Der Senftenberger See hat einen, der Partwitzer See ebenso. Und perspektivisch wird auch der Großräschener See einen kompletten Rundradweg erhalten. An diesem Projekt arbeiten derzeit die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) als Bergbausaniererin, die Stadt Großräschen sowie der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB). Derzeit laufen entsprechende Abstimmungen, informiert LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber.

Westböschung des Großräschener Sees muss gesichert werden

Doch zunächst gilt es, die Westböschung am Großräschener See bergmännisch zu sichern. Noch bis Ende dieses Jahres soll der insgesamt rund fünf Kilometer lange Uferbereich neu gestaltet werden. Dazu gehören unter anderem die Abflachung der Böschung, das Auffüllen von Erosionsrinnen, die Herstellung von Gräben und Versickerungsbecken sowie die Errichtung von Baustraßen und Wegen auf einer Länge von drei Kilometern. Hinzu kommen Meliorationsarbeiten, Ansaaten und die Begrünung.
„Teile der dann hergestellten Wirtschaftswege sollen nach Abschluss der Arbeiten für den künftigen Radrundweg asphaltiert werden“, kündigt Uwe Steinhuber an. Wann das genau sein wird, sei derzeit noch unklar.
Im Nord-, Ost- und Südbereich des Großräschener Sees gibt es bereits asphaltierte Wege. Ebenso vollendet ist der Radweg durch den Ilse-Kanal-Tunnel, der weiter zum Sedlitzer See führt.