Hubschrauber abgestürzt: Bergung abgeschlossen – Suche nach Ursache geht weiter

Der verungückte Hubschrauber wird abtransportiert. Beim Absturz eines Hubschraubers auf einem Übungsflug der Bundeswehr in Sachsen sind drei Personen ums Leben gekommen.
Heiko Rebsch/dpa- Bundeswehr-Hubschrauber stürzt bei Grimma ab – drei Crew-Mitglieder sterben.
- Unglück ereignete sich am 29. Juli während einer Tiefflugübung über der Mulde.
- Ursache des Absturzes noch ungeklärt, Untersuchung durch General Flugsicherheit läuft.
- Verteidigungsminister Pistorius drückt Trauer und Mitgefühl mit Angehörigen aus.
- Bergungsarbeiten dauern an, Ministerium bittet um Diskretion am Unfallort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem Hubschrauberabsturz bei einem Übungsflug der Bundeswehr in Sachsen ist auch das dritte Besatzungsmitglied tot geborgen worden. „Unsere Befürchtungen sind nun traurige Gewissheit. Der Tod des dritten Crew-Mitglieds erfüllt die gesamte Bundeswehr und mich mit tiefer Trauer“, teilte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit. Er wolle den Familienangehörigen und Freunden sein Mitgefühl ausdrücken.
„Natürlich denke ich auch an die Angehörigen des Hubschraubergeschwaders 64. Eine Soldatin und zwei Soldaten haben im Dienst für unser Land ihr Leben gelassen“, sagte Pistorius. „Bitte stützen Sie sich gegenseitig und passen Sie auf sich auf.“
Kerzen und Blumen erinnern nahe der Absturzstelle an die drei bei einem Hubschrauberunglück getöteten Bundeswehrsoldaten. Anwohner haben die Erinnerungsstücke auf einer Brücke positioniert, wie eine Sprecherin der Stadt Grimma sagte. Gedenkveranstaltungen in der Stadt seien ihr nicht bekannt. Die drei Opfer seien keine Einwohner Grimmas.
Untersuchungen zur Absturzursache laufen weiter
Der Hubschrauber, der im Flugbetrieb der Bundeswehr eingesetzt war und vom Fliegerhorst in Holzdorf stammte, war am Dienstagvormittag (29. Juli) nach einer Tiefflugübung aus bislang ungeklärten Gründen in die Mulde bei Grimma gestürzt. Die offizielle Untersuchung der Unglücksursache führt der General Flugsicherheit in der Bundeswehr - das militärische Gegenstück zur zivilen Flugunfalluntersuchung.
Nach dem Absturz eines Bundeswehrhubschraubers bei Grimma sind die Bergungsarbeiten am Fluss Mulde komplett abgeschlossen. Das teilte eine Sprecherin der Luftwaffe mit. Ob noch Bundeswehrkräfte für Nachforschungen vor Ort sind, wollte sie nicht sagen.
Auch zur möglichen Unglücksursache äußerte sie sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. Für die drei getöteten Soldaten sei eine Gedenkfeier geplant, sagte die Sprecherin weiter. Es gebe dazu aber wegen der zeitlichen Nähe zum Unglück noch keine weiteren Informationen.
