Muskauer Park: Winterlichtfest sorgt für magische Momente
Es gibt „Wiederholungstäter“ und es gibt Anfänger, aber sie alle eint eins: Sie kennen am Samstagabend nur einen Weg und der führt sie in den Muskauer Park. Das Winterlichtfest kann erstmals nach der Corona–Pandemie wieder durchgeführt werden. Und die große Frage während der Vorbereitungen an den fünf Lampion–Ausgabe–Stationen und an den Versorgungsständen vor der Schlosswiese lautet: Werden die Menschen das Fest wieder annehmen?
Sie strömen mehr denn je. „Von der polnischen Seite ist ein Rekord vermeldet worden. Dort wurden 500 Lampions ausgeteilt und diese haben nicht gelangt“, weiß Cord Panning, Geschäftsführer der Stiftung Fürst–Pückler–Park. Selbst aus Krakau wären Gäste mit zwei Reisebussen gekommen. Das habe sich an fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten zerschlagen.
Lampions tragen das Licht in den Muskauer Park
Aber auch an der Orangerie, dem Weltende oder der Bergschen Kirchruine waren die farbigen Lampions gefragt. Mit ihnen wurde auf fünf Touren das Licht in den Park getragen. Illuminierte Gebäude und Bäume sorgten für weitere Hingucker. Geradezu magisch erschien die Kombination am Pückler–Stein oberhalb der Neiße auf der polnischen Seite. Dort verzauberte eine Feuertänzerin mit ihrer besonderen Showeinlage. Da blieben die Besucher gern mal länger stehen.
Auf der Schlosswiese sorgten die Musiker von „Swing along Weinböhla“ für beste Stimmung. Nach dem einen oder anderen Glühwein oder Jagatee wurden die Hüften lockerer und sogar ein Tänzchen gewagt.
Mit einem Lob auf den Lippen — „War das wieder schön hier“, „Ein tolles Event“ und „Wir kommen wieder“ — zogen die Besucher nach Hause.
Das nächste Schlossgespräch in Bad Muskau
Wer noch im März wiederkommen will, kann sich den 16. März, 19 Uhr, vormerken. Der Förderverein Fürst–Pückler–Park und die Stiftung laden im Rahmen der Veranstaltungsreihe Muskauer Schlossgespräch zum Termin mit dem Journallisten, Autoren und Lyriker Peter Voß ein. Im Interview mit Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) wird Peter Voß aus seinem Leben und seiner spannenden Zeit als Nachrichtenredakteur beim ZDF berichten.
Natürlich, so der Förderverein, werde Voß auch erklären, wie er sich gegen Tendenzen in der alten Bundesrepublik ausgesprochen hat, sich mit der deutschen Teilung abzufinden. Er begleitete die Entwicklung in der DDR und Osteuropa sowie den Wende– und Vereinigungsprozess. „Als Zeitdiagnostiker ist Peter Voß medial weiterhin präsent“, so der Förderverein.
Für diese Veranstaltung wird bis zum 10. März um Anmeldung gebeten (E–Mail info@muskauer-park.de oder im Tourismuszentrum im Neuen Schloss).





