Bombendrohung in Zittau
: Schule evakuiert, Polizei durchsucht das Gebäude

UPDATE 29.04.2026, 18 Uhr: Bombendrohung am Schulzentrum: Einsatzkräfte durchkämmen in Zittau das Gebäude. Wie Polizei und Stadtverwaltung auf die Gefahr reagieren und was das für Schüler bedeutet.
Von
dpa
Zittau
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Bombendrohung am Richard-von-Schlieben-Schulzentrum in Zittau

Bombendrohung am Richard-von-Schlieben-Schulzentrum in Zittau: Die Landespolizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und hat umgehend mit der Durchsuchung des Gebäudes begonnen.

xcitepress/tb
  • Bombendrohung in Zittau: Schulzentrum Richard-von-Schlieben wird evakuiert.
  • Polizei durchsucht das Gebäude, auch Spürhunde sind im Einsatz.
  • Kinder der Klassen 1–4 und 5–7 sind in der Lisa-Tetzner-Turnhalle untergebracht.
  • Lehrkräfte und Hortpersonal betreuen sie – Eltern sollen zeitnah abholen.
  • Ältere Schüler der Klassen 8–10 wurden auf den Heimweg geschickt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wegen einer Bombendrohung ist das Richard-von-Schlieben-Schulzentrum in Zittau in Sachsen am Mittwoch (29. April 2026) evakuiert worden. Am Mittwochabend gab die Polizei dann Entwarnung.

Es seien weder Sprengstoff noch andere gefährliche Gegenstände gefunden worden. Das teilte die Polizeidirektion Görlitz mit. Der Einsatz sei beendet worden.

Laut Informationen der Stadtverwaltung Zittau vom Vormittag hatte es eine Bombendrohung gegeben. Den Angaben zufolge hatten Schüler an einer Schultür eine Schmiererei mit einer entsprechenden Drohung entdeckt. Es werde ermittelt. „Aktuell gibt es keine Tatverdächtigen“, teilte die Polizei mit.

Polizei durchsucht Schulgebäude in Zittau

Die Landespolizei war am Mittwochvormittag mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und hatte umgehend mit der Durchsuchung des Gebäudes begonnen. Dabei kamen auch drei Sprengstoffspürhunde zum Einsatz - zwei aus der Polizeidirektion Dresden und einer aus Görlitz. Die Polizei durchsuchte das gesamte Schulgebäude. Sie fand weder Sprengstoff noch andere gefährliche Gegenstände.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 und der Klassenstufen 5 bis 7 der Richard-von-Schlieben-Oberschule wurden in der nahegelegenen Lisa-Tetzner-Turnhalle untergebracht. Dort wurden die Kinder von Lehrern und Hortpersonal betreut und sollten möglichst zeitnah von ihren Eltern abgeholt werden, hieß es am Vormittag. Insgesamt wurden 315 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule evakuiert. Die älteren Schüler der Klassen 8 bis 10 wurden selbstständig auf den Nachhauseweg geschickt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten aufgenommen. Aktuell gibt es keine Tatverdächtigen.

Erst vor wenigen Wochen hatte es eine Drohung am Schulzentrum in Zittau gegeben. Das berichtet die Sächsische Zeitung. Der Vorfall Ende März 2026 hatte sich ähnlich abgespielt. Schüler hatten an einer Toilettentür eine Schmiererei entdeckt. Die Drohung erwies sich nicht als ernst, gefunden wurde nichts.