Zoé aus Lindenau: Schwerstbehindert – Spenden verhelfen Mädchen (2) zu Therapiezimmer
Fototermin im Lindenauer Park: Aber weder Osterfeiertage noch das Parkfest zu Pfingsten sind der Anlass für den Auflauf von gut einem Dutzend Menschen am Sonntagvormittag im Park. Im Mittelpunkt des Treffens steht vielmehr eine junge Familie, die im neuen Wohngebiet Am Großteich ihr Zuhause hat.
Deren Leben mit der Schwerbehinderung ihrer Tochter und dem Wunsch nach bestmöglicher Förderung von Zoé hat den Park- und Kulturverein vor dem Weihnachtsfest zu einer Spendenaktion motiviert. Ziel ist es, die Ausstattung für ein Therapiezimmer zu finanzieren. Ob dies gelungen ist, soll nun der symbolische Spendenscheck verraten, den Organisatoren und Mitstreiter an die Familie übergeben.
Schicksal von Zoé aus Lindenau berührt – Menschen wollen helfen
Es hat geklappt – der Traum kann realisiert werden. Überglücklich strahlt Familie Schröder im Anschluss an die Scheckübergabe. Die jungen Eltern können ihr Glück kaum fassen. Diese Summe von 9700 Euro sei unglaublich, damit habe man niemals gerechnet.
Der Kreis der Spender ist groß: Beigetragen haben unzählige Menschen aus dem Dorf und auch weit über die Grenzen Brandenburgs hinweg.

Zoé und ihre Eltern Aileen und Denny Schröder sind überglücklich.
Silke Wentingmann-Kovarik„Spenden in Höhe von 5 bis 500 Euro sind auf dem Konto eingegangen“, berichtet Sebastian Domey vom Verein. Dessen Vorsitzende Corena Hermann ist gleichzeitig dankbar, dass weitere Vereine aus dem Dorf und auch der näheren Umgebung die Aktion aufgegriffen und sich daran beteiligt haben. Und: Es komme noch mehr Geld hinzu, sagt sie freudig am Rand der Übergabe und meint damit Aktivitäten der Schalmeien aus Tettau/Frauendorf, des Burkersdorfer Kirmes Klubs und des Schornsteinfegers Kaubisch. Auch Ortsbürgermeister Hermann ist begeistert: über die Zusammenarbeit seiner Vereine in dieser Aktion.
Therapiezimmer für Zoé aus Lindenau wird ausgebaut
Bald könne es mit den Baumaßnahmen losgehen, verrät Familienvater Denny, die Baufreiheit habe er bereits geschaffen. Er ist ein wenig im Zugzwang: Sein Mädchen macht Tag für Tag weitere Fortschritte. Das Laufen klappt immer besser und sie benötigt für die eigenständigen Schritte immer weniger Unterstützung von Eltern oder Großeltern.
Dass sie von dieser neuen Bewegungsfreiheit begeistert ist, zeigt Zoé allen Anwesenden an diesem sonnigen Morgen direkt auf der Parkbühne.



