Brand in Trebendorf: Hab und Gut durch Feuer verloren – Familie erhält riesige Unterstützung aus dem Dorf

Eine Kleiderbörse mit vielen Kindersachen ist in Trebendorf initiiert worden. Der Erlös geht als Spende an die Familie, die bei einem Brand ihr Heim verloren hat.
Joachim RehleDas Dach am Haus zwischen Trebendorf und Schleife ist schon wieder fast abgedichtet. Anfang Juli hat das Wohnhaus hier in Flammen gestanden. Im Einsatz befanden sich 85 Kameraden der Wehren aus Trebendorf, Schleife, Halbendorf, Mühlrose, Groß Düben, Rohne und Weißwasser. Der Einsatz sei sehr kräftezehrend gewesen, so die Kameraden im Nachhinein.
Nicht nur aus Trebendorf, sondern aus dem gesamten Schleifer Kirchspiel sind anschließend etliche Spenden bei der Gemeinde eingegangen. „Bei einer solchen Katastrophe zeigt sich, dass die Menschen doch zusammenhalten“, bekräftigt Trebendorfs Bürgermeister Waldemar Locke (CDU). Dass am vergangenen Wochenende eine Kleiderbörse mit vielen Kindersachen auf die Beine gestellt wurde, deren Erlös ebenfalls an die Familie geht, deren gesamtes Hab und Gut dem Feuer zum Opfer gefallen ist, freue den Bürgermeister. „Ich kann mich nur dafür bedanken, und ganz besonders bei Sandra Scherer, die sich wie auch Familie Husse dafür eingesetzt haben“, so Locke weiter. Auch der Gemeinderat bedankt sich in diesem Zuge für den Einsatz der beiden Familien.
Bei der Kleiderbörse und dem Mini-Flohmarkt sind vor allem Wintersachen und auch viel Spielzeug gefragt. „Es geht darum, zu helfen, wenn Hilfe notwendig ist“, heißt es vonseiten der Initiatorinnen. Viele Trebendorfer, die zum kleinen Markt gekommen sind, haben auch noch eine Kleinigkeit gespendet. Was nicht verkauft wurde, erhielt der DRK-Kreisverband Weißwasser und die Stattrand gGmbH, die so auch von dem Engagement profitiert haben.

