Ein parteiübergreifendes Bündnis ruft am Mittwoch, 9. März, 18 Uhr, alle Einwohner der Stadt Weißwasser und des Umlandes zu einer Friedenskundgebung auf dem Marktplatz auf. „Unvorstellbar war und ist für alle, dass es in Europa wieder Krieg gibt. Doch seit dem 24. Februar 2022 ist das für die ukrainische Bevölkerung bittere Realität. Der russische Präsident Wladimir Putin lässt das Land von mehreren Seiten angreifen“, schreiben die Initiatoren.

Stadtpolitik will über weitere Schritte informieren

„Es war für uns klar, dass wir etwas machen müssen“, sagt Landtagsabgeordnete Antonia Mertsching (Linke). Dass sich der Partei auch Fraktionen des Weißwasseraner Stadtrates angeschlossen haben, freue sie. Neben Klartext, Für unser Weißwasser, KJiK, der SPD und CDU ist auch der grüne Regionalverband „Muskauer Heide“ sowie der Stadtverein und die beiden Kirchen Initiatoren. „Uns geht es nicht nur darum, auf den Krieg aufmerksam zu machen, sondern auch aufzuklären, was für Hilfe benötigt wird und wie die Menschen vor Ort unterstützen können“, so die Landtagsabgeordnete auf Nachfrage.
Inzwischen sind schon über eine Million Menschen aus der Ukraine gen Westen geflohen. Einige Experten meinen, dass wohl ein Viertel der 42 Millionen Ukrainer das Land verlassen werden, sollten die Kampfhandlungen andauern. Die Kundgebung soll allen Interessierten auch die Möglichkeit geben zu erfahren, wie die Aufnahme von Geflüchteten in Weißwasser anläuft Dazu wolle Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) vor Ort informieren.