Erpressung in Cottbus: 19-Jähriger mit Nacktfotos unter Druck gesetzt

Flirten im Internet kann Spaß machen, birgt aber auch Gefahren. In Cottbus wurde ein 19-Jähriger mit Nacktfotos erpresst, die die Täter zuvor durch ein Fakeprofil erschlichen hatten. Was die Polizei rät, um sich im Internet vor Erpressern zu schützen. (Symbolfoto)
Bernd Weißbrod/dpa- Unbekannte wollten in Cottbus einen 19-Jährigen mit Nacktfotos erpressen.
- Die Täter nutzten ein weibliches Fake-Profil und erschlichen sich so die Bilder.
- Gefordert wurden 700 Euro in Form von Spielecodes – andernfalls drohten sie mit Veröffentlichung.
- Es blieb beim Versuch, da der junge Mann nicht zahlte und die Polizei einschaltete.
- Polizei rät: keine intimen Dateien senden, Kontakt abbrechen, Beweise sichern, Vorfall melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Polizei wurde am Donnerstag, 13. August 2026, in Cottbus ein Erpressungsversuch angezeigt. Nach ersten Erkenntnissen hatten unbekannte Täter ein weibliches Fake-Profil erstellt und so online Kontakt zu dem 19-Jährigen aufgebaut.
Wie die Polizei mitteilte, gelang es den Erpressern so schließlich, Nacktfotos von ihrem Opfer zu erhalten. Anschließend forderten die Täter, den Beamten zufolge, die Zahlung von 700 Euro in Form von Spielecodes. Andernfalls, so drohten sie, würden sie die Bilder veröffentlichen.
Nach Angaben der Polizei, blieb es allerdings beim Versuch. Denn der junge Mann ließ sich darauf nicht ein und wandte sich stattdessen an die Behörden.
Die Polizei warnt: Immer wieder versuchen Kriminelle, ihre Opfer im Internet mit intimen Bildern oder Videos zu erpressen. Häufig entsteht der Kontakt über soziale Netzwerke, Chats oder Dating-Plattformen. Auch in Cottbus ist diese Art von Erpressung kein Einzelfall.
Hinweise der Polizei Brandenburg
- Senden Sie niemals intime Bilder oder Videos an unbekannte Personen.
- Überprüfen Sie kritisch, mit wem Sie online Kontakt aufnehmen.
- Zahlen Sie kein Geld und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Brechen Sie den Kontakt ab, sichern Sie Beweise (unter anderem Screenshots) und melden Sie den Vorfall der Polizei.
Oftmals schweigen Betroffene aus Scham. Betroffene sollten sich klar machen: Ihr Gegenüber handelt kriminell. Lassen Sie sich nicht zum Opfer machen. Schnelles Handeln kann weitere Schäden verhindern.

