Kammermusikfestival Fliessen 2025
: Acht Konzerte im Spreewald – das Programm

Diese internationalen Solisten treten im Spreewald und der Niederlausitz zum Dritten Kammermusikfestival Fliessen 2025 der Brandenburgischen Sommerkonzerte auf.
Von
Julia Siebrecht
Bornsdorf
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Martin Helmchen (li.) und Marie-Elisabeth Hecker (re.) spielen ein Konzert in der Scheune im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte.

Martin Helmchen (l.) und Marie-Elisabeth Hecker (r.) spielen ein Konzert in der Bornsdorfer Scheune im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte. Sie sind die künstlerischen Leiter des 3. Kammermusikfestivals „Fliessen“.

Zuzanna Specjal
  • Fliessen-Kammermusikfestival 2025: 8 Konzerte im Spreewald.
  • Weltklasse-Musiker, u.a. Vilde Frang und Philippe Tondre, treten auf.
  • Termine: 5. bis 12. Juli 2025, Aufführungsorte: Bornsdorf, Lübben, Luckau u.a.
  • Höhepunkte: Werke von Mendelssohn, Brahms, Schönberg, Messiaen.
  • Begleitprogramm: „Fliessen-Gespräche“, Kinderkonzerte, lokale Events.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sie kommen wieder! Von Samstag, 5. Juli bis Samstag, 12. Juli, tritt eine Weltklasse-Auswahl an Künstlerinnen und Künstlern Konzerte mit großen Werken der klassischen Kammermusik rund um Luckau, Lübben und Lübbenau im Süden Brandenburgs auf.

Das Bornsdorfer Künstlerehepaar Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello, und Martin Helmchen, Klavier, lädt wieder ihre Solistenfreunde zum nunmehr 3. Internationalen Kammermusikfestival Fliessen ein. Dann „brennt wieder die Luft“ während des kleinen, aber intensiven Festivals, das mit ungewöhnlichen Aufführungsorten, viel Natur, Begegnung und Austausch von Gästen, Künstlern, der Region, interessanten Gesprächen und Beiprogrammen und natürlich mit hochkarätigen Konzerten lockt.

Kammermusikfestival Fliessen 2025: acht Konzerte geplant

Insgesamt 18 Spitzenmusiker werden in der Woche vom 5. bis zum 12. Juli 2025 bei den acht Konzerten in Bornsdorf, Lübben, Lübbenau, Luckau, Dahme, Finsterwalde und Glashütte auftreten. Mit Vilde Frang, Violine, Philippe Tondre, Oboe, Timothy Ridout, Viola, Julian Steckel, Violoncello, Antje Weithaas, Violine und anderen kommt wieder ein „Who is who“ an internationalen Solisten.

Dank der großzügigen Förderung durch das Land Brandenburg und den Landkreis Dahme-Spreewald und auch Dank der großen persönlichen Unterstützung aus der Region von der Kita bis zur Feuerwehr können 2025 wieder acht Konzerte angeboten werden. Neu dabei ist die verwunschene Schlossruine Dahme, und das „Herz“ des Festivals, die Konzertscheune der „Drauschemühle“ bei Bornsdorf, ist gleich zweimal vertreten.

Höhepunkte in den sorgsam von Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen zusammengestellten Konzertprogrammen sind sicherlich wieder die schon fast „traditionelle“ Aufführung des furiosen Oktetts von Felix Mendelssohn - diesmal in der Kulturweberei Finsterwalde -, Sextette von Johannes Brahms und Arnold Schönberg („Verklärte Nacht“) in Dahme und Lübbenau, das „Quator pour la fin du Temps“ von Olivier Messiaen beim Nachtkonzert in Luckau oder Antonín Dvořáks „Amerikanisches“ Streichquartett in Bornsdorf.

„Fliessen-Gespräche“ vor den Spitzenkonzerten

Auch Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn kommen mit erstklassigen Solisten und Kammermusikwerken nicht zu kurz. Freuen können sich die Fliessen-Fans auch auf das Abschlusskonzert in Bornsdorf mit der moderierten Programmhälfte besonders für Kinder, die natürlich auch für Erwachsene sehr gut geeignet ist.

Auch um die Spitzenkonzerte herum gibt es viel zu erleben. Bei den „Fliessen-Gesprächen“ vor jedem Konzert widmen sich namhafte Fachleute, Schriftsteller, Denker, Politiker zusammen mit den Künstlern dem jeweiligen Thema des Konzerttages. „Was treibt uns zu Spitzenleistungen, oder was hält uns davon ab“ ist ein Motto der Konzertwoche, und in den verschiedenen Tableaus werden tägliche Herausforderungen behandelt, die Spitzenmusiker und Musikerinnen im Konzert genauso wie jeder oder jede im Alltagsleben auch hat - spannende und unterhaltsame, niveauvolle Gespräche.

Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen spielen Schubert und Schuhmann in der Glashütte in Baruth/Mark.

Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen spielen Schubert und Schuhmann in der „Alten Hütte“ in Glashütte (Baruth/Mark).

Zuzanna Specjal

Schon ein „Standard“ des Festivals ist es darüber hinaus, dass die einzelnen Werke in den Konzerten von den ausführenden Künstlern mit kurzen Worten vorgestellt werden.

Wie immer bei Brandenburgischen Sommerkonzerten ist auch beim Fliessen-Festival stets für das leibliche Wohl durch örtliche Vereine, Gruppen oder Helfer gesorgt. Einen Bustransfer von Berlin zu den Fliessen-Konzerten und zurück gibt es ebenfalls bei allen Konzerten (außer dem Nachkonzert). Die Region kann zudem bei kleinen Beiprogrammen wie Kahnfahrten, Führungen oder Besichtigungen erkundet werden.

Veranstaltet wird das Internationale Kammermusikfestival Fliessen durch die Brandenburgische Sommerkonzerte. Infos und Tickets gibt es unter http://www.brandenburgische-sommerkonzerte.org/und unter www.fliessenfestival.de

„Es ist schön, dass wir mit dem Fliessen-Festival unserer Region etwas zurückgeben können“, ziehen Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen Resümee.