DEL2 in Weißwasser
: Lausitzer Füchse ballern Frust mit Kerbashian-Show weg

Weißwasser feiert einen 7:3-Heimsieg gegen Bad Nauheim und beendet die Niederlagenserie in der DEL2. Topscorer Kale Kerbashian sorgt für einen denkwürdigen Abend. Und was macht eigentlich Neuzugang Andrew Clarke?
Von
Frank Noack
Weißwasser
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  • Kale Kerbashian (l.) von den Lausitzer Füchsen war der Mann des Spiels beim Sieg gegen den EC Bad Nauheim in der DEL2.

    Kale Kerbashian (l.) von den Lausitzer Füchsen war der Mann des Spiels beim Sieg gegen den EC Bad Nauheim in der DEL2.

    Thomas Heide
  • Die Lausitzer Füchse feiern Kale Kerbashian (M.) für sein Tor-Festival gegen Bad Nauheim in der DEL2.

    Die Lausitzer Füchse feiern Kale Kerbashian (M.) für sein Tor-Festival gegen Bad Nauheim in der DEL2.

    Thomas Heide
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Die Lausitzer Füchse können doch noch gewinnen – und wie! Mit einem Tor-Festival beim 7:3-Heimsieg gegen den EC Bad Nauheim ballerte Weißwasser am Freitagabend den Frust der vergangenen Partien regelrecht weg. Zuvor hatte es für die Mannschaft von Trainer Corey Neilson fünf Niederlagen in Serie in der DEL2 gegeben.

Überragender Mann des Spiels war der Stürmer mit dem roten Helm. Topscorer Kale Kerbashian steuerte insgesamt vier Tore zum verdienten Sieg der Gastgeber bei. In der Tabelle klettern die Lausitzer Füchse wieder auf Rang acht und damit einen Playoff-Platz.

Bei den Gastgebern stand Neuzugang Andrew Clark diesmal noch nicht auf dem Spielberichtsbogen. Der 32-jährige Stürmer wurde nach seiner Ankunft in Weißwasser erst einmal in Quarantäne geschickt. Auch Jakub Kania fehlte wegen einer Oberkörperverletzung, die er sich bei der 0:1-Niederlage gegen den ESV Kaufbeuren am Sonntag zugezogen hatte.Wann er auf das Eis zurückkehren kann, ist offen.

Für Bad Nauheim mit dem Ex-Weißwasseraner Coach Hannu Järvenpää hinter der Bande war es die erste Partie nach der zweiwöchigen Corona-Zwangspause. Bereits nach zwölf Minuten sah er sich zu einer Auszeit gezwungen, um seine Mannschaft zu sortieren. Denn zu diesem Zeitpunkt lagen die Füchse schon mit 3:0 in Führung. Nick Ross (6.) sorgte mit einem verdeckten Schuss für das 1:0. Topscorer Kale Kerbashian (9./12.) legte ebenfalls noch im 1. Drittel mit drei weiteren Treffern nach (9., 12., 17.). Weißwasser nutzte in dieser Phase die katastrophalen Fehler der Gäste sowie deren fehlende Wettkampfpraxis eiskalt aus.

Und das Tor-Festival ging munter weiter – natürlich mit Kale Kerbashian in der Hauptrolle. In der 21. Minute war der Topscorer erneut zur Stelle und erzielte sein viertes Tor. Bad Nauheim kam immerhin zum Ehrentreffer durch Cason Hohmann (25.). Doch der Torhunger der Füchse war noch längst nicht gestillt. Brad Ross (29.) und Sebastian Streu (40.) erhöhten auf 7:1.

Im letzten Drittel durfte dann Youngster Eric Steffen im Tor anstelle von Mac Carruth ran. Er musste noch zwei Gegentreffer durch Frederik Cabana (49.) und Andreas Pauli (52.) hinnehmen.

Für die Lausitzer Füchse geht es am Sonntag mit der Partie bei den Löwen Frankfurt weiter (18.30 Uhr). Am Dienstag folgt dann bereits das Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr).

Hannu Järvenpää (Trainer EC Bad Nauheim): „Die Füchse haben völlig zurecht dieses Spiel gewonnen. Sie waren schnell und voller Energie. Wir haben das Spiel schon im 1. Drittel verloren. Wir hatten zwar einige Chancen, aber Mac Carruth hat stark gehalten.“

Corey Neilson (Trainer Lausitzer Füchse): „Zwei Drittel lang haben wir richtig gut gespielt. Vor allem unsere 1. Reihe war heute sehr dynamisch unterwegs. Wir haben uns viele Chancen erspielt. Bad Nauheim hat fast drei Wochen nicht gespielt. Das haben wir konsequent ausgenutzt. Diese drei Punkte sind sehr wichtig für uns.“

Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim 7:3 (4:0, 3:1, 0:2)

Tore: 1:0 N. Ross (6.), 2:0 Kerbashian (9.), 3:0 Kerbashian (12.), 4:0 Kerbashian (17.), 5:0 Kerbashian (21.), 5:1 Hohmann (25.), 6:1 B. Ross (29.), 7:1 Streu (40.), 7:2 Cabana (49.), 7:3 Pauli (52.); Schiedsrichter: Altmann/Fischer; Zuschauer: keine; Strafminuten: 2/8 + 5 + Spieldauerdisz Bettahar.

Komplette Statistik

Das nächste Spiel: Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse (Sonntag, 18.30 Uhr)