Cottbuser Flutlicht gescheitert. Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz hatte zudem auch noch sensationell das Achtelfinale beim VfL Wolfsburg gewonnen. Im skandalumwitterten Halbfinale beim MSV Duisburg ist dann für den FCE Schluss.

Der geplatzte Pokaltraum: Energie Cottbus gegen den VfB Stuttgart

Benjamin Förster ist der Unglücksrabe: Der Angreifer von Energie Cottbus verschießt den entscheidenden Elfmeter gegen den VfB Stuttgart.
Benjamin Förster ist der Unglücksrabe: Der Angreifer von Energie Cottbus verschießt den entscheidenden Elfmeter gegen den VfB Stuttgart.
© Foto: Thomas Eisenhuth/dpa
Am 13. August 2017 hatten viele wohl gar nicht damit gerechnet, dass bei der 18.30 Uhr angepfiffenen Partie das Flutlicht angemacht werden muss. Doch als Viertligist zwingt Energie Cottbus den VfB Stuttgart bis ins ElfmeterschießenFabio Viteritti und Maximilian Zimmer hatten zwischenzeitlich für eine 2:0-Führung gesorgt. Bei der Entscheidung versagen aber Björn Ziegenbein und Benjamin Förster die Nerven – der Traum von der zweiten Runde platzt.
Empfohlener Inhalt der Redaktion

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Youtube, der den Artikel ergänzt. Sie können sich diesen mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihnen externe Inhalte von Youtube angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nils Petersen und seine bittere Rückkehr: Energie Cottbus gegen SC Freiburg

Nils Petersen trifft in der Verlängerung und dann auch noch im Elfmeterschießen für den SC Freiburg. Energie Cottbus verpasst die Sensation gegen den Erstligisten - aber Petersen bleibt der Publikumsliebling in der Lausitz.
Nils Petersen trifft in der Verlängerung und dann auch noch im Elfmeterschießen für den SC Freiburg. Energie Cottbus verpasst die Sensation gegen den Erstligisten - aber Petersen bleibt der Publikumsliebling in der Lausitz.
© Foto: Bernd Settnik/dpa
Ausgerechnet der für ewig in Cottbus geliebte Nils Petersen ist am 20. August 2018 der Spielverderber im Cottbuser Flutlicht. Der SC Freiburg setzt sich im Elfmeterschießen in der ersten Runde des DFB-Pokals durch. Petersen hatte schon in der Verlängerung mit einem Elfmeter für das zwischenzeitliche 2:1 gesorgt – und bei der Entscheidung vom Punkt tritt er wieder erfolgreich an. Bei Energie ist Tim Kruse der Pechvogel – er jagt den Ball über die Latte in Richtung Flutlicht.
Empfohlener Inhalt der Redaktion

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Youtube, der den Artikel ergänzt. Sie können sich diesen mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihnen externe Inhalte von Youtube angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Empfohlener Inhalt der Redaktion

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Youtube, der den Artikel ergänzt. Sie können sich diesen mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihnen externe Inhalte von Youtube angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das Spiel für die Lausitzer Seele: Energie Cottbus gegen den FC Bayern München

Die Weltstars im Lausitzer Flutlicht: Corentin Tolisso, Thiago und Joshua Kimmich vom FC Bayern München kämpfen mit Berkan Taz von Energie Cottbus um den Ball.
Die Weltstars im Lausitzer Flutlicht: Corentin Tolisso, Thiago und Joshua Kimmich vom FC Bayern München kämpfen mit Berkan Taz von Energie Cottbus um den Ball.
© Foto: Frank Hammerschmidt
Dieser 12. August 2019 bietet einen Abend für die Lausitzer Fußballseele: Zwar hat Energie Cottbus beim 1:3 gegen den FC Bayern München nicht so richtig die Chance auf eine Pokalsensation. Doch wie der Viertligist gegen den Rekordmeister mithält ist bemerkenswert – genau wie die Aufstellung von Trainer Claus-Dieter Wollitz: Die Mittelfeldzentrale bilden Niklas Geisler (18 Jahre) und Tobias Eisenhuth (17) von der Lausitzer Sportschule – ein Statement des Trainers dafür, dass er die Zukunft des Vereins vor allem in der Arbeit des Nachwuchsleistungszentrums sieht. Vom FC Bayern und seinen Stars gibt es viel Lob nach diesem leuchtenden Abend im Stadion der Freundschaft.

Newsletter zum FC Energie Cottbus

Alle Informationen rund um den FC Energie Cottbus gibt es im FCE-Newsletter der Lausitzer Rundschau. Er erscheint jeden Donnerstag mit allen wichtigen Infos rund um den FCE. Sie sind noch nicht angemeldet?