Lockdown-Verlängerung: Bund und Länder beraten über Corona-Maßnahmen

Foto von der Pressekonferenz der Ministerpräsidenten des Bundes und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von Anfang Januar. Ein weiteres Treffen zum Vorgehen in der Corona-Krise wurde vorgezogen. Eine Verlängerung sowie weitere Verschärfungen von Maßnahmen zeichnen sich ab. Neben Merkel sitzen Markus Söder (CSU, r), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, sowie Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin.
Michael Kappeler/dpaBund und Länder beraten am Dienstag (14.00 Uhr) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Dabei zeichnet sich eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis in den Februar hinein ab. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Montag in Berlin: „Es ist besser, wenn wir jetzt zusammen noch die nächsten zwei, drei, vielleicht vier Wochen die Zahlen deutlich runterbringen, Kontakte reduzieren.“
Die SPD-Chefs Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken erklärten am Montag: „Es geht weniger um Verschärfung durch zusätzliche Maßnahmen als um Verschärfung durch eine konsequentere Anwendung.“ Derzeit arbeiteten 15 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice. „Wir hatten in der ersten Welle 27 Prozent. Man sieht also, dass deutlich mehr möglich ist“, sagte Esken. Wo dies nicht möglich sei, müsse man mindestens wöchentlich testen und Masken auch am Arbeitsplatz tragen.
