Zecken in Thüringen: Aktuelle Risikogebiete für FSME

Die Zeckensaison 2025 beginnt und mit ihr steigt das Risiko für FSME-Infektionen in Thüringen
Marijan Murat/dpa- Zeckenaktivität steigt im Frühling, erhöhtes FSME-Risiko in Thüringen.
- 2024 gab es laut RKI neun FSME-Fälle in Thüringen, weiterhin Risikogebiet.
- 13 Kreise in Thüringen sind als FSME-Risikogebiete ausgewiesen.
- Risikogebiet-Status bleibt mindestens 20 Jahre.
- Betroffene Kreise: Gera, Greiz, Hildburghausen, Ilm-Kreis, Jena, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen, Sonneberg, Suhl, Weimarer Land, Altenburger Land.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die warme Jahreszeit lockt nicht nur Menschen in die Natur, sondern auch Zecken an, die FSME übertragen können. Doch in verschiedenen Regionen Deutschlands variiert die Gefahr für Zeckenbisse und deren Übertragungen. Wie hoch ist in Thüringen das Risiko, durch einen Zeckenbiss an FSME zu erkranken?
Zecken: Fälle von FSME in Thüringen
Im Jahr 2024 wurden laut dem Robert Koch-Institut (RKI) in Thüringen neun FSME-Fälle registriert. Im Vergleich zu Bayern, das mit 266 Fällen die meisten Infektionen hat, treten in Thüringen vergleichsweise, wenige Infektionen auf. Die Erkrankungen treten hauptsächlich in den Monaten von Mai bis Oktober auf, mit einem deutlichen Anstieg in den Sommermonaten.
Am 27. Februar 2025 hat das RKI eine neue Karte mit den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland veröffentlicht. Das Ergebnis für Thüringen: Die Region gehört weiterhin zu den Risikogebieten, was durch die Ausweisung von 13 Kreisen als FSME-Risikogebiete bestätigt wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl konstant, da ein kein zusätzlicher Kreis hinzugekommen ist.
Betroffene Land- und Stadtkreise in Thüringen
FSME-Risikogebiete sind Regionen, in denen das Risiko einer Ansteckung mit dem FSME-Virus erhöht ist. Die Einstufung dieser Gebiete basiert auf den FSME-Fällen, die gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) an das RKI gemeldet wurden.
Das RKI nutzt dabei eine statistische Methode, um zu prüfen, ob in einem Landkreis oder einer Kreisregion (bestehend aus dem Kreis plus angrenzenden Kreisen) tatsächlich oder nur zufällig mehr FSME-Fälle aufgetreten sind. Ein Landkreis wird demnach als FSME-Risikogebiet eingestuft, wenn über einen Zeitraum von fünf Jahren mehr FSME-Fälle gemeldet werden, als man aufgrund einer Inzidenz von 1 Fall pro 100.000 Einwohner pro Jahr erwartet. Dabei werden auch die angrenzenden Landkreise berücksichtigt. Ein Risikogebiet behält seinen Status mindestens 20 Jahre lang, da es in den letzten 20 - 30 Jahren keine Anzeichen dafür gegeben hat, dass FSME-Naturherden in den bestehenden Risikogebieten zurückgehen würden.
- SK Gera
- LK Greiz
- LK Hildburghausen
- LK Ilm-Kreis
- SK Jena
- LK Saale-Holzland-Kreis
- LK Saale-Orla-Kreis
- LK Saalfeld-Rudolstadt
- LK Schmalkalden-Meiningen
- LK Sonneberg
- SK Suhl
- LK Weimarer Land
- LK Altenburger Land
Zecken in Deutschland 2025
Alles was man über die anstehende Zeckensaison wissen muss im Überblick: