Weihnachtsmarkt in Lehde 2025: Museum wird zum Weihnachtsdorf und das wird geboten

Es sich im Heu gemütlich machen und dabei der Märchenerzählerin lauschen können Kinder in einem der Stallgebäude des Freilandmuseums in Lehde.
Daniel Preikschat- Der Weihnachtsmarkt im Freilandmuseum Lehde wird 2025 zum Weihnachtsdorf mit Musik, Theater und Marktständen.
- Rund 60 Händler bieten Spezialitäten wie Käse, Glühwein, Stollen und Suppen an.
- Märchen, Weihnachtsfilme und Lieder werden in Stallgebäuden präsentiert, Schauspieler führen Märchen auf.
- Sicherheitskonzept: Maximal 6.000 Besucher gleichzeitig, Tickets sind online über E-TIX erhältlich.
- Kombitickets für Kahnfahrt und Marktbesuch sind ausverkauft, Preise stiegen von 24 auf 29 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
So langsam wird es ein Weihnachtsmarkt. Diesen Eindruck vermittelten am Donnerstag (27. November) die Aufbauarbeiten im Freilandmuseum in Lehde. Auf der Obstbaumwiese stehen Holzgestelle und Tische für die Stände. Weihnachtsbäume mit handgefertigtem Schmuck wurden platziert, Lichterketten gespannt und 70 Bund Stroh verteilt.
Die etwas größeren, festen Stände rahmen den Festplatz des Museumsdorfs ein. Was noch zu tun ist, wird bis Samstagfrüh geschafft sein, sagt Jenny Linke vom Team des Museums OSL, das unterstützt wird von den AWO-Werkstätten Lübbenau.
Viel Arbeit in der kurzen Zeitspanne bis zum ersten von vier Veranstaltungstagen am Samstag, 29. November, haben aber auch die rund 60 Händler und Caterer. Sie können ihre Waren und Gerätschaften nicht mit dem Auto bis zum Stand fahren, müssen sie im Lagunendorf vom nächstgelegenen Parkplatz aus tragen, einige nutzen den Kahn, der sie näher an den Stand bringt.
Das sind einige Händler und Caterer in Lehde
Die Museumssprecherin will nicht alle Standbetreiber aufzählen. Einige Namen nennt sie dann aber doch bei einem Rundgang mit der Lausitzer Rundschau. Es gibt Käsespezialitäten vom Ziegenhof in Ogrosen, Hirsekohl vom Bootshaus Rehnus in Burg, Grillgut von Fleischer Koreng aus Lübbenau, Stollen von Konditor Klinkmüller aus Luckau. Brot- und Baumkuchen steuert das Café Schauwerk in Altdöbern bei, Glühgin und -wein Spreewitz Gin aus Lübben, Suppen die Suppeninsel aus Lübbenau.
Die beiden Hauptverkaufsstände für Glühwein, Frittiertes und Gegrilltes auf der Festwiese und auf der Obstbaumwiese betreut wieder Enrico Lehmann aus Dürrenhofe. Fast schon alte Bekannte für Besucher der Spreewaldweihnacht in Lehde sind Sarah Gwiszcz mit ihrer Spreewaldfashion und die Dresdnerin Christiane Keil mit handbestickter antiker Wäsche.

Auf der Festwiese im Museumsdorf in Lehde weihnachtet es.
Daniel PreikschatBeide Damen breiten ihre Waren in Hofgebäuden des Freilandmuseums aus. In den drei Hofanlagen mit Stallgebäuden beziehungsweise davor erwarten Besucher verschiedenste Darbietungen. In einem „Strohkino“ werden Weihnachtsfilme gezeigt, in zwei weiteren Wohnstallhäusern Lieder zur Weihnachtzeit gesungen und Märchen vorgetragen.
Dreimal täglich an den ersten beiden Adventswochenenden (29./30. November und 5./6. Dezember) spielen kostümierte Schauspieler des Wandertheaters Schwalbe aus Dresden Märchen vor. Besucher begegnen dem stummen Bescherkind mit Begleiterin sowie dem Gabenbringer Rumpodich. Auf der Obstbaumwiese spielt eine Blechbläserkapelle.
Die Entwicklung der Besucherzahlen hat die Veranstalter bewogen, diesmal ein Sicherheitskonzept anzuwenden. Höchstens 6.000 Menschen gleichzeitig werden sich im Freilandmuseum aufhalten. So sollen Rettungswege freigehalten und verhindert werden, dass sich lange Schlangen bilden und es zu größeren Menschenansammlungen kommt, erklärt die Museumssprecherin. „So fühlen sich auch die Besucher wohler und wir können die Qualität des Weihnachtsmarktes hochhalten.“
Der Veranstalter rät dringend, sich Tickets für den Museumsbesuch Online über die Plattform E-TIX zu sichern. Für die beiden Samstage gibt es nur noch eine begrenzte Anzahl an Tickets. Etwas besser sieht es an den beiden Sonntagen aus. Wer ohne Ticket kommt, müsse damit rechnen, den Weihnachtsmarkt nicht besuchen zu können.
Die Kombitickets für die Kahnfahrt vom Großen Spreewaldhafen nach Lehde und den Besuch des Weihnachtsmarktes dort sind schon längst alle ausverkauft – obwohl die Preise gegenüber dem Vorjahr von 24 Euro auf 29 Euro angehoben wurden.
