Der erste Schnee und die Minustemperaturen in diesen Tagen lassen einen schnell vergessen, wie heiß und trocken der Sommer war. Wer einen eigenen Garten hat, verbrachte viel Zeit mit Gießen und Hoffen auf baldigen Regen. Der Klimawandel ist inzwischen auch in der Lausitz angekommen. Immer öfter stellt sich die Frage, wie man im Alltag damit umgehen kann.
Eine mögliche Antwort liefert das Radduscher Unternehmen Spreeakademie. Es stellt Pflanzenkohle mit einem Pyrolyseofen her, bei dem unter reduzierter Sauerstoffzufuhr Holz verbrennt. „Durch das rechtzeitige Ablöschen mit Wasser bleibt dann der eigentliche Kohlenstoff in Form der Pflanzenkohle übrig“, erläutert Geschäftsführer Sebastian Zoepp. „Diese Kohle ist wegen ihrer großen Oberfläche ein kleines Speicherwunder“, so Zoepp.

Gartenbesitzer können Bodenfruchtbarkeit erhöhen

Einmal in den Boden eingebracht, kann sie sehr viel Wasser und Nährstoffe aufnehmen und langsam wieder abgeben. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass damit gerade in nährstoffarmen Böden die Bodenfruchtbarkeit deutlich verbessert werden kann.
In einem Workshop am Samstag, 26. November, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr, wird die Spreeakademie praktisch zeigen, wie sich Pflanzenkohle herstellen lässt und welche Vorteile der Einsatz von Pflanzenkohle im eigenen Garten hat. Der Workshop findet im Rahmen des Projektes „Essbares Dorf Raddusch“ statt und ist kostenlos. Alle, die Interesse daran haben, die Bodenfruchtbarkeit in ihrem Garten auf natürliche Weise zu verbessern, sind eingeladen.

Wie man sich für den Workshop der Spreeakademie anmelden kann

Wer teilnehmen will, sollte sich vorab online anmelden, denn die Plätze sind begrenzt. Und wer selbst Pflanzenkohle mit nach Hause nehmen möchte, kann bei Interesse auch gern eigenen Astschnitt mitbringen und ihn vor Ort verarbeiten.
Der Workshop findet statt in Raddusch in der Sport- und Kulturscheune im Groß-Lübbenauer Weg 5. Die Online-Anmeldung erfolgt unter: www.spreeakademie.de.