Erpressung im Internet
: Mann (20) wird mit intimen Fotos erpresst und zahlt

Ein 20-jähriger Mann aus dem Landkreis Bautzen hat intime Fotos an eine vermeintliche Internetbekanntschaft geschickt und wird mit den Aufnahmen erpresst. Die Polizei ermittelt und warnt.
Von
Susann Michalk
Bautzen/Görlitz
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Mann schaut sich Nacktbilder auf dem Smartphone an: ILLUSTRATION - «Sextortion» beginnt mit einem vermeintlichen Online-Flirt und endet mit der Drohung, intime Bilder oder Videos zu veröffentlichen. (zu dpa: «Erpressung mit intimen Fotos: So schützen Eltern ihre Kinder») Foto: Marcus Brandt/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Mit intimen Fotos, die er einer vermeintlichen Internetbekannschaft geschickt hat, ist ein Mann aus dem Landkreis Bautzen erpresst worden. (Symbolfoto)

Marcus Brandt/dpa-tmn/dpa
  • Ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Bautzen wurde mit intimen Fotos erpresst.
  • Er lernte online eine vermeintliche Frau kennen und schickte sensible Aufnahmen.
  • Täter forderten Apple-Giftcards und drohten mit Veröffentlichung – er zahlte, doch es folgte mehr Forderung.
  • Der Mann erstattete Anzeige, die Kriminalpolizei ermittelt. Schaden: rund 5000 Euro.
  • Polizei rät: kein Geld zahlen, Kontakt abbrechen, Beweise sichern und den Vorfall melden.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Bautzen ist Opfer einer Erpressung mit intimen Fotos geworden. Wie die Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch (28. Oktober) mitteilte, lernte der Mann über soziale Medien vermeintlich eine Frau kennen und schickte ihr sensible Aufnahmen.

Daraufhin erhielt er eine Zusammenstellung der Bilder. Die mutmaßlichen Täter drohten damit, die Fotos zu veröffentlichen und forderten den Mann auf, Apple-Giftcards zu kaufen. Obwohl er der Forderung nachkam, verlangten die Erpresser weiteres Geld. Daraufhin erstattete der 20-Jährige Anzeige. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf rund 5000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Die Polizei rät Betroffenen, kein Geld zu zahlen und den Kontakt zu den Tätern abzubrechen. Chats, Nachrichten und Screenshots sollten als Beweise gesichert werden. Zudem sollten Betroffene den Vorfall bei der jeweiligen Plattform melden und umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten.