Borreliose nach Zeckenbiss
: Welche Symptome treten auf?

Ein Zeckenbiss stellt mitunter ein hohes Gesundheitsrisiko dar, da Zecken verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen können. Welche sind das und wie erkennt man diese?
Von
David Hahn
Berlin
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Nach einem Zeckenstich: Eines der wenigen charakteristischen Symptome einer Borreliose ist das so genannte Erythema migrans, auch Wanderröte genannt. Diese ringförmige Hautrötung kann einige Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich auftreten.

Harry Melchert/dpa
  • Zeckenbisse können Krankheiten wie Borreliose und FSME übertragen.
  • Borreliose-Symptome: Wanderröte, Hautausschlag, Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen.
  • FSME-Symptome: Fieber, Kopfschmerzen, Lähmungen, Krampfanfälle.
  • Bei möglichen Symptomen nach Zeckenstich unbedingt Arzt aufsuchen.
  • Diagnose von Borreliose per Blutuntersuchung möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Klein aber gemein: Die Natur hat für den Menschen so manch winzigen Antagonisten überlassen. Weit vorne mit dabei ist in Deutschland die Zecke. Die Gefahr, welche von den Spinnentieren ausgeht, sollte man dabei nicht unterschätzen.

Welche Krankheiten können von Zecken auf den Menschen übertragen werden?

Die am häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten sind laut dem Uniklinikum in Leipzig:

  • Lyme-Borreliose: Die Lyme-Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die unterschiedliche Symptome hervorrufen kann: Hautausschläge, Fieber, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen.
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): FSME ist eine durch Zecken übertragene Virusinfektion, die das zentrale Nervensystem betreffen kann. Die Symptome reichen von Fieber und Kopfschmerzen bis hin zu Lähmungen und Krampfanfällen.

Die Symptome sind jedoch teilweise unspezifisch und überschneiden sich. Es ist daher wichtig, diese nach einem Zeckenstich von einem Arzt untersuchen zu lassen, um mögliche Infektionen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Symptome: Wie erkennt man eine Lyme-Borreliose?

Die Lyme-Borreliose vermag laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterschiedliche Symptome hervorzurufen, die sich in verschiedenen Stadien entwickeln. Zu Beginn kann ein charakteristischer Hautausschlag in Form einer sogenannten Wanderröte (Erythema migrans) auftreten, der sich um den Stich herum ausbreitet und typischerweise eine runde bis ovale Form hat. Der Ausschlag ist in der Mitte blasser als am Rand und kann sich im Laufe der Zeit vergrößern.

Im späteren Verlauf der Erkrankung treten zum Teil Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Schwindel, Müdigkeit und Abgeschlagenheit auf. In manchen Fällen können auch neurologische Symptome wie Taubheitsgefühle, Lähmungen oder Gesichtslähmungen hinzukommen.

Da die Symptome der Lyme-Borreliose jedoch unspezifisch sind und auch andere Erkrankungen verursachen können, ist eine sichere Diagnose oft schwierig. Wenn eine Wanderröte auftritt, ist dies jedoch ein deutlicher Hinweis auf eine mögliche Borreliose-Infektion. Eine Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Borrelien kann zur Bestätigung der Diagnose herangezogen werden. Bei Anzeichen einer Infektion sollte in jedem Fall einen Arzt aufgesucht werden.