Eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus-Ströbitz sollte von einem Brand künden. So jedenfalls wurde es am Morgen des 20. August, gegen 0.30 Uhr der Leitstelle Lausitz in Cottbus gemeldet. Es stellte sich zum Glück als Fehlalarm heraus.
Anders indes bei einem Einsatz in Lübben, wo dieses Mal ein privater Rauchmelder nicht für einen Fehlalarm gesorgt hatte, sondern Menschenleben rettete.

21-Jähriger pennt in Lübben beim Essenmachen ein

Nachbarn hatten am Donnerstagmorgen gegen 2.15 Uhr das Signal des Rauchmelders vernommen und die Leitstelle alarmiert. Nachdem sich die Feuerwehr Zutritt zur Wohnung verschafft hatte, wurde ein 21-Jähriger vorgefunden, der mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, hieß es auf Nachfrage von der Leitstelle.
Ursache war ein angebranntes Essen gewesen. Der junge Mann hatte den Herd angemacht und war dann eingeschlafen – mit 1,49 Promille Alkohol im Blut, wie die Polizei mitteilt.

Feuer in Lieberoser Heide war Kühlturmdampf

Brennt es etwa wieder in der Lieberoser Heide? Mitnichten, die gemeldete Rauchwolke stellte sich letztendlich als Dampfwolken der Kühltürme des Kraftwerks Jänschwalde heraus, was schon öfter Anlass von Brandmeldungen gewesen sei, hieß es aus der Leitstelle.

Berliner mit Bart statt Tüte über dem Kopf

Nachdem es in Lübben in der zurückliegenden Nacht einige Ruhestörungen durch die Polizei zu beenden galt, ging bei der Leitstelle Lausitz auch ein Notruf ein, der Schlimmeres vermuten ließ.
Gegen 22.45 Uhr wurde gemeldet, dass ein Mann mit einer Tüte über dem Kopf in einem Auto säße. Wie am Morgen von der Polizeidirektion Süd zu erfahren war, habe tatsächlich ein Mann in einem Fahrzeug in der Straße Am kleinen Hain gesessen.
Allerdings habe sich die vermeintliche Tüte als sein Bart herausgestellt. Der ältere Mann, ein Berliner, sei ein reisender Händler gewesen und wohlauf.

Liveticker zur Bombenentschärfung in Trattendorf

Am Donnerstag, 20. August, soll die in Trattendorf gefundene Bombe entschärft werden. Schon am Mittwoch wurden erste Menschen evakuiert, die Vorbereitungen für die Entschärfung laufen.Die RUNDSCHAU berichte in einem Liveticker von der Entschärfung der Bombe.

Morgen wird der heißeste Tag des Jahres

Es wird für kurze Zeit wieder sehr heiß in der Lausitz: Am Freitag soll das Thermometer Höchstwerte zwischen 32 und 36 Grad anzeigen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mitteilte.
Demnach erwarten die Meteorologen heiteres bis wolkiges Wetter. Regnen soll es nicht. Für den Samstag rechnet der DWD im Vergleich zum Vortag mit kühleren Höchsttemperaturen – zwischen 26 Grad in der Prignitz und 30 Grad in der Niederlausitz. Zudem gebe es dichte Wolken sowie von Nordwest nach Südost ausbreitenden, teils schauerartigen und gewittrigen Regen.
Für den Donnerstag haben die DWD-Meteorologen Höchstwerte von 27 bis 31 Grad sowie einige dichte Wolken vorhergesagt.