Corona in Sachsen
: Infektionsraten in Sachsen bleiben hoch

Nach wie vor sind keine Anzeichen in Sicht, dass sich die Corona-Lage in Sachsen entspannt. Die Infektionsraten sind immer noch hoch.
Von
Birgit Zimmermann (dpa)
Dresden
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Polizisten überprüfen in der Nacht in Dresden im Rahmen einer Kontrolle der Ausgangssperre einen Mann. In Deutschland ist zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein harter Lockdown in Kraft getreten.

Robert Michael/dpa

Nach einer Woche hartem Lockdown bewegen sich die Corona-Infektionszahlen in Sachsen weiter auf einem hohen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Sonntag für den Freistaat eine Inzidenz von 427,4 aus. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben. Bundesweit lag die Inzidenz bei 192,2. In Sachsen sind seit Montag Schulen, Kitas und viele Geschäfte geschlossen.

Am Samstag hatte das RKI für Sachsen noch eine etwas höhere Inzidenz von 432,2 gemeldet. Von den zehn bundesweit am stärksten betroffenen Landkreisen und Städten liegen fünf in Sachsen. Den Spitzenwert lieferte am Sonntag der Landkreis Görlitz mit 646,2 gefolgt vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (617,3) und dem Landkreis Mittelsachen (609,7).

Sachsen meldet über das Wochenende keine aktuellen Zahlen

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr haben sich in Sachsen laut RKI 104 744 Menschen angesteckt. Mit 46.300 gilt knapp die Hälfte davon als aktive Corona-Fälle, 56.300 Menschen zählen als genesen. Das sächsische Gesundheitsministerium hatte die Gesamtzahl der Corona-Toten am Freitag auf 2128 beziffert. Über das Wochenende meldet das Ministerium keine Zahlen.

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