Bund und Länder beraten am Dienstag (14.00 Uhr) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Dabei zeichnet sich eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis in den Februar hinein ab. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Montag in Berlin: „Es ist besser, wenn wir jetzt zusammen noch die nächsten zwei, drei, vielleicht vier Wochen die Zahlen deutlich runterbringen, Kontakte reduzieren.“
Die SPD-Chefs Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken erklärten am Montag: „Es geht weniger um Verschärfung durch zusätzliche Maßnahmen als um Verschärfung durch eine konsequentere Anwendung.“ Derzeit arbeiteten 15 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice. „Wir hatten in der ersten Welle 27 Prozent. Man sieht also, dass deutlich mehr möglich ist“, sagte Esken. Wo dies nicht möglich sei, müsse man mindestens wöchentlich testen und Masken auch am Arbeitsplatz tragen.

Schönewalde/Welzow/Bernsdorf