FSME nach Zeckenbiss: Symptome, Impfung, Risiko – Alle Infos zur Übertragung durch Zecken

Eine Mitarbeiterin der Parasitologie der Universität Hohenheim zeigt in einem Labor eine Buntzecke (Dermacentor reticulatus).
Marijan Murat/dpa- Zeckenbisse können Krankheiten wie FSME und Lyme-Borreliose übertragen.
- FSME-Symptome: Fieber, Kopfschmerzen, Lähmungen, oft ernsthafte neurologische Schäden.
- FSME-Impfung schützt, empfohlen in Risikogebieten in Deutschland.
- Zeckenbisse bei Symptomen ärztlich untersuchen lassen.
- FSME-Impfung: 2-3 Injektionen, besonders in betroffenen europäischen Regionen wichtig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zecken sind sehr klein, können für den Menschen jedoch eine große Gefahr darstellen. Das liegt daran, dass bei einem Zeckenbiss Krankheiten wie FSME übertragen werden können.
Zeckenbiss: Welche Krankheiten können von Zecken übertragen werden?
Die am häufigsten durch Zecken auf den Menschen übertragenen Krankheiten sind laut dem Uniklinikum in Leipzig:
- Lyme-Borreliose: Die Lyme-Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die unterschiedliche Symptome hervorrufen kann: Hautausschläge, Fieber, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen.
- Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): FSME ist eine durch Zecken übertragene Virusinfektion, die das zentrale Nervensystem betreffen kann. Die Symptome reichen von Fieber und Kopfschmerzen bis hin zu Lähmungen und Krampfanfällen.
Die Symptome sind jedoch teilweise unspezifisch und überschneiden sich. Es ist daher wichtig, diese nach einem Zeckenstich von einem Arzt untersuchen zu lassen, um mögliche Infektionen frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Hier gibt es die Symptome der Lyme-Borreliose im Überblick. (Verlinkung hinzufügen)
FSME: Was sind die Symptome einer Frühsommer-Meningoenzephalitis?
Die Symptome einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) können variieren, je nachdem, welche Bereiche des Nervensystems betroffen sind. Typischerweise zeigen sich die Symptome 7 bis 14 Tage nach dem Stich einer infizierten Zecke und können in zwei Phasen auftreten:
1. Akute Phase: In der akuten Phase begleiten potenziell unspezifische grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen und Übelkeit eine Infektion.
2. Neurologische Phase: In der zweiten Phase können neurologische Symptome auftreten, die von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt sind. Zu den Symptomen gehören unter anderem:
- Meningitis: Steifer Nacken, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen.
- Enzephalitis: Kopfschmerzen, Fieber, Verwirrtheit, Gedächtnisprobleme, Krampfanfälle, Lähmungen und Bewusstseinsstörungen.
Die Symptome können schwerwiegend sein und in einigen Fällen zu bleibenden neurologischen Schäden oder zum Tod führen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät dazu, bei einem Zeckenstich auf mögliche Symptome zu achten und gegebenenfalls einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Impfung gegen FSME
Die Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) regt den Körper dazu an, Antikörper gegen das Virus zu bilden. Die Impfung erfolgt durch einen Arzt in der Regel in Form von zwei bis drei Injektionen im Abstand von einigen Wochen oder Monaten.
In Deutschland ist die Impfung gegen FSME in Risikogebieten vom RKI empfohlen, da das Virus in einigen Regionen endemisch ist. Hier gibt es eine Übersicht der Verbreitung in Deutschland. Auch in einigen anderen Ländern Europas, insbesondere in Österreich, der Schweiz, Tschechien und Skandinavien, kann das Virus vorkommen.
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