Die Feuerwehren im Süden Brandenburgs sind in der Nacht zum Neujahrstag 2021 mit mehreren kleinen Bränden beschäftigt gewesen. Dies sagte Axel Leubauer, Sprecher der Leitstelle Lausitz in Cottbus am frühen Neujahrsmorgen auf Nachfrage.
Ein Alarm zu einem „Gebäudebrand groß“, im Jargon der Feuerwehrleute ein größerer Brandeinsatz, in Bad Liebenwerda habe sich zum Glück als Fehlalarm entpuppt.
Gegen halb eins am Neujahrsmorgen rückte die Feuerwehr außerdem in Senftenberg zu seinem vermeintlich größeren Feuer aus. „Dort war wohl nur eine Rakete auf ein Fensterbrett geflogen und dort ausgerannt“, sagte der Leitstellen-Sprecher. Als die Feuerwehr eintraf, habe kein Handlungsbedarf mehr bestanden.
In Senftenberg war bereits am Silvesterabend gegen 22 Uhr ein Auto in Flammen aufgegangen. Nach Angaben der Feuerwehr brannte der PKW in wenigen Minuten komplett aus. Vor Ort stellte sich für die Einsatzkräfte heraus, dass es zuvor zu einem dramatischen Unfall mit dem BMW gekommen war. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

Cottbus: Feuerwerksbatterie entzündet Flächenbrand

In Cottbus wurde die Feuerwehr gegen ein Uhr am Neujahrstag zum Einsatz in den Stadtteil Sandow gerufen. Dort hatten Unbekannte laut Leitstelle eine Feuerwerksbatterie auf einer Rasenfläche abgefeuert. Die Fläche habe Feuer gefangen. Als die Feuerwehrleute vor Ort waren, hatte sich der Brand längst erledigt. „Aber besser man ruft den Notruf, wenn ein Brand augenscheinlich außer Kontrolle gerät“, sagte der Leitstellen-Sprecher.
Die Feuerwehr war in der Stadt Forst (Spree-Neiße) wegen eines brennenden Altkleider-Containers im Einsatz, der gelöscht worden sei. Außerdem habe in Drebkau (ebenfalls Spree-Neiße) ein Baum in Flammen gestanden.

Zwischenbilanz Silvester 2020: Eher ruhig für Feuerwehren

In einer ersten, vorläufigen Zwischenbilanz der Silvesternacht im Süden Brandenburgs hieß es in der Cottbuser Leitstelle: „Alles in allem nicht wirklich der Rede wert, es war ziemlich ruhig.“