Erpressung in Lübbenau
: Online-Bekanntschaft erpresst Frau mit Nacktfotos

In Lübbenau ist eine Frau mit Nacktfotos von sich erpresst worden. Wie sie vorging und was die Polizei in solchen Fällen rät.
Von
Marco Marschall
Lübbenau
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Eine junge Frau liegt mit ihrem Handy auf der Couch: ILLUSTRATION - 01.04.2026, Berlin: Nicht immer seriös: Vereinfachte Checklisten und schnelle Diagnosen auf Social Media können ein verzerrtes Bild psychischer Erkrankungen vermitteln. (zu dpa: «Nacktfotos auf Kinderhandys: London setzt Ultimatum») Foto: Elisa Schu/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++

In Lübbenau ist eine Frau mit Nacktfotos erpresst worden. So hat sie reagiert. (Symbolfoto)

Elisa Schu/dpa-tmn/dpa
  • In Lübbenau erpresste eine Online-Bekanntschaft eine Frau mit Nacktfotos.
  • Der Unbekannte forderte Gutscheinkarten-Codes, um eine Veröffentlichung zu verhindern.
  • Die Frau wandte sich an die Polizei, sicherte den Chat und blockierte den Kontakt.
  • Polizei rät: keine intimen Bilder senden, kein Geld zahlen, Beweise sichern, Vorfall melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Lübbenau ist eine Frau mit Nacktfotos von sich erpresst worden. Das teilt die Polizei am Dienstag, 4. August, mit. Eine Online-Bekanntschaft hatte sie mit den Bildern konfrontiert. Wie die Person an die Bilder gelangte, ist nicht bekannt. Der Unbekannte habe sie aufgefordert, Gutscheinkarten zu kaufen und ihm deren Codes zukommen zu lassen, heißt es. Erst dann wollte er von einer Veröffentlichung der pikanten Fotos absehen.

Die Betroffene reagierte besonnen und kontaktierte die Polizei. Der Nachrichtenverlauf wurde gesichert und die Frau darin bestärkt, auf keinen Fall auf die Forderungen des Fremden einzugehen. Nachdem sie diesen nun überall blockiert hat, so dass keine Kontaktaufnahme mehr möglich ist, können keine erneuten Erpressungsversuche folgen.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei:

  • Senden Sie niemals intime Bilder oder Videos an unbekannte Personen.
  • Überprüfen Sie kritisch, mit wem Sie online Kontakt aufnehmen.
  • Zahlen Sie kein Geld und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Brechen Sie den Kontakt ab, sichern Sie Beweise (z. B. Screenshots) und melden Sie den Vorfall der Polizei.
  • Oftmals schweigen Betroffene aus Scham. Machen Sie sich klar: Ihr Gegenüber handelt kriminell. Lassen Sie sich nicht zum Opfer machen. Schnelles Handeln kann weitere Schäden verhindern.