Bayern München – Union Berlin: FCU kassiert deutliche Niederlage an grauem Tag

Bayern München war eine Nummer zu groß für den 1. FC Union Berlin. Hier verliert Benedict Hollerbach (Mitte) das Duell gegen den Münchner Dayot Upamecano.
Imago/Kolbert- Bayern München besiegte Union Berlin mit 3:0 in der Bundesliga.
- Harry Kane erzielte zwei Tore (15., 51. Minute), Kingsley Coman traf einmal (43. Minute).
- Union Berlin bleibt in der Bundesliga gegen Bayern München weiterhin sieglos.
- Trainer Bo Svensson rotierte seine Startelf, doch die Eisernen blieben chancenlos.
- Nach einer 0:3-Niederlage im DFB-Pokal und dieser Niederlage endet eine schwierige Woche für Union Berlin.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der perfekte Tag, den sich Union-Trainer Bo Svensson für seine Mannschaft beim Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München gewünscht hatte, entpuppte sich letztlich als ein ganz gewöhnlicher, grauer November-Samstag. Der 3:0 (2:0)-Sieg der Gastgeber in der Allianz-Arena war eine klare Angelegenheit. Union Berlin verteidigte im Duell mit dem haushoch überlegenen Tabellenführer der Fußball-Bundesliga zwar nach besten Kräften. Aber – das reichte bei weitem nicht aus, um den FC Bayern und seine Tormaschine zu stoppen.
Harry Kane sorgte in der 15. Minute per Foulelfmeter für die schnelle Führung. Kingsley Coman erhöhte auf 2:0 (43.). Erneut Harry Kane traf zum 3:0 (51.). So ungemütlich wie diese 90 Minuten am Samstagnachmittag bleibt auch die Bilanz von Union Berlin gegen Bayern München: acht Niederlagen und drei Remis. Auf einen Sieg müssen die Eisernen also weiter warten.
Die realistische Einordnung von Trainer Bo Svensson: „Meine Mannschaft hat alles gegeben. Ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Wir haben in der ersten Halbzeit gegen eine Weltklassemannschaft wenig zugelassen. Die zweite Halbzeit war dann schwer.“
Union Berlin rotiert bei Bayern München erneut
Es sei eine „Mischung aus vielen Komponenten“ nötig, um gegen den deutschen Rekordmeister in Reichweite eines Punktgewinns oder sogar eines Auswärtssieges zu gelangen, hatte Bo Svensson vor der Reise nach München betont. Kurz zusammengefasst: Es braucht einen passenden Spielverlauf, ein wenig Glück und natürlich einen Top-Tag in Sachen eigener Leistung. Immerhin hatte der 45 Jahre alte Däne als Trainer des FSV Mainz schon drei Siege gegen den FC Bayern geholt.
Um die jüngste 0:3-Niederlage im DFB-Pokal bei Drittligist Arminia Bielefeld aus den Köpfen zu verscheuchen, ließ Bo Svensson in der Startelf erneut kräftig rotieren. Kapitän Christopher Trimmel kehrte ins Team zurück. Leopold Querfeld kam zu seinem Startelf-Debüt in der Innenverteidigung. Diogo Leite rückte auf der linken Außenbahn ins Mittelfeld.
Union Berlin: Harry Kane trifft schon nach 15 Minuten
Der Matchplan sah vor, den Bayern im Zentrum so wenig wie möglich Räume zu geben. Eine Viertelstunde blieben die Eisernen vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz-Arena bei diesem Vorhaben fehlerlos – dann patzte Stürmer Benedict Hollerbach am und im eigenen Strafraum gleich doppelt. Erst ging Hollerbach nach einem abgewehrten Eck zu zögerlich in den Zweikampf mit Dayot Upamecano, dann holte er Michael Olise von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Harry Kane in der 15. Minute zur 1:0-Führung für Bayern.
Draußen auf der Bank ahnte Trainer Bo Svensson genau wie die gut 5000 mitgereisten Union-Fans wohl schon zu diesem Zeitpunkt, dass er sich keine großen Hoffnungen auf einen perfekten Tag seines Teams machten durfte. Es konnte sich nur selten aus der spielerischen Umklammerung des FC Bayern befreien. Der besten Möglichkeit des FCU in der Halbzeit eins ging ein Ping-Pong-Ball im Münchner Strafraum voraus. Der Versuch von Jordan wurde beim Abschluss noch geblockt (30.).

Leopold Querfeld (links) – hier im Duell mit Bayern Münchens Michael Olise – kam zu seinem Startelf-Debüt für Union Berlin.
Matthias KochKurz vor der Pause rauschte dann der nächste Hochgeschwindigkeit-Angriffswirbel auf den 1. FC Union zu. Nach einer feinen Kombination über die linke Außenbahn kam Kingsley Coman frei zum Schuss und beförderte den Ball über Torhüter Frederik Rönnow hinweg zum 2:0 in Netz (43.).
Spätestens nach dem 3:0 durch Harry Kane in der 51. Minute rückte aus Sicht der Köpenicker das Thema Schadenbegrenzung in den Fokus. Zumal die Gastgeber trotz des bevorstehenden Champions-League-Spiels am Mittwoch gegen Benfica Lissabon nicht wirklich locker ließen. Immerhin mit drei Gegentoren blieb das Ergebnis noch einigermaßen in Grenzen. Viel mehr gab es nicht zu gewinnen.
„Trotz der Niederlage bin ich stolz auf das Team. Wir haben gegen den stärksten Kontrahenten in der Bundesliga das gegeben, was heute möglich war“, bilanzierte Diogo Leite.
Für Union Berlin geht damit eine in sportlicher Hinsicht ziemlich graue Woche zu Ende. Während die 0:2-Niederlage im Pokal bei Arminia Bielefeld eher überraschend kam, hätte es am Samstag in München in der Tat einen perfekten Tag gebraucht, um den FC Bayern beeindrucken zu können. Davon waren die Eisernen jedoch ein ganzes Stück entfernt.
1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25
- 1. Spieltag, Sa., 24. August, 15.30 Uhr: Mainz 05 – Union Berlin 1:1 (0:0)
- 2. Spieltag, Fr., 30. August, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC St. Pauli 1:0 (1:0)
- 3. Spieltag, Sa., 14. September, 15.30 Uhr: RB Leipzig – Union Berlin 0:0
- 4. Spieltag, Sa., 21. September, 15.30 Uhr: Union Berlin – TSG Hoffenheim 2:1 (2:0)
- 5. Spieltag, Sa., 28. September, 15.30 Uhr: Mönchengladbach – Union Berlin 0:1 (0:0)
- 6. Spieltag, Sa., 5. Oktober, 15.30 Uhr: Union Berlin – Borussia Dortmund 2:1 (2:0)
- 7. Spieltag, Sa., 19. Oktober, 15.30 Uhr: Holstein Kiel – Union Berlin 0:2 (0:1)
- 8. Spieltag, So., 27. Oktober, 17.30 Uhr: Union Berlin – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)
- 9. Spieltag, Sa., 2. November, 15.30 Uhr: Bayern München – Union Berlin 3:0 (2:0)
- 10. Spieltag, Fr., 8. November, 20.30 Uhr: Union Berlin – SC Freiburg 0:0
- 11. Spieltag, Sa., 23. November, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Union Berlin 1:0 (0:0)
- 12. Spieltag, Sa., 30. November, 15.30 Uhr: Union Berlin – Bayer Leverkusen 1:2 (1:1)
- 13. Spieltag, Fr., 6. Dezember, 20.30 Uhr: VfB Stuttgart – Union Berlin 3:2 (0:1)
- 14. Spieltag, Sa., 14. Dezember, 15.30 Uhr: Union Berlin – VfL Bochum 1848 1:1 (1:1)
- 15. Spieltag, Sa., 21. Dezember, 15.30 Uhr: SV Werder Bremen – Union Berlin 4:1 (3:1)
- 16. Spieltag, Sa., 11. Januar, 15.30 Uhr: 1. FC Heidenheim – Union Berlin 2:0 (1:0)
- 17. Spieltag, Mi., 15. Januar, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC Augsburg 0:2 (0:2)
- 18. Spieltag, So., 19. Januar, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FSV Mainz 05 2:1 (2:1)
- 19. Spieltag, So., 26. Januar, 17.30 Uhr: FC St. Pauli – Union Berlin 3:0 (1:0)
- 20. Spieltag, Sa., 1. Februar, 18 Uhr: Union Berlin – RB Leipzig 0:0
- 21. Spieltag, Sa., 8. Februar, 15.30 Uhr: TSG Hoffenheim – Union Berlin 4:0 (1:0)
- 22. Spieltag, Sa., 15. Februar, 15.30 Uhr: Union Berlin – Mönchengladbach 1:2 (0:2)
- 23. Spieltag, Sa., 22. Februar, 18.30 Uhr: Borussia Dortmund – Union Berlin 6:0 (2:0)
- 24. Spieltag, So., 2. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – Holstein Kiel 0:1 (0:1)
- 25. Spieltag, So., 9. März, 15.30 Uhr: Eintracht Frankfurt – Union Berlin 1:2 (0:1)
- 26. Spieltag, Sa., 15. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – FC Bayern München 1:1 (0:0)
- 27. Spieltag, So., 30. März, 15.30 Uhr: SC Freiburg – Union Berlin 1:2 (1:1)
- 28. Spieltag, So., 6. April, 17.30 Uhr: Union Berlin – VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)
- 29. Spieltag, Sa., 12. April, 15.30 Uhr: Bayer Leverkusen – Union Berlin 0:0
- 30. Spieltag, Sa., 19. April, 18.30 Uhr: Union Berlin – VfB Stuttgart 4:4 (4:4)
- 31. Spieltag, So., 27. April, 15.30 Uhr: VfL Bochum – Union Berlin 1:1 (0:1)
- 32. Spieltag, Sa., 3. Mai, 15.30 Uhr: Union Berlin – Werder Bremen 2:2 (1:2)
- 33. Spieltag, Sa., 10. Mai, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FC Heidenheim
- 34. Spieltag, Sa., 17. Mai, 15.30 Uhr: FC Augsburg – Union Berlin

