Planetarium in Herzberg: Über ferne Welten und Weltraumschrott

Carola Heyde, Vorsitzende des Herzberger Sternfreunde e.V., lädt zu zwei Veranstaltungen ein. Exoplaneten und Weltraumschrott sind die Themen, die das Planetarium ansprechen will.
Birgit Rudow- Planetarium Herzberg bietet am 1. und 3. November Veranstaltungen zu Exoplaneten und Weltraumschrott.
- Exoplaneten-Event ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet, interaktive Sternenhimmel-Erkundung.
- Weltraumschrott-Event informiert über Gefahren und Lösungen, inklusive SpaceX-Technologie.
- Umbauarbeiten des Planetariums werden auf Januar/Februar 2025 verschoben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am kommenden Wochenende gibt es im Planetarium Herzberg zwei spannende Veranstaltungen. Am 01. November um 16.00 Uhr können Besucher die interaktive Expedition „Ferne Welten“ erkunden, in Form einer virtuellen Reise zu faszinierenden Exoplaneten. Die Veranstaltung ist für Kinder ab acht Jahren geeignet.
Die Vorsitzende der Herzberger Sternenfreunde e.V., Carola Heyde, erklärt dazu: „Die Suche nach Leben auf Exoplaneten ist eine der spannendsten Fragen der modernen Astronomie. Es ist aber auch ein schwieriges Thema, denn man muss die Grundlagen der Astronomie verstehen. Wir erklären das anhand eines interaktiven Sternenhimmels.“
Alles zum Thema Weltraumschrott
Der zweite Termin ist eine Morgenveranstaltung zum Thema „ALLes Müll- und Weltraumschrott“. Am 03. November um 10.00 Uhr klärt das Planetarium über die Gefahren und Lösungen zu Weltraumschrott auf. Diese Veranstaltung gilt laut Carola Heyde als besonders sensibel, da immer mehr Satelliten von Chinesen, Russen und Elon Musks Firma SpaceEx ins Weltall katapultiert werden. „Die Booster verglühen dann in der Atmosphäre. Die Satelliten brechen auseinander und produzieren Schrott. Außer bei Elon Musk, er lässt die Booster landen“, fügt sie hinzu.
Booster sind die ersten Stufen von Raketen, die beim Start den größten Schub liefern. Elon Musk und SpaceX haben ein System entwickelt, bei dem diese Booster nach dem Start wieder sicher auf der Erde landen, um sie erneut zu verwenden. Dies reduziere nicht nur die Kosten, sondern auch die Menge an Weltraumschrott.
Weltraumschrott gilt als echtes Problem und kann, nach einer Untersuchung der europäischen Weltraumorganisation, zu einer echten Gefahr für die Raumfahrt, aber auch für Menschen auf der Erde werden. Millionen von Trümmerteilen kreisen unkontrolliert im Orbit. Das Planetarium in Herzberg will auch darüber informieren, dass die Zahl der Satelliten immer weiter zunehme und damit zunehmend eine Bedrohung für andere Satelliten darstelle.
Planetarium in Herzberg: Umbauarbeiten stehen 2025 an
Laut der Vorsitzenden des Herzberger Sternenfreunde e.V. müssen immer mehr Fotoaufnahmen retuschiert werden, da kaum noch ein natürlicher Sternenhimmel ohne Satelliten zu sehen sei, bei erdgebundener Beobachtung. Während der Veranstaltung sollen kleine Fun Facts eingebaut werden, um den Besuchern zusätzliche Informationen zu bieten.
Eigentlich sollten jetzt im November die Umbauarbeiten des Planetariums beginnen. Da der Bewilligungsbescheid vom Leader-Förderprogramm noch auf sich warten lässt, kann der Einbau des Fußbodens und der neuen Stühle erst im Januar oder Februar 2025 stattfinden.
