Jetzt soll es endlich richtig losgehen mit dem Strukturwandel in den Kohleregionen. Bund und Läner haben sich auf ein Sofortprogramm geeinigt. 240 Millionen Euro werden dafür bereitgestellt. 220 Millionen sollen allein vom Bund kommen. Die Frage, woher die verbleibden 20 Millionen kommen wurde bisher nicht beantwortet.

Die Ankündigung des Sofortprogramms kam ziemlich überraschend. Zuvor hatte sich die Kritik über den langen und scheinbaren Stillstand nach dem Abschlussbericht der Kohlekommission Ende Januar immer lauter geäußert.

Für die Strukturentwicklung in der Lausitz sollen rund 40 Prozent des jetzt bereitgestellten Geldes im Sofortprogramm zur Verfügung stehen. Das wären 96 Millionen.

Mit Spannung erwartet wird jetzt, wie und für welche Projekte die Sofort-Millionen ausgegeben werden sollen.

Das Land Brandenburg hatte eine Liste von insgesamt 40 Sofortmaßnahmen erarbeitet. Dabei reicht die Palette vom zweigleisiger Ausbau der Bahnverbindung Lübbenau - Cottbus über Infrastrukturmaßnahmen zur Unterstützung der Errichtung von Großterminals in Schwarzheide und Schwarze Pumpe bis zu Radwegeprojekten im Lausitzer Seenland und am Cottbuser Ostsee.

Kohle-Ausstieg und Strukturwandel Windhund-Rennen um die Zukunft der Lausitz

Cottbus

Dresden/Berlin