Brand in Bautzen
: Löscharbeiten am Batteriespeicher abgeschlossen

An brennenden Stromcontainern in Bautzen sind die Löscharbeiten nach etwa einem Tag abgeschlossen. Trotzdem gelten nach dem Brand weiterhin Vorsichtsmaßnahmen.
Von
dpa
Bautzen
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Brand: Die Feuerwehr löscht einen Batteriespeicherbrand in Bautzen. Der Stromcontainer am Schliebenparkplatz, in dem sich Batterien befinden, war aus noch ungeklärten Gründen in Flammen aufgegangen.

Katharina Kausche/dpa
  • Batteriespeicher in Bautzen: Löscharbeiten seit spätem Mittwochabend beendet.
  • Vorsicht bleibt: Fenster und Türen zu, Klimaanlagen aus, Aufenthalt draußen vermeiden.
  • Evakuierte 42 Anwohner dürfen noch nicht zurück – Giftstoffe wurden nicht nachgewiesen.
  • Vier Seecontainer am Schliebenparkplatz brannten, Ursache ist noch unklar.
  • Bis zu 90 Einsatzkräfte waren im Einsatz – Drohnen überwachten die Container.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Löscharbeiten an einem brennenden Batteriespeicher in Bautzen sind seit dem späten Mittwochabend abgeschlossen. Am Morgen laufen letzte Aufräumarbeiten, wie ein Sprecher der Polizei erklärte. Vorsichtsmaßnahmen gelten demnach jedoch weiterhin: Die Menschen in Bautzen müssen Fenster und Türen geschlossen halten, zudem dürfen Klimaanlagen nicht laufen. 

Einwohner sind auch gebeten, sich nicht lange im Freien aufzuhalten. Giftige Stoffe wurden in der Luft bisher nicht festgestellt, wie es hieß. Auch die 42 Anwohner im Umkreis, die wegen des Brandes vorsorglich evakuiert worden waren, dürfen noch nicht zurück in ihre Wohnungen, so der Sprecher.

Vier Seecontainer einer Batteriespeicheranlage am Schliebenparkplatz waren am späten Dienstagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Anlage wurde vom Stromnetz getrennt. Parallel leitete die Feuerwehr Lösch- und Kühlmaßnahmen ein, um eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

Brand in Bautzen: 42 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht

Wegen der Geruchsbildung hatten Einsatzkräfte vorsorglich 42 Menschen aus der Umgebung in Sicherheit gebracht. Für sie wurden Notunterkünfte in einem Hotel und einer Schule eingerichtet. Ein Großteil der Betroffenen organisierte den Angaben nach aber eigene Unterkünfte.

Eine Explosionsgefahr am Brandort besteht nach Einschätzung der Experten nicht. Die Container wurden unter anderem mit Drohnen überwacht. Bis zu 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Polizei waren vor Ort, wie es hieß.