Union Berlin Bundesliga: Trainer Svensson arbeitet an Torgefahr für Borussia Dortmund

Trainer Bo Svensson von Union Berlin war am Donnerstag mit der Profi-Mannschaft der Eisernen zu Gast bei der Mitgliederversammlung des Vereins im Stadion an der Alten Försterei.
Andreas Gora/dpaDer 1. FC Union Berlin hat die konkreten Pläne für sein neues 40.000 Zuschauer fassendes Stadion vorgestellt – und bekommt am Samstag gleich vor Augen geführt, warum die geplante Verdoppelung der Kapazität so wichtig ist. Am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist Borussia Dortmund im Stadion an der Alten Försterei zu Gast. Die Partie ist mit 22.012 Zuschauern ausverkauft – wie immer gingen viele Union-Mitglieder bei der Verlosung der Tickets im Vorverkauf leer aus.
Sie verpassen ein Spiel gegen den Champions-League-Finalisten, der am Dienstag in der Königsklasse den schottischen Meister Celtic Glasgow mit 7:1 abgefertigt hat. Union-Trainer Bo Svensson betonte am Freitag: „Das ist ein Topgegner, das weiß jeder. Dafür haben wir nicht das Celtic-Spiel gebraucht, um das zu erkennen. Wir brauchen unsere allerbeste Leistung, um damit zuhalten.“
Die Eisernen müssen weiter auf Josip Juranovic, Kevin Volland und Ivan Prtajin verzichten. Allerdings gibt es gute Nachrichten: Während Juranovic nach seiner Sprunggelenksoperation für das Reha-Training zurück in Berlin ist, konnten Volland und Prtajin schon wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. In der bevorstehenden Länderspielpause können sie weiter an ihrem Fitnesszustand arbeiten.
Wiedersehen für Tom Rothe mit Borussia Dortmund
Für das Heimspiel am Samstag erwartet Svensson „die beste Version von Borussia Dortmund“ und sieht die Gäste als Favoriten an – auch wenn die Borussia in der Saison bisher auswärts Probleme hatte. „Dass sie mit dem neuen Trainer erstmal ihren Weg finden müssen, ist normal“, erklärte Svensson mit Blick auf BVB-Coach Nuri Sahin.
Für seine Mannschaft gehe es darum, neben der starken Defensivarbeit offensiv besser zu werden: „Es ist schwer gegen uns Tore zu erzielen“, so Svensson, der anfügte: „Wir sind nicht naiv und sehen, dass wir mehr Torgefahr entwickeln wollen. Daran arbeiten wir, taktisch als auch individuell.“ Es ist ein Duell der Gegensätze: Dortmund hat mit elf Treffern fast dreimal so viele wie Union (vier) erzielt. Dafür kassierten die Borussen mit neun Gegentoren dreimal so viele wie Union (drei).
Für Linksverteidiger Tom Rothe wird es das Wiedersehen mit seinem Stammverein, er spielt auf Leihbasis in der Wuhlheide. Rothe war wie seine Kollegen und auch Trainer Svensson am Feiertag bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Union zu Gast. Dort wurde per Video vorgestellt, wie die Alte Försterei künftig aussehen könnte. Trainer Svensson konstatierte: „Es ist sehr schön, Visionen zu haben und sich zu erlauben, groß zu denken.“
Union Berlin verkauft weitere Stadion-Aktien
Der 1. FC Union Berlin hatte am Mittwoch angekündigt, weitere Anteile am Stadion an Mitglieder und Sponsoren des Clubs verkaufen. Das soll im Rahmen einer Kapitalerhöhung von bis zu 60 Millionen Euro bei der Stadionbetriebs AG passieren, wie Union-Präsident Dirk Zingler bei der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten ankündigte. „Ich möchte, dass irgendwann 40.000 Eigentümer hier im Stadion stehen“, sagte Zingler.
Schon 2011 hatte der Club so Anteile verkauft. 120.000 Aktien für je 500 Euro sollen demnach herausgegeben werden. Der Verkauf könnte der Stadionsbetriebs AG eine hohe Millionensumme bringen. Er gehe jedoch nicht davon aus, dass Aktien in Höhe von 60 Millionen Euro gezeichnet werden, sagte der 60-Jährige vorab in einer Medienrunde.
Ob Trainer Svensson dann auch eine Stadion-Aktie kaufen wird, hat der Däne nach eigenem Bekunden noch gar nicht durchdacht. Er betonte aber, dass das neue Stadion ein „motivierendes Element“ sei. Er verdeutlichte zudem, dass der 1. FC Union den Rückhalt der Kulisse gerade in solchen Spielen wie gegen Dortmund benötige: „Wir brauchen die beste Alte Försterei überhaupt, um da mitzuhalten.“
Pressekonferenz von Bo Svensson im Video
1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25
- 1. Spieltag, Sa., 24. August, 15.30 Uhr: Mainz 05 – Union Berlin 1:1 (0:0)
- 2. Spieltag, Fr., 30. August, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC St. Pauli 1:0 (1:0)
- 3. Spieltag, Sa., 14. September, 15.30 Uhr: RB Leipzig – Union Berlin 0:0
- 4. Spieltag, Sa., 21. September, 15.30 Uhr: Union Berlin – TSG Hoffenheim 2:1 (2:0)
- 5. Spieltag, Sa., 28. September, 15.30 Uhr: Mönchengladbach – Union Berlin 0:1 (0:0)
- 6. Spieltag, Sa., 5. Oktober, 15.30 Uhr: Union Berlin – Borussia Dortmund 2:1 (2:0)
- 7. Spieltag, Sa., 19. Oktober, 15.30 Uhr: Holstein Kiel – Union Berlin 0:2 (0:1)
- 8. Spieltag, So., 27. Oktober, 17.30 Uhr: Union Berlin – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)
- 9. Spieltag, Sa., 2. November, 15.30 Uhr: Bayern München – Union Berlin 3:0 (2:0)
- 10. Spieltag, Fr., 8. November, 20.30 Uhr: Union Berlin – SC Freiburg 0:0
- 11. Spieltag, Sa., 23. November, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Union Berlin 1:0 (0:0)
- 12. Spieltag, Sa., 30. November, 15.30 Uhr: Union Berlin – Bayer Leverkusen 1:2 (1:1)
- 13. Spieltag, Fr., 6. Dezember, 20.30 Uhr: VfB Stuttgart – Union Berlin 3:2 (0:1)
- 14. Spieltag, Sa., 14. Dezember, 15.30 Uhr: Union Berlin – VfL Bochum 1848 1:1 (1:1)
- 15. Spieltag, Sa., 21. Dezember, 15.30 Uhr: SV Werder Bremen – Union Berlin 4:1 (3:1)
- 16. Spieltag, Sa., 11. Januar, 15.30 Uhr: 1. FC Heidenheim – Union Berlin 2:0 (1:0)
- 17. Spieltag, Mi., 15. Januar, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC Augsburg 0:2 (0:2)
- 18. Spieltag, So., 19. Januar, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FSV Mainz 05 2:1 (2:1)
- 19. Spieltag, So., 26. Januar, 17.30 Uhr: FC St. Pauli – Union Berlin 3:0 (1:0)
- 20. Spieltag, Sa., 1. Februar, 18 Uhr: Union Berlin – RB Leipzig 0:0
- 21. Spieltag, Sa., 8. Februar, 15.30 Uhr: TSG Hoffenheim – Union Berlin 4:0 (1:0)
- 22. Spieltag, Sa., 15. Februar, 15.30 Uhr: Union Berlin – Mönchengladbach 1:2 (0:2)
- 23. Spieltag, Sa., 22. Februar, 18.30 Uhr: Borussia Dortmund – Union Berlin 6:0 (2:0)
- 24. Spieltag, So., 2. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – Holstein Kiel 0:1 (0:1)
- 25. Spieltag, So., 9. März, 15.30 Uhr: Eintracht Frankfurt – Union Berlin 1:2 (0:1)
- 26. Spieltag, Sa., 15. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – FC Bayern München 1:1 (0:0)
- 27. Spieltag, So., 30. März, 15.30 Uhr: SC Freiburg – Union Berlin 1:2 (1:1)
- 28. Spieltag, So., 6. April, 17.30 Uhr: Union Berlin – VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)
- 29. Spieltag, Sa., 12. April, 15.30 Uhr: Bayer Leverkusen – Union Berlin 0:0
- 30. Spieltag, Sa., 19. April, 18.30 Uhr: Union Berlin – VfB Stuttgart 4:4 (4:4)
- 31. Spieltag, So., 27. April, 15.30 Uhr: VfL Bochum – Union Berlin 1:1 (0:1)
- 32. Spieltag, Sa., 3. Mai, 15.30 Uhr: Union Berlin – Werder Bremen 2:2 (1:2)
- 33. Spieltag, Sa., 10. Mai, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FC Heidenheim
- 34. Spieltag, Sa., 17. Mai, 15.30 Uhr: FC Augsburg – Union Berlin


