Es gibt Zuwachs für die Spreeakademie in Raddusch: Da der bisherige Projektkoordinator Lukas Schuck ein Master-Studium in Finnland beginnt, werden Roma Gendera und Marie Schega sich den diversen Projekt- und Bildungsaufgaben des Bildungsträgers widmen. Sebastian Zoepp, Geschäftsführer der Spreeakademie, hatte die beiden Spezialistinnen aus über 70 Bewerbern ausgewählt.
Roma Gendera ist im Sauerland aufgewachsen und hat während sowie nach dem Studium der Germanistik und Kulturanthropologie mehrere Auslandsaufenthalte absolviert. Beim Goethe-Institut und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst war Roma in internationalen Bildungsprojekten und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. In Raddusch wird sie vor allem Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen und dabei über die lokalen Vorzeigeprojekte im Rahmen eines transnationalen Projekts der Europäischen Klimaschutzinitiative berichten. Zudem wird sie mitwirkende Interessengruppen betreuen und mehrere Workshops zu Themen des kommunalen Klimaschutzes organisieren.

Permakulturgarten soll bei Kleingartenverein aufgebaut werden

Ursprünglich aus Zwickau stammend, wanderte Marie Schega schon mit 16 Jahren nach Kanada aus. Nach ihrem Studium der Geisteswissenschaften und der Betriebswirtschaft, sammelte sie erste Berufserfahrungen in den Bereichen Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Dazu arbeitete sie in Australien und Indien in verschiedenen Sozialunternehmen aus dem Nachhaltigkeitsbereich.. Marie Schega wird sich hauptsächlich dafür einsetzen, Raddusch als essbares Dorf weiterzuentwickeln. Dazu gehört in den nächsten Monaten vor allem der Aufbau eines Permakulturgartens auf dem Gelände eines örtlichen Kleingartenvereins. Hier hat sie schon die Beräumung der Gartenparzellen koordiniert, auf denen in Kürze eine solarbetriebene Tröpfchenbewässerung und ein ökologisches TinyHouse gebaut werden sollen.