Jetzt liegt es an den Bürgerinnen und Bürgern. Der aktuelle „Kreativwettbewerb“ ist abgeschlossen und alle eingereichten Beiträge können von der Öffentlichkeit eingesehen werden.
Seit Mittwoch sind die Exponate zum Thema „Kiebitz“ im Foyer des Verwaltungsgebäudes in der Heinrich-Zille-Straße in Falkenberg ausgestellt. Insgesamt sind 45 Beteiligungen eingegangen und das Spektrum ist extrem breit gefächert.
Neben Collagen und Fotos finden sich Malereien und sogar Holzschnitzereien. Es ist erstaunlich, mit wie viel Kreativität sich die Teilnehmer mit dem Projekt auseinandergesetzt haben. Den Anstoß für den Wettbewerb, dem nach Möglichkeit weitere (dann mit neuen Themenschwerpunkten) folgen sollen, gab die Gruppe um Viko Getzschmann und Madlen Stephan-Elstermann.
„Das Ziel war es, das kulturelle Leben in der Stadt weiter voranzutreiben“, wie Bürgermeister Stephan Bawey bei der Ausstellungseröffnung sagte. „Wir wollten auch jene hervorlocken, die sonst ein bisschen im Schatten bleiben. Mit ihren Beiträgen haben sie geholfen, die Poesie des Ortes auszudrücken und aufzuzeigen, welche schönen Ecken es bei uns gibt.“

Teilnehmer quer durch alle Altersgruppen

Das Teilnehmeralter zieht sich durch alle Generationen, von Kitakindern bis zu Senioren. Dementsprechend werden auch die Gewinner in unterschiedlichen Altersgruppen ermittelt. Dafür müssen nun die Falkenberger abstimmen. Zeit dazu haben sie bis zum 7. Februar 2023 zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung. Die Prämierung der Gewinner soll dann im Rahmen des Neujahrsempfanges am 9. Februar stattfinden.

Mehr als nur Bilder und Fotografien

Dass es sich bei den Exponaten nicht nur um rein statische Objekte handelt, bewiesen beispielsweise Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums. Sie haben unter anderem einen Werbefilm gedreht, der auch in der Ausstellung zu sehen ist. Oder die Kinder der DRK Kita „Villa Regenbogen“. Sie haben ein Lied über „ihren“ Kiebitz gedichtet und bei der Ausstellungseröffnung auch gleich live vorgetragen. Was Bürgermeister Bawey zum lauten Nachdenken anregte. „Das könnte doch eigentlich auch etwas für unser Strandfest sein“, meinte er.
Nun hoffen alle Akteure auf eine rege Beteiligung bei der Abstimmung bis Anfang Februar.