Polizist in Lauchhammer überfahren
: Große Anteilnahme am Tod von Maximilian Stoppa

Die Nachricht sorgte bundesweit für Bestürzung. Der Dresdner Polizist Maximilian Stoppa wurde in Lauchhammer im Dienst getötet. Jetzt konnte den Hinterbliebenen symbolisch eine hohe Spendensumme überreicht werden.
Von
dpa, sm
Dresden, Lauchhammer
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Polizisten tragen vor Beginn eines Gedenkgottesdienst der sächsischen Polizei für den im Dienst getöteten Polizisten Maximilian Stoppa ein Porträt. Der 32 Jahre alte Beamte kam am 7. Januar 2025 in Lauchhammer ums Leben, als er bei der Fahndung nach mutmaßlichen Autodieben ein verdächtiges Fahrzeug kontrollieren wollte.

Sebastian Kahnert/dpa
  • Polizist Maximilian Stoppa wurde am 7. Jan. 2025 in Lauchhammer im Dienst getötet.
  • Große Anteilnahme: Über 5000 Menschen spendeten insgesamt 215.000 Euro.
  • Kondolenzschreiben und Scheck wurden den Hinterbliebenen übergeben.
  • Kollegen pflanzten eine Gedenk-Roteiche auf dem Polizeigelände.
  • Stoppa hinterlässt eine Lebensgefährtin und eine kleine Tochter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Anteilnahme am gewaltsamen Tod des Dresdner Polizisten Maximilian Stoppa ist groß. Der 32-Jährige war bei einem Einsatz in Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) gegen mutmaßliche Autodiebe gestorben, als er von einem Tatverdächtigen angefahren wurde.

Dresdens Polizeipräsident Lutz Rodig und der Unterstützungsverein der Polizei Sachsen übergaben den Hinterbliebenen nun Kondolenzschreiben aus ganz Deutschland und einen symbolischen Scheck über Spenden im Umfang von rund 215.000 Euro. Mehr als 5000 Menschen hatten Geld überwiesen. Stoppa hinterließ eine Lebensgefährtin und eine kleine Tochter.

Die Übergabe der Schreiben und des Schecks erfolgte auf dem Polizeigelände an der Stauffenbergallee, wo die Einheit Stoppas - die Gemeinsame Fahndungsgruppe der Dresdner Polizei und Bundespolizei - ihren Standort hat. Auf dem Areal hatten die Kollegen des getöteten Kriminaloberkommissars eine Roteiche zum Gedenken an ihn gepflanzt.

Der Polizist Maximilian Stoppa war im Kampf gegen schwere Kriminalität gestorben. Um ein Fahrzeug von mutmaßlichen Autodieben zu stoppen, hatte der Kriminaloberkommissar am 7. Januar 2024 einen Nagelgurt auf die Bockwitzer Straße in Lauchhammer legen wollen. Doch das Auto überfuhr ihn. Der Beamte erlag seinen schweren Verletzungen.

Bundesweit hatten Polizisten mit einer Schweigeminute ihres getöteten Kollegen gedacht. Maximilian Stoppa stammte aus Cottbus.