Wahl 2024 in Altdöbern
: Keine Konkurrenz für Bürgermeister Peter Winzer

26 Kandidaten bewerben sich um zwölf Sitze in der Gemeindevertreter-Versammlung Altdöberns. In der Gemeinde in der Niederlausitz befindet sich der Sitz des gleichnamigen Amtes.
Von
Silke Wentingmann-Kovarik
Altdöbern
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Bürgermeister Peter Winzer will unbedingt im Altdöberner See baden gehen. Das ist sein Lebenstraum.

Peter Winzer kandidiert erneut für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters in Altdöbern.

Archiv/Torsten Richter-Zippack

In der Gemeinde Altdöbern mit ihren beiden Ortsteilen Ranzow und Reddern schicken zwei Volksparteien und eine Wählergemeinschaft ihre Kandidaten ins Rennen. Der Wahlausschuss unter Vorsitz von Marén Gebauer-Liesk hat 26 Bewerber zugelassen. Zu vergeben sind zwölf Sitze für Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter. Als ehrenamtlicher Bürgermeister kandidiert erneut Peter Winzer, seit 2012 in Amt und Würden.

SPD mit Altersschnitt von 46,65 Jahren

Auf die Liste der Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) haben sich 17 Männer und Frauen setzen lassen. Bereits Erfahrungen in der Kommunalpolitik können Bauingenieur Franz Schiementz, Diplom-Ingenieur Peter Winzer, Ofenbaumeister Jens Lehmann, Pädagoge Denny Kott, Rentnerin Sabine Barran, Stadt- und Regionalplaner Jens Weidner sowie Verkäuferin Kerstin Fuchs vorweisen. Rentnerin Monika Natusch hat sich bisher als sachkundige Einwohnerin der Gemeinde Altdöbern eingebracht.

Außerdem stehen die Büroangestellte Maria Wettig, Dachdecker Lars Nuglisch, Friseurin Sabrina Janke, der Kaufmännische Angestellte Stefan Richter, Krankenpflegerin Karolin Gork, Lehrer Karl Christian Schneider, Maschinist André Lehnigk, Schlosser Stefan Grebasch sowie Studentin Lydia Helen Kock zur Wahl für die SPD.

Die Zulassung für die Christliche Demokratische Union (CDU) haben die beiden Bewerber Matthias Lachmann, Vermessungstechniker, sowie Hans-Peter Kobienia, Service-Monteur, erhalten.

Freie Wählergemeinschaft setzt auf Erfahrung

Sieben Kandidaten stehen auf dem Wahlvorschlag der Altdöbern-Freie Wählergemeinschaft (AFW). Als bisherige Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung wollen wiederum Rentner Karl-Heinz Grund sowie der Fotograf Rolf Wünsch Verantwortung übernehmen. Den Schritt vom sachkundigen Einwohner wollen Schweißer Georg Popanda, Touristiker Eckhard Hoika sowie Landschaftspfleger Sven Imbusch gehen. Rentnerin Ingrid Richter und der Selbstständige Torsten Buchan werfen ihren Hut neu in den Ring. Der älteste Kandidat ist Jahrgang 1948, der jüngste vollendet im Wahljahr sein 40. Lebensjahr.

Wahlen in den Amtsgemeinden und Ortsteilen

Eine Wahl der Gemeindevertretungen erfolgt in Bronkow, Luckaitztal, Neupetershain, Neu-Seeland.

Ortsbeiräte werden gewählt in den Ortsteilen Ranzow, Reddern, Lipten, Lug, Buchwäldchen, Gosda, Muckwar, Schöllnitz, Bahnsdorf, Lindchen, Lubochow, Ressen.

Neue Ortsvorsteherinnen oder Ortsvorsteher werden in Bahnsdorf, Lindchen, Lubochow und Ressen, alles Ortsteile der Gemeinde Neu-Seeland, gewählt.

Ehrenamtliche Bürgermeister werden gewählt in:

  • Bronkow: Christian Pompsch, Orthopädiemechaniker, Jahrgang 1980
  • Luckaitztal:
    - Matthias Kühne, Zimmermeister, Jahrgang 1978 (CDU/OT Schöllnitz)
    - Uwe Zozmann, Tischler, Jahrgang 1964 (Wählergemeinschaft Schöllnitz/ OT Schöllnitz)
    - Frank Trogisch, Jahrgang 1972 (Einzelwahlvorschlag/OT Muckwar)
  • Neu-Seeland: Marcus Lein, Ingenieur für Agrarwirtschaft, Jahrgang 1978 (Wählergruppe Neu-Seeland/OT Bahnsdorf)
  • Neupetershain:
    - Marita Theile, Diplom-Finanzwirtin, Jahrgang 1970 (Wählergruppe „Ja“ Neupetershain)
    - Steffen Soult, Projektbearbeiter, Strukturwandel Bergbau (Volljurist), Jahrgang 1968 (Einzelwahlvorschlag)

Alle Kandidaten sind der öffentlichen Bekanntmachung des Wahlausschusses des Amtes Altdöbern zu entnehmen.