Trotz der Corona-Pandemie und den eher mäßigen Frühlingsanfang sind im Tafelgarten an der Straße der Einheit in Weißwasser die Gemüsepflanze unbeschadet und wohl gepflegt. Dafür sorgen insgesamt zwölf Helfer von der Ausbildungsgesellschaft Rodig mbH. Die verantwortliche Mitarbeiterin Margit Kieschnick musste gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern mehrfach in den Abendstunden in den Garten, um das Junggemüse vor den kühlen Temperaturen zu schützen. „Erfroren ist bei uns wegen der Abdeckungen nichts“, sagt sie. So sind ausgesäte Radieschen und Küchenkräuter, gesteckte Zwiebeln unversehrt. Der erste Salat wird, so wissen die Mitarbeiter, bereits sehnsüchtig bei der Tafel der Caritas in der Uhlandstraße in Weißwasser erwartet.
Nunmehr geht es nach der Mehrarbeit wegen der Kälte um die Wasserversorgung der Pflanzen. Wasser Marsch nämlich heißt es wegen der eingesetzten höheren Temperaturen dieser Tage öfter.
Die Tafel Weißwasser Essen wo es hingehört

Weißwasser

65 Bedarfsgemeinschaften rings um Weißwasser

Auf gut 2000 Quadratmeter wird hier seit Jahren für die Tafel und die Bedürftigen des Altkreises Weißwasser Gemüse angebaut. Nach Angaben der Caritas werden in Weißwasser so 65 Bedarfsgemeinschaften versorgt. Sie kommen nicht nur aus Weißwasser, sondern auch aus Bad Muskau oder Boxberg, wie Tafel-Chefin Ursula Grus der Rundschau berichtet. Die Tafel wird darüber hinaus auch von Supermärkten beliefert, die ihre Waren nicht verkauft haben und diese nun der Caritas spenden, die sie wiederum an Bedürftige abgibt.