Wettbewerb in Falkenberg
: Kreative Ideen rund um die Eisenbahn gesucht

Nach dem ersten erfolgreichen Anlauf hat Falkenberg den zweiten „Kreativwettbewerb“ ins Leben gerufen. Die Resonanz ist bisher allerdings ziemlich verhalten.
Von
Rico Meißner
Falkenberg
Jetzt in der App anhören
  • Der Bahnhofstraße in Falkenberg soll bei den Feierlichkeiten im Herbst eine zentrale Rolle eingeräumt werden.

    Der Bahnhofstraße in Falkenberg soll bei den Feierlichkeiten im Herbst eine zentrale Rolle eingeräumt werden.

    Rico Meißner
  • Ramona Heide, Viko Getzschmann und Madlen Stephan-Elstermann hoffen seit März auf eine hohe Beteiligung.

    Ramona Heide, Viko Getzschmann und Madlen Stephan-Elstermann hoffen seit März auf eine hohe Beteiligung.

    Archivbild: Rico Meißner
1 / 2

Mit dem Erfolg des ersten ausgerufenen Kreativwettbewerbes zum Thema „Kiebitz“ im letzten Jahr waren die Organisatoren durchaus zufrieden. Ein Grund mehr für sie, in diesem Jahr eine Neuauflage zum Thema „Eisenbahn“ zu starten, zumal die Stadt im Herbst das entsprechende Jubiläum in diesem Zusammenhang feiern möchte.

Neben Malereien, Plastiken und Poesiebeiträgen sind im Kreativbereich gebastelte Eisenbahnen (gleich auch welchem Material) gern gesehen. Alle Exponate sollten aber in einen Schuhkarton passen, um am Ende eine Art großen „Setzkasten“ dem Publikum präsentieren zu können.

Seit dem ersten April konnten bereits Beiträge eingereicht werden. „Wir müssen zugeben, dass es etwas langsamer anläuft, als wir zunächst erwartet haben“, meinen die Mitorganisatoren Ramona Heide und Viko Getzschmann. „Bisher sind erst fünf Beiträge bei uns eingegangen, drei davon von Kindern.“ Vielleicht sei aber auch die Sommersaison und der Ferienbeginn ein Grund dafür.

Auch ein Buch soll entstehen

Auch bei den Schreibbeiträgen liege bisher erst eine Einreichung vor. Diese Beiträge liegen jedoch außerhalb der Wertung des „Kreativwettbewerbes“ in verschiedenen Altersgruppen. Vielmehr soll am Ende die Erstellung eines Buches stehen, das Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken rund um das Thema zusammenfasst und so den nachfolgenden Generationen zugänglich gemacht werden soll. Dieses Projekt ist allerdings über einen längeren Zeitraum als der Wettbewerb selbst angedacht.

Auch sonst gibt es bereits einige kleinere Planungsänderungen. Da die Bahnhofstraße bei den Feierlichkeiten eine besondere Rolle spielen soll, sollten eigentlich auch die Wettbewerbsbeiträge dort gezeigt werden. „Das würde allerdings wohl einen ziemlichen Aufwand erfordern, daher haben wir uns entschieden, die Präsentation, wie schon beim letzten Mal, in der Aula des Verwaltungsgebäudes zu belassen“, so die Organisatoren. An der Preisverleihung zum diesjährigen Weihnachtsmarkt hingegen soll sich nichts ändern.

Abgabe noch bis Ende September möglich

Eine Abgabe von Beiträgen ist noch bis zum 29. September am Verwaltungsstandort in der Heinrich–Zille–Straße möglich. Ein kleiner Lichtblick bleibt den Organisatoren aber momentan: „Auch beim ersten Mal lief es erst einmal relativ schleppend an. Aber dann ging es mit einem Ruck los.“ Womöglich wird dies auch in diesem Jahr wieder der Fall sein.