Fundbüro in Spremberg: Fundsachen warten bei Auktion auf neue Besitzer

Im Jahr 2024 hat die Stadt Spremberg erstmals eine Versteigerung von Fundsachen organisiert. Nun kommen erneut Fundsachen unter den Hammer – im Bürgergarten.
-najai/stock.adobe.com/Detlef Bogott/Montage: Sebastian Schubert- Spremberg versteigert Fundsachen, um Platz im Fundbüro zu schaffen.
- Termin und Ort: Sonnabend (25. April 2026) im Bürgergarten hinter dem Bürgerhaus.
- Im Angebot stehen 17 Fahrräder sowie diverse Geräte des Bauhofs – insgesamt 31 Posten.
- Bezahlung erfolgt in bar, schwere Stücke können im Bürgerbüro bargeldlos bezahlt werden.
- Der Erlös fließt in den städtischen Haushalt; 2024 wurden Gegenstände für 2520 Euro veräußert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist wieder so weit: Das Fundbüro der Stadt Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) muss Platz für neue Fundsachen schaffen, denn es quillt geradezu über.
Die „alten“ Fundsachen sollen daher nun unter den Hammer kommen. Dafür hat die Stadtverwaltung jetzt zum zweiten Mal eine öffentliche Versteigerung angesetzt.
Interessierte sind dazu am Sonnabend (25. April 2026) in den Bürgergarten hinter dem Bürgerhaus eingeladen. Laut Bürgermeisterin Christine Herntier sollen allerdings nicht nur Fundsachen aus dem Stadtgebiet versteigert werden, sondern auch ausgesonderte Betriebs- und Geschäftsausstattung des Betriebshofs, die aber noch vertretbar ist. Doch was genau soll versteigert werden?
17 Fahrräder sollen in Spremberg versteigert werden
„Überwiegend handelt es sich um Fundfahrräder, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist“, so die Stadtchefin. In der Regel werden Fundsachen sechs Monate aufbewahrt. Mittlerweile hat das Rathaus auch eine Liste der zu versteigernden Fundgegenstände auf der Webseite der Stadt veröffentlicht. Insgesamt sind dort 17 Fahrräder aufgeführt.
Darunter sind mehrere Herren- und Damenräder sowie Mountainbikes. Sogar ein Kinder- und ein Klappfahrrad gehören zu den Funddingen, die zur Versteigerung stehen. Wie der jeweilige Zustand der Zweiräder ist, müssen sich die Interessierten jedoch vor Ort - im Bürgergarten - selbst ein Bild machen. Fotos der Fundsachen sind auf der Homepage der Stadt nämlich nicht zu finden. In den Jahresberichten der Stadt Spremberg sind allerdings Fundangelegenheiten der zurückliegenden Jahre gelistet. An dem Jahresbericht 2025 wird derzeit allerdings noch gearbeitet.
Die Liste der Fundsachen umfasst jedoch weit mehr als die besagten Fundräder. Unter den Hammer kommen ebenso ein Kettcar, ein Motorradhelm, In-Ear- und Sportkopfhörer. Insbesondere aber die ausgemusterten Werkzeuge und Geräte des Bauhofs dürften bei handwerklich Versierten auf Interesse stoßen. So beinhaltet die Auflistung beispielsweise Mulchmäher, Laubsauger, Freischneider, eine Tischkreissäge und sogar eine kleine Rüttelplatte.
Insgesamt sollen 31 Gegenstände am kommenden Sonnabend versteigert werden. In diesem Zusammenhang wird aber nochmals darauf hingewiesen, dass die Bezahlung ausschließlich in bar erfolgt. Laut Stadtsprecher Alexander Adam können größere oder schwere Gegenstände, die nicht gleich mitgenommen werden können, aber durchaus auch bargeldlos am Kassenautomaten während der üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros (Bahnhofstraße 1) bezahlt werden.
Doch was passiert eigentlich mit der Versteigerungssumme? „Der Erlös der Versteigerung fließt auch diesmal wieder in den städtischen Haushalt“, heißt es von Adam. So ist es auch mit dem Erlös der allerersten Versteigerung von Fundsachen durch die Stadt Spremberg geschehen. Diese Premiere fand am 27. April 2024 auf dem Gelände des Betriebshofs statt. Laut Adam waren vor zwei Jahren ungefähr 45 Personen anwesend, um an der Versteigerung teilzunehmen.
Dem Jahresbericht der Stadt Spremberg aus dem Jahr 2024 zufolge wurden damals Gegenstände im Wert von 2520 Euro veräußert. Unter anderem wurden folgende Gegenstände versteigert: Fahrräder, Roller, E-Roller, eine Nintendo-Spielkonsole, ein Dirtbike, eine Powerbank, ein Rasenmäher und ein Rasentraktor. Es bleibt abzuwarten, welche Summe die Stadtkasse diesmal mit der Versteigerung einspielen kann. In jedem Fall soll es um 10 Uhr am Sonnabend (25. April 2026) losgehen.

