Tanken in Polen: Aktuelle Preise für Diesel und Benzin an polnischen Tankstellen

Tanken in Polen: So sehen die aktuellen Preise für Benzin und Diesel an polnischen Tankstellen aus. (Symbolbild)
Marcus Brandt,dpaIn Deutschland kostete letzte Woche (20.11.2023) ein Liter Benzin Eurosuper 95 im Schnitt 1,81 Euro. Diesel kostete durchschnittlich 1,74 Euro pro Liter. Das veröffentlichte die Europäische Kommission. Tanken ist nach einer neuen Auswertung des ADAC derzeit im Süden Deutschlands am teuersten. In Bayern kostet ein Liter Super E10 demnach derzeit im Mittel 1,785 Euro, in Baden–Württemberg sogar 1,793 Euro, wie der Autoclub am 21.11.2023 in München mitteilte. In Berlin war ein Liter Super E10 dagegen mit im Schnitt 1,686 Euro fast elf Cent billiger.
Diesel und Benzin sind an deutschen Tankstellen trotzdem weiterhin teurer als in Polen. Nicht umsonst also fahren Autofahrerinnen und Autofahrer weiterhin über die Grenze nach Polen zum Tanken. An polnischen Tankstellen spart man immer noch viel Geld. Wie die aktuellen Spritpreise in Polen aussehen und warum man seinen Tank und seine Kanister mit Benzin und Diesel besonders schützen sollte, lesen Sie im folgenden Beitrag.
Tanken in Polen — aktuelle Spritpreise
Bei Bad Muskau in Łęknica
Diesel: 1,54 Euro pro Liter (26.11.2023)
Super E5: 1,52 Euro pro Liter (26.11.2023)
Diesel: 1,52 Euro pro Liter (26.11.2023)
Super E5: 1,506 Euro pro Liter (26.11.2023)
Diesel: 1,56 Euro pro Liter (24.11.2023)
Super E5: 1,48 Euro pro Liter (26.11.2023)
Diesel: 1,56 Euro pro Liter (23.11.2023)
Super E5: 1,57 Euro pro Liter (26.11.2023)
Diesel: 1,54 Euro pro Liter (26.11.2023)
Die Preise sind ungefähre Richtwerte. Quelle: mehr–tanken.de, abtankstellen.de, clever–tanken.de
Diesel und Benzin: Deutlich mehr Fälle von Kraftstoffdiebstahl
Die hohen Preise an den Tankstellen haben nicht nur Folgen für das Portemonnaie, sondern auch für die Sicherheit des Tanks und der privaten Kanister mit Benzin oder Diesel.
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Diebstähle von Kraftstoff in Brandenburg deutlich gestiegen. Fast 5000 Fälle, die im „Zusammenhang mit der Erlangung von Kraftstoffen“ stehen, seien im vergangenen Jahr erfasst worden, teilte ein Sprecher der Polizei am 19.11.2023 mit. Im Vorjahr waren es etwa 3600 Fälle und 2019 — im Jahr vor der Corona–Pandemie — rund 3500.
Auch der registrierte Schaden lag 2022 mit rund 1,5 Millionen Euro über den Werten der Vorjahre. 2021 betrug der Schaden nach Angaben der Polizei knapp 500 000 Euro. Im Jahr 2020 wurde bei knapp 3300 Fällen ein Schaden von fast 600 000 Euro erfasst.
„Im Jahr 2022 sind gegenüber dem Vorjahr erhebliche Zuwächse von Fällen des Tankbetrugs zu registrieren“, so der Sprecher der Polizei. Dabei korreliere die Zahl der Fälle in den Jahren 2019 bis 2022 mit der Ölpreisentwicklung und den erhöhten Spritpreisen. In 60 Prozent der Fälle sei Benzin und in 40 Prozent der Fälle Diesel erlangt worden.
Oft werde der Kraftstoff aus abgestellten Lastwagen auf Rasthöfen abgezapft, führte der Sprecher aus. Häufig sei auch der Diebstahl von gefüllten Kraftstoffbehältern aus Garagen oder Tankbetrug, bei dem nach dem Tanken nicht bezahlt oder mit gestohlenen Kreditkarten bezahlt werde.


